Prinz Harry, Meghan Markle und ihre Kinder sind am 24. August 2026 im Vereinigten Königreich eingetroffen. Sechs Jahre nach ihrem Umzug nach Kalifornien plant die Familie einen längeren Aufenthalt. Die Kinder Prinz Archie und Prinzessin Lilibet werden im September eine britische Schule besuchen.
Die überraschende Rückkehr der Sussexes in das Vereinigte Königreich hat auf beiden Seiten des Atlantiks für Aufsehen gesorgt. Nach Angaben britischer Medien landete die Familie am Mittag an Bord eines Privatjets auf dem Flughafen in Birmingham. Für die Weiterreise zu ihrem neuen Wohnsitz im Cotswolds-Gebiet erhielten sie nach Angaben von Medienberichten keinen öffentlich finanzierten Polizeischutz, weshalb sie die Sicherheitsvorkehrungen selbst organisieren mussten.
Rückkehr nach sechs Jahren im kalifornischen Exil
Im Frühjahr 2020 hatten Prinz Harry und Meghan Markle ihre royalen Pflichten niedergelegt und das Land verlassen, um in Kalifornien ein neues Leben aufzubauen. Während ihrer Zeit in den USA verloren sie ihre offizielle staatliche Absicherung und bauten eigene geschäftliche sowie wohltätige Standbeine auf. Nun kehrt die Familie für einen längeren Zeitraum zurück. Medienberichten zufolge sind ihre Söhne und Töchter bereits an einer britischen Schule angemeldet, wo der Unterricht im September beginnt.
Die Entscheidung, nach Großbritannien zurückzukehren, folgt auf ein privates Treffen mit König Charles III. im Juli, das von Beobachtern als möglicher Schritt zu einer Entspannung der familiären Spannungen gewertet wurde. Der Buckingham-Palast betonte jedoch, dass das Paar nicht in seine früheren Funktionen als arbeitende Mitglieder des Königshauses zurückkehren wird.
Reaktionen und offizielle Haltung zur Sicherheitsfrage
Die Frage des Polizeischutzes war in den vergangenen Jahren ein zentraler Streitpunkt zwischen Prinz Harry und der britischen Regierung. Der Herzog von Sussex hatte zuvor juristische Niederlagen im Zusammenhang mit der Herabstufung seiner Sicherheitsstufe bei Besuchen in der Heimat erlitten. Zu den aktuellen Vorkehrungen äußerte sich der britische Premierminister Andy Burnham, der betonte, dass es sich dabei um eine private Angelegenheit der Familie handele, und den Sussexes gleichzeitig alles Gute für ihren Umzug wünschte.

Andy Burnham, Premierminister, fügte hinzu, dass er ihnen bei den Schritten, die sie unternehmen, alles Gute wünsche.
Ein Sprecher des Paares erklärte gegenüber CBS News, dass man sich zu den privaten Reisebewegungen der Familie nicht äußern könne. Neben den anhaltenden Diskussionen um die Sicherheitsvorkehrungen stehen auch die geschäftlichen Pläne der Herzogin im Fokus, die ihre kalifornische Firma von Großbritannien aus weiterführen und gleichzeitig über mögliche Rückkehrprojekte zum Schauspiel nachdenken soll.
Ausblick und offene Fragen zum weiteren Verbleib
Wie lange die Familie im Vereinigten Königreich bleiben wird, ist offiziell nicht festgelegt. Eine mit der Situation vertraute Quelle erklärte gegenüber der britischen Presse, dass die Dauer von Monaten bis zu mehreren Jahren reichen könnte.
Während die Kinder im September vor ihrem ersten Schulstart im Land stehen, bleibt abzuwarten, wie sich das Verhältnis zum restlichen Königshaus, insbesondere zu Prinz William, weiterentwickeln wird. Die königliche Familie hat sich zu den langfristigen Plänen der Sussexes bislang nicht weiter geäußert.