Ein 15-jähriger Junge aus Ghana ist am Donnerstagmorgen, den 29. Oktober 2026, auf dem Schulweg in der Bronx in New York City verfolgt und tödlich in den Bauch geschossen worden. Nach Angaben der Polizei starb der Jugendliche kurz nach der Tat im Krankenhaus.
Die Bluttat ereignete sich kurz vor 9:30 Uhr in der Nähe des Crotona Parks im Stadtteil Claremont. Er erlag seinen schweren Verletzungen im St. Barnabas Hospital, nachdem Polizisten ihn im Streifenwagen dorthin gebracht hatten. Am Tatort wurde er zunächst mit einer Schusswunde am Bauch gefunden, bevor er trotz aller Rettungsversuche starb.
Bürgermeister Mamdani kündigt US-Visum für Mutter an
Zohran Mamdani erklärte laut CNN auf X: „Die Ermordung eines Kindes ist ein Schmerz, den kein Elternteil ertragen müssen sollte, geschweige denn aus Tausenden von Meilen Entfernung. Javits Frimpongs Mutter verdient es, sich persönlich von ihrem Sohn zu verabschieden. Ich habe gerade mit Präsident Trump telefoniert, und er hat zugestimmt, ihr umgehend ein Visum zu erteilen.
Die Mutter, die in SOURCE 7 als Doris Adu Gyamfi identifiziert wurde, befand sich zum Zeitpunkt des Verbrechens noch in Ghana. Das ghanaische Außenministerium unter Leitung von Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa erklärte, dass Beamte der ständigen Vertretung in New York die Familie vor Ort besucht haben und eng mit den lokalen Behörden koordiniert vorgehen, um die Visumsangelegenheit zu unterstützen. Der ghanaische Außenminister betonte, man werde unermüdlich mit den US-Behörden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit erlangt wird. Auch die Schwester des Opfers, Millicent Frimpong, betonte, wie wichtig es für die Mutter sei, in die Vereinigten Staaten zu kommen, um ihren Bruder zu beerdigen. Eine Zusicherung des Weißen Hauses zur direkten Ausstellung des Visums lag zunächst nicht vor; E-Mail-Anfragen der Associated Press blieben von der Regierungszentrale unbeantwortet.

Vater erhebt schwere Vorwürfe nach Tod in der Bronx
Der Vater des Jungen, Thomas Frimpong, erhebt schwere Vorwürfe gegen das schulische Umfeld seines Sohnes. Er berichtete Medien, dass Javits kurz vor dem Verbrechen an der DreamYard Preparatory School massiv gemobbt worden sei. Der Vater beschrieb seinen Sohn als clever, sehr ruhig und unschuldig, der seine Zeit meist am Mobiltelefon verbrachte und direkt von der Schule nach Hause kam.
Thomas Frimpong sagte gegenüber NBC New York: „Er hat es dem Schulleiter erzählt, er hat erzählt, dass der Junge ihn stört.
Der Schulleiter hatte den Vater kurz vor der Tat darüber informiert, dass zwei Schüler wegen Auseinandersetzungen mit Javits suspendiert worden waren. Der Vater gab an, er habe seinen Sohn nach dem Vorfall angerufen, woraufhin dieser ihm versichert habe, dass alles in Ordnung sei. Ob diese Vorfälle in direktem Zusammenhang mit dem tödlichen Überfall stehen, ist offiziell noch nicht bestätigt; die Polizei erklärte, das Motiv werde weiterhin untersucht und ein Zusammenhang sei noch nicht offiziell festgestellt worden. Zeugen berichteten, sie hätten den Jungen rennend beobachtet, während eine in Schwarz gekleidete Person hinter ihm herlief und weitere maskierte Verdächtige im Park verschwanden. Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet.
Trauernde Gemeinde gedenkt getötetem Jungen
Vertreter des Netzwerks Ghana Diaspora Public Affairs Collective wiesen in einer Stellungnahme darauf hin, dass die Familie zusammenkam, um in Amerika Chancen, Sicherheit und eine vielversprechende Zukunft zu finden, welche nun gewaltsam zerstört wurde. Gemeindemitglieder, religiöse Führer und Verwandte versammelten sich an der Straßenecke, an der der Jugendliche zusammenbrach, zu einer Mahnwache. Bei dem Gedenken riefen Teilnehmer dazu auf, die Gewalt in der Nachbarschaft zu beenden.

Unter den Anwesenden war Leandra Feliz, deren 15-jähriger Sohn Lesandro Junior
Guzman-Feliz im Jahr 2018 in einem viel beachteten Fall von verwechselter Identität von Bandenmitgliedern getötet worden war. Feliz sprach den Hinterbliebenen vor Ort ihr Mitgefühl aus und bot einer Familie Unterstützung an, die denselben verhevornen Verlust durchlebt. Auch andere Persönlichkeiten und Funktionsträger äußerten sich erschüttert über die Tat.
Kongressabgeordneter Richie Torres, der den Bezirk im US-Repräsentantenhaus vertritt, erklärte auf Social Media, dass der gesamte Stadtteil um einen jungen Menschen trauere, der seines gesamten Lebens und seiner Zukunft beraubt wurde. Torres betonte, dass jedes Kind in der Bronx das Recht haben müsse, zur Schule zu gehen, ohne Angst um sein Leben haben zu müssen, und dass kein Elternteil das durchleben dürfe, was Javits‘ Vater Thomas nun ertragen muss.
Bislang liegt keine offizielle Zusicherung des Weißen Hauses zur direkten Ausstellung des Visums vor, und auch Festnahmen wurden von der Polizei noch keine gemeldet.

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