Ubisoft plant für das lang erwartete Assassin’s Creed Hexe eine deutlich linearere und fokussiertere Spielerfahrung im Deutschland des 16. Jahrhunderts.
Details zu Protagonistin und Handlung im Heiligen Römischen Reich
Die Arbeiten an Assassin’s Creed Hexe gewähren durch neue Insider-Berichte und Casting-Beschreibungen, die von 2023 bis zu den letzten Monaten liefen, tiefere Einblicke in die dramatische Erzählung. Das Projekt setzt im Gegensatz zu den riesigen Open-World-Rollenspielen der letzten Jahre auf eine düstere, lineare Ausrichtung. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau in ihren Mitzwanzigern, die in den Berichten und Casting-Unterlagen unterschiedlich benannt wird.
Frühere Leaks sprachen von Anika Adler, während aktuelle Casting-Aufrufe die Figur als Petra führen, wobei laut MP1st beide Namen voraussichtlich interne Platzhalter darstellen. Die Protagonistin wird als „willensstarke, leidenschaftliche Frau Mitte zwanzig“ beschrieben, die als „pflichtbewusste Tochter und radikale Denkerin, die sich mit der ihr von der Gesellschaft auferlegten einschränkenden Rolle nicht abfinden kann“ gegen die harten gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit aufbegehrt.””

Basierend auf Unterlagen aus Casting-Prozessen, die zwischen 2023 und den vergangenen Monaten stattfanden, zeichnet sich das Bild einer geheimnisvollen Produktion ab. Laut Angaben verschiedener Insider-Berichte wird das Spiel im Vergleich zu früheren Titeln deutlich kompakter gestaltet sein. Die Berichte betonen zudem, dass die in den Dokumenten verwendeten Namen lediglich als interne Platzhalter dienen und sich bis zur endgültigen Veröffentlichung des Spiels noch ändern können.
Familienbande und die Verbindung zum Orden der Assassinen
Das persönliche Umfeld der Protagonistin prägt die Geschichte maßgeblich. Ihre Mutter Brigitte, eine etwa vierzigjährige Hebamme, wird in den Berichten als deeply compassionate mother
porträtiert. Gerüchten zufolge besitzt Brigitte eine Schlüsselrolle bei der Entdeckung der Abstammung, der zufolge die Protagonistin eine direkte Nachfahrin der Auditore-Familie sein soll. Der Vater Konrad arbeitet als orthodoxer, religiöser Familienmensch, der jedoch eine finstere Pflicht erfüllt. Er wird mit der Tätigkeit des Scharfrichters von Neustadt in Verbindung gebracht.
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Neben der Familie spielen weitere Figuren eine tragende Rolle im Überlebenskampf der Hauptfigur, darunter laut MP1st der patriarchale Bruno mit derben Humor, der geschäftstüchtige Anton, die manipulative Johanna, der sensible jüngere Bruder Theo sowie die statusfixierte Erika. Eine ältere Überlebende namens Mother Gertrud, eine 65-jährige frühere Dorfheilerin, bietet der Flüchtigen Unterschlupf. Gertrud geriet einst nach einer unheilbaren Seuche ins Visier der Dorfbewohner und lebt seither isoliert. Sie unterweist die Protagonistin und hilft ihr bei der Flucht vor einer gefährlichen Gruppierung namens Order of the Lamb, die laut MP1st von Beobachtern als Front für die Templer eingeordnet wird, während Tbreak betont, dass Ubisoft diese Interpretation offiziell nicht bestätigt hat. Für die moderne Rahmengeschichte im Animus-Hub ist zudem eine karriereorientierte Frau namens Anna vorgesehen, die keinen Bezug zu Deutschland hat.
Schauplätze und der Zeitplan bis zum Release
Die geografischen Stationen der Flucht führen die Protagonistin durch deutsche Städte des 16. Jahrhunderts. Dokumente und Insider nennen Augsburg als gefährliche Durchgangsstation, während Würzburg im Zuge künftiger Erweiterungen eine zentrale Rolle einnehmen soll. Ubisoft selbst hat das Spiel im Rahmen der Into 2026-Updates als düsteres und narrativ getriebenes Projekt beschrieben.

Trotz interner Umstrukturierungen im Frühjahr 2026, bei denen rund 50 Entwickler das Team verließen, hält die Produktion laut Branchenbeobachtern Kurs. Mit einer offiziellen Veröffentlichung von Assassin’s Creed Hexe rechnen Insider frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2027.
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