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Unternehmen

Wall Street: Chris Waller dämpft Zinserwartungen und treibt Aktienkurse

An den US-Finanzmärkten sorgten am Donnerstag überraschend dovish formulierte Äußerungen von Fed-Gouverneur Chris Waller für eine spürbare Entlastung. Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben von ihren Mehrjahreshochs nach, während die Aktienkurse an der Wall Street kräftig zulegten, da Anleger ihre Zinserwartungen für die September-Sitzung der Notenbank nach unten korrigierten.

Chris Wallers Äußerungen verändern die Zinsaussichten

Die US-Anleihenmärkte bekamen am Donnerstag eine dringend benötigte Atempause, nachdem eine globale Verkaufswelle zu Wochenbeginn die Renditen stark nach oben getrieben hatte. Auslöser für die Kehrtwende waren laut Berichten von Business Insider vor allem die Aussagen von Notenbanker Chris Waller. Der Gouverneur der Federal Reserve erklärte, er stehe dem Vorhaben gegenüber, die Leitzinsen bei der kommenden Sitzung unverändert zu lassen, sofern die bevorstehenden Inflationsdaten keine unerwarteten Überraschungen bereithalten. Der 2-year US Treasury yield, which is most sensitive to Fed policy, slid 5 basis points to 4.33%. The 10-year Treasury yield pulled back 4 basis points to 4.75%. The yield rose as high as 4.81% on Wednesday, the highest level since 2023. Expectations for a rate hike this month sank, with investors dialing odds down to 50%, from 63% on Wednesday, according to the CME FedWatch tool. Am Anleihenmarkt wurden Wallers Worte umgehend als geldpolitischer Kurswechsel interpretiert. Nach Einschätzung von Goldman Sachs signalisieren die Aussagen, dass die US-Notenbank im September ruhen wird. Auch Ökonomen von EY schlossen sich dieser Einschätzung an und verwiesen darauf, dass Waller angesichts eines stabilen Wachstums und fortschreitender Disinflation keinen dringenden Handlungsbedarf sieht. In separaten Äußerungen erklärte der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, die jüngsten Inflationsdaten seien ermutigend gewesen und wertete den jüngsten Renditesprung als Spiegelbild der Stärke der Wirtschaft, was ebenfalls dazu beigetragen habe, die Stimmung unter den Anlegern zu stützen. The move appeared to be largely driven by dovish comments from Federal Reserve Governor Chris Waller, who said he’d be inclined to support keeping rates unchanged when officials meet later this month, barring any nasty surprises in the coming consumer inflation report.

Renditerückgang treibt Technologie- und Standardwerte an

Der Rückgang der Renditen zeigte sofortige Wirkung an den Aktienmärkten. US stocks rallied on the recalibrated rate views. The Dow advanced as much as 600 points, on track for its best day in a month. The S&P 500 and Nasdaq 100 also gained more than 1% as traders scooped up risk assets.

Wall Street: Chris Waller dämpft Zinserwartungen und treibt Aktienkurse
Photo: Cryptorank

An Wall Street griffen Anleger daraufhin wieder verstärkt zu Risiko- und Wachstumswerten. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um bis zu 600 Punkte, während sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq 100 Kursgewinne verzeichneten. Rückenwind kam zudem von Konjunkturdaten und positiven Unternehmensmeldungen aus dem Technologiesektor. So sorgte unter anderem Snowflake für starkes Interesse, nachdem das Unternehmen dank wachsender Nachfrage nach KI-Produkten über den Erwartungen liegende Ergebnisse vorgelegt und ein Kursplus verzeichnet hatte. Back in the U.S., software stocks are in the spotlight after Snowflake reported better-than-expected results, which its CEO attributed to growing adoption of its AI products. Its shares soared more than 20%.

Geopolitische Risiken und der Ölmarkt als Restunsicherheit

Trotz der freundlichen Marktreaktion bleiben Inflationsrisiken durch die Energiepreise ein zentraler Beobachtungspunkt für die Federal Reserve. Oil prices are rising for a fourth straight day, as tensions in the Middle East outweigh President Trump’s comments that he doesn’t expect the recent bout of U.S.-Iran fighting to last “too long.” Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Iran treiben die Notierungen weiter an.

Wall Street: Chris Waller dämpft Zinserwartungen und treibt Aktienkurse
Photo: Business Insider

Marktbeobachter verweisen darauf, dass ein dauerhaft hoher Ölpreis die Inflationsbekämpfung der Notenbank erschweren könnte. Dennoch sorgte die Aussicht auf eine zinsgünstigere Phase vorerst dafür, dass die Anleger optimistisch blieben. Alle Augen richten sich nun auf die für die kommende Woche angekündigten Inflationsdaten für den Monat August, die als entscheidender Indikator für den weiteren Kurs der US-Notenbank gelten.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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