Saudi Aramco’s crucial East-West Pipeline sustained substantial damage in drone strikes, shutting down a primary bypass route for Gulf oil exports around the Strait of Hormuz. U.S. officials confirmed the attacks on Al Mesba’ah and Al Dhekra pumping stations, which come amid mounting security pressures across the region.
Drohnenangriffe auf die Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien
Saudi-Arabiens kritische Ost-West-Ölpipeline wurde durch mehrere Luftangriffe getroffen, die nach einer Einschätzung von US-Regierungsbeamten gezielt auf Pumpstationen entlang der wichtigen Exportroute abzielten. Satellitenaufnahmen bestätigten nach den Detonationen deutliche Brandschäden und eine massive Rauchsäule über der Infrastruktur im westlichen Teil des Landes.
Das saudi-arabische Energieministerium bestätigte die Abschaltung der Pipeline als Vorsichtsmaßnahme nach den Angriffen, die nach Behördenangaben am Donnerstagmorgen mehrere Verletzte forderten. Die saudi-arabische Regierung sowie der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco äußerten sich zunächst nicht öffentlich zu den genauen Details des Vorfalls.
Schäden an Pumpstationen und unklare Herkunft der Drohnen
Erste US-Geheimdienst- und Regierungsanalysen legen nahe, dass die Attacken von Drohnen aus dem Irak verübt wurden. Die Frage, ob das die Strecke durchquerende Transportrohr selbst gerissen ist oder ob sich die Beschädigungen auf die Pumpinfrastruktur beschränken, gilt für die Energiemärkte als entscheidend. Während Reparaturen an Pumpstationen unter Umständen schneller zu bewältigen sind, könnte ein langwieriger Stillstand die Exportkapazitäten des Königreichs massiv einschränken.
US-Beamte wiesen darauf hin, dass Drohnen als vergleichsweise langsam fliegende Waffensysteme beträchtliche Strecken über saudi-arabisches Hoheitsgebiet zurückgelegt haben müssten, ohne abgefangen zu werden. Dies wirft Fragen zur Effektivität der Luftabwehr auf. Offizielle Verantwortlichkeiten für den Angriff wurden unmittelbar nach dem Vorfall nicht verbindlich zugewiesen, jedoch verweisen Beobachter auf frühere Zwischenfälle, bei denen vom Irak aus agierende Milizen saudi-arabische Ölanlagen ins Visier genommen hatten.
Bedeutung der Umgehungsroute für die globalen Märkte
Die Ost-West-Pipeline besitzt eine strategische Schlüsselrolle, da sie als Ausweichroute um die umkämpfte Straße von Hormus dient. Saudi-Arabien leitete über dieses System zuletzt rund 5 Millionen Barrel Rohöl täglich in Richtung Yanbu am Roten Meer um, bei einer Gesamtkapazität von etwa 7 Millionen Barrel pro Tag. Das Netzwerk war bereits im April nach früheren Angriffen temporär beeinträchtigt worden, konnte damals jedoch wieder voll in Betrieb genommen werden.
Energieanalysten warnen vor den Folgen, falls die Ausfallzeit den verfügbaren Puffer übersteigt. The relatively contained price reaction suggests the market still expects Saudi inventories to cushion exports in the near term, but if the disruption extends beyond the five-to-seven-day inventory cushion, that could change quickly, erklärte Janiv Shah von Rystad Energy, dessen Einschätzung von internationalen Fachmedien zitiert wurde.
Gegenläufige Entwicklungen bei Öllieferungen im Persischen Golf
Trotz der Beschädigungen an der Festlandpipeline meldeten Schifffahrtsbeobachter positive Signale aus anderen Teilen der Region. Daten von TankerTrackers.com zeigen, dass die Rohölexporte durch die Straße von Hormus wieder auf über 10 Millionen Barrel pro Tag gestiegen sind. Ergänzt wird diese Entwicklung durch verstärkte Umschlagaktivitäten vor Fujairah, wo Ladungen von kleineren Shuttletankern auf größere VLCC-Schiffe für den Langstreckentransport verladen werden.

Die Sorte Brent gab im Laufe des Handels um drei Prozent nach und schloss bei rund 104 US-Dollar je Barrel. Marktbeobachter führen diese Entlastung darauf zurück, dass Saudi-Arabien vorerst auf bestehende Lagerbestände an den Terminals am Roten Meer zurückgreifen kann.
Auch interessant