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Welt

US Forces Strike Iranian Missile Launchers on Larak Island

Die US-Streitkräfte haben Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak angegriffen. Der Einsatz vom 31. Iranische Revolutionsgarden reagierten umgehend mit ballistischen Raketen auf US-Militärbasen in Jordanien.

Insel Larak

Nach einer Phase relativer Zurückhaltung haben die Vereinigten Staaten ihre militärischen Operationen im Iran wieder aufgenommen. Das Nachrichtenportal Axios sowie US-Medien wie Fox News und CBS News berichteten unter Berufung auf einen US-Beamten, dass das US-Militär erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen habe. Im Zentrum der jüngsten Operation standen zwei Raketenwerfer, die auf der iranischen Insel Larak positioniert waren.

Tim Hawkins, ein Sprecher des US-Zentralkommandos, erklärte, man habe beobachtet, wie Einheiten der Islamischen Revolutionsgarden des Iran Vorbereitungen trafen, um mit Minen bestückte Raketen von der Insel Larak aus in die Gewässer der umliegenden Meerenge abzufeuern, einer wichtigen Schifffahrtsroute für Öl und Gas. Laut Admiral Brad Cooper, dem Leiter des US-Zentralkommandos, hatten die US-Streitkräfte bis letzte Woche die Minen geräumt, die der Iran in der Straße von Hormus verlegt hatte.

Militärischer Schlag auf der Insel Larak und Opferzahlen

Staatliche Nachrichtenagenturen in Iran berichteten von Explosionen in der Nähe der Insel Larak. Auch die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete unter Berufung auf lokale Anwohner, dass im Bereich der Insel Larak eine Explosion zu hören gewesen sei. Nach Angaben der Islamischen Revolutionsgarde starben bei dem US-Angriff mehrere iranische Kämpfer und Zivilisten, wie der staatliche Sender IRIB berichtete. Die Revolutionsgarden nannten jedoch zunächst keine genaue Zahl. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete wenig später von zwei Toten und zwei Verletzten und gab an, dass der US-Angriff mit einer Drohne erfolgt sei. Unabhängig bestätigt wurden diese Angaben zunächst nicht.

Jordanien

Reaktionen und Gegenangriffe auf Stützpunkte in Jordanien

US Forces Strike Iranian Missile Launchers on Larak Island
Photo: WEB

Die Führung in Teheran drohte mit Vergeltung und kündigte an, dass die Verantwortlichen für diesen Angriff bestraft würden. In einer vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung hieß es, der Angriff werde die Bestrafung des Aggressors nach sich ziehen.

Kurz darauf am frühen Montagmorgen griffen die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben zwei US-Stützpunkte in Jordanien mit ballistischen Raketen an. Dies sei die Vergeltung für den US-Angriff auf die iranische Insel Larak gewesen. Ziel des Beschusses seien die Militärbasen King Hussein und Al Azraq gewesen.

Schäden blieben auf US-Seite jedoch weitgehend aus. Dem US-Sender Fox News zufolge blieben die Angriffe zunächst ohne größere Auswirkungen. Fast alle anfliegenden Raketen seien abgefangen worden, berichtete der Sender unter Berufung auf US-Kreise.

Straße von Hormus

Schifffahrt in der Straße von Hormus bleibt umstritten

US Forces Strike Iranian Missile Launchers on Larak Island
Photo: T Online

Der Iran-Krieg dauert bereits mehr als sechs Monate an, und die letzten bekannten US-Angriffe auf den Iran fanden Ende Juli statt. US-Präsident Donald Trump hatte verkündet, Teheran mit wirtschaftlichen Mitteln unter Druck setzen zu wollen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist weiterhin stark eingeschränkt. Die Islamische Revolutionsgarde beharrte ebenso wie die US-Regierung darauf, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben.

EILMELDUNG: USA greifen iranische Raketenwerfer an

Erst diese Woche hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut mit der Zerstörung jeglicher Schiffe und Boote gedroht, die in der Straße von Hormus Seeminen verlegen. Er verwies auf eine Null-Toleranz-Politik bei der Verminung der Meerenge, nachdem er bereits Mitte April ähnliche Drohungen ausgesprochen hatte. Trump verwies zudem darauf, dass sein Militär ihn darüber informiert habe, dass alle Minen aus der Straße von Hormus entfernt oder gesprengt worden seien. Der US-Präsident hatte bereits Mitte August behauptet, dass in der Meerenge sämtliche Sprengkörper entfernt oder gesprengt worden seien. Der US-Präsident drängte internationale Handelsschiffe zu der Passage durch die Meerenge und verwies dabei darauf, dass sie durch die US-Marine und die US-Luftwaffe abgesichert würden.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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