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Unternehmen

US-Märkte fallen nach starken Arbeitsmarktdaten

U.S. stocks fell and Treasury yields rose Friday after the Labor Department reported employers unexpectedly added 162,000 jobs in August, far exceeding forecasts and intensifying expectations that the Federal Reserve will raise benchmark interest rates at its upcoming policy meeting.

Die US-Märkte reagierten am Freitag empfindlich auf überraschend starke Arbeitsmarktdaten. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums legten die Arbeitgeber im August unerwartet 162,000 Stellen zu. Von der Nachrichtenagentur FactSet befragte Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Zuwachs von 65,000 Arbeitsplätzen gerechnet. Zugleich korrigierte das Ministerium die Zahlen für die Vormonate Juni und Juli um 55,000 Stellen nach oben, während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,1 Prozent verharrte.

Diese Dynamik erhöht den Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve, die auf ihrer anstehenden Zinssitzung gegen die hartnäckige Inflation vorgehen muss. Die Teuerung liegt weiterhin deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent, angetrieben unter anderem durch steigende Ölpreise im Zuge des US-Krieges gegen den Iran und einen blockierten Golf von Aden. Wall Street expects the Federal Reserve to raise interest rates before the year ends in an effort to cool inflation, which has been running hot due to rising oil prices amid the U.S. war with Iran and remains well above 3%. The Fed has a stated goal of cooling inflation to a target of 2%. The surprise increase in hiring last month could give the central bank’s policymakers leeway to raise the Fed’s benchmark short-term interest rate to fight inflation at their next policy meeting in less than two weeks.

Reaktionen an den Märkten und veränderte Zinserwartungen

Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik ließ die Kurse an der Wall Street sinken. Der S&P 500 fell 0.4%, though it managed to eke out a modest gain for the week. The Dow Jones Industrial Average fell 0.5%, and the Nasdaq composite gave back 0.3%. Der S&P 500 gab um 0,4 Prozent nach und schloss bei 7.718,60 Punkten, während der Dow Jones Industrial Average um 0,5 Prozent auf 53.414,25 Zähler fiel. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor 0,3 Prozent und beendete den Handel bei 26.506,99 Punkten.

Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung am 16. September stieg laut dem CME FedWatch-Tool sprunghaft an. Expectations for a rate hike in September increased to 60.4% on Friday following the release of the jobs report, up from 49.4% Thursday and from 57% a week ago, according to CME FedWatch.

Terry Sandven, Chefaktienstratege bei der U.S. Bank Asset Management Group, erklärte, der Arbeitsmarktbericht vom Tag spreche durchaus dafür, dass die Fed die Zinsen anhebe, merkte jedoch an, dass eine Zinserhöhung keine ausgemachte Sache sei.

Er schränkte jedoch ein, dass eine Zinserhöhung keineswegs eine ausgemachte Sache sei (not a foregone conclusion).

Jeffrey Roach, Chefökonom bei LPL Financial, erklärte, angesichts der Stärke des Beschäftigungsberichts erscheine eine Zinserhöhung am 16. September zunehmend wahrscheinlich. Er fügte hinzu, ironischerweise könne eine Zinserhöhung möglicherweise weniger Marktvolatilität erzeugen als eine weitere Sitzung, bei der die Entscheidungsträger beschließen, untätig zu bleiben.

Rolle der Inflation und die anstehenden Verbraucherpreise

Im Zentrum der Debatte steht die Frage, wie die Notenbank den Drahtseilakt zwischen Wachstumsförderung und Inflationsbekämpfung bewältigt. Fed-Chef Kevin Warsh erklärte in der Vorwoche beim Notenbanksymposium in Jackson Hole, die Teuerung habe keine ausreichenden Fortschritte gezeigt, weshalb die Zentralbank möglicherweise more work to do habe.

Noch am Donnerstag hatte Fed-Gouverneur Christopher Waller signalisiert, er would be inclined die Zinsen unverändert zu lassen, falls die kommenden Inflationsdaten eine Abkühlung zeigen sollten. Sollten die Zahlen jedoch heißer ausfallen, ziehe er eine Anhebung in Betracht.

Nach (Fake-)Arbeitsmarktdaten: Märkte heben für die Fed die Zinsen an! Videoausblick

Das nächste entscheidende Puzzleteil liefert das Arbeitsministerium am 11. September mit der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für August. The government will release August inflation figures Sept. 11, shortly before the Fed’s policymaking committee’s next meeting, which ends on Sept. 16. The closely watched consumer price index, or CPI, which measures costs for consumers, is expected to show that inflation rose last month at a 3.4% rate, the same as in July. Inflation has held stubbornly above 3% for most of the year.

Jim Baird von Plante Moran Financial Advisors erklärte, angesichts des nun bevorstehenden August-Berichts zum Verbraucherpreisindex laute die Frage, ob die kombinierte Wirkung des stärker als erwartet ausgefallenen Jobwachstums und des kräftigen Rückenwinds durch die Inflation die Entscheidungsträger an den Kipppunkt bringen werde, die Zinsen noch in diesem Monat anzuheben.

Anleiherenditen und gegenläufige Signale

Am Anleihemarkt reagierten die Renditen auf den starken Arbeitsmarktbericht mit Aufschlägen. Treasury yields rose Friday after the government reported that employers unexpectedly added 162,000 jobs last month, a development that could increase chances that the U.S. central bank will raise interest rates later this month. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries, die maßgeblich Hypothekenzinsen beeinflusst, stieg von 4,77 Prozent am späten Donnerstag auf 4,78 Prozent. Zu Jahresbeginn hatte sie noch bei 4,20 Prozent gelegen. Die zweijährige Anleihe, die besonders sensibel auf geldpolitische Erwartungen reagiert, kletterte von 4,34 Prozent auf 4,37 Prozent.

NYSE
Photo: ibtimes.com

Gegenwind für den breiten Markt ging zudem von Einzeltiteln aus. So brach die Aktie von Lululemon Athletica um 17,4 Prozent ein, nachdem der Einzelhändler enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt und den Ausblick gesenkt hatte. Technologiewerte wie Nvidia, die um 0,8 Prozent zulegten, und Advanced Micro Devices mit einem Plus von 4,7 Prozent halfen jedoch dabei, die Verluste einzudämmen.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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