New York City Mayor Zohran Mamdani appeared on Jimmy Kimmel Live!
in Brooklyn on September 28, 2026, where he discussed his unlikely cordial relationship with President Donald Trump, confirmed they communicate by text about housing, and declined a request to send the president a selfie.
Bürgermeister Zohran Mamdani war zu Gast, als die ABC-Sendung ihre jährliche Woche von Shows an der Brooklyn Academy of Music startete. Im Zentrum des Gesprächs stand dabei ein Thema, das Beobachter seit Monaten beschäftigt: das erstaunlich entspannte Verhältnis des linken Stadtoberhaupts zu Präsident Donald Trump.
Ein überraschendes Bündnis im Big Apple und der Weg zu Trump
Die politische Paarung sorgt seit ihrem ersten offiziellen Treffen im November des Vorjahres für Schlagzeilen. Mamdani erklärte dem Publikum, dass die Basis dieser Zusammenarbeit schlicht auf pragmatischen Prioritäten beruht. Trotz fundamentaler Differenzen in zahlreichen Politikfeldern habe er beschlossen, den Fokus bei den Zusammenkünften im Weißen Haus oder in der Gracie Mansion voll und ganz auf die Belange der Stadtbevölkerung zu richten.
Zohran Mamdani sagte: „Der Präsident und ich sind in vielen Punkten anderer Meinung, aber in einer Sache sind wir uns einig: in dieser Stadt und wie sehr wir diese Stadt lieben.

Kimmel, der für seine kritische Haltung gegenüber dem Weißen Haus bekannt ist, konfrontierte seinen Gast mit Videomaterial aus früheren Begegnungen. Darin war zu sehen, wie Trump bei einer Pressekonferenz in der Gracie Mansion eine längere Ansprache hielt, während Mamdani kommentarlos und wie eine Statue direkt daneben stand. Der Moderator zeigte sich fasziniert von dieser Beherrschung und scherzte, dass dies kein Mann sei, mit dem man freiwillig Poker spielen wolle.
Textnachrichten über Sunnyside Yard und die Weigerung für ein Selfie
Im weiteren Verlauf der Unterzeichnung wandte sich das Gespräch konkreten Projekten zu, die den direkten Draht zwischen dem Rathaus und dem Präsidenten rechtfertigen. Mamdani betonte, dass es bei ihren gelegentlichen Kontakten vor allem um die Zukunft des Sunnyside Yard-Projekts in Queens geht. Dort plant die Verwaltung ein großes Stadtviertel mit schätzungsweise 12.000 neuen Wohnungen und rund 30.000 Arbeitsplätzen, wofür jedoch grünes Licht aus Washington nötig ist.
Der Bürgermeister bestätigte zudem, dass er mit dem Präsidenten von Zeit zu Zeit Textnachrichten austausche. Auf Kimmels Nachfrage, ob Trump in solchen Momenten in den gewohnten Großbuchstaben kommuniziere, die man von seinen Social-Media-Beiträgen kenne, zeigte sich der Bürgermeister überrascht vom normalen Schreibstil des Präsidenten. Die Nachrichten seien pretty standard
, so Mamdani über die Textformate.
Als der Moderator daraufhin vorschlug, die diplomatische Beziehung sofort live auf die Probe zu stellen und dem Präsidenten ein gemeinsames Selfie vom Studiotisch aus zu schicken, zog der Bürgermeister eine klare Grenze.

Zohran Mamdani sagte: „Jimmy, ich liebe dich, aber ich liebe den Wohnungsbau mehr.
Ein prominentes Rahmenprogramm in Brooklyn
Der Auftritt des Bürgermeisters war Teil einer aufwendigen, fünftägigen Sendereihe der Late-Night-Show an der Ostküste. Kimmels Produktion verzeichnete nach Senderangaben über 150.000 Ticketanfragen für die Auftritte im Opernhaus der Brooklyn Academy of Music. Neben Mamdani begrüßte der Gastgeber in derselben Woche zahlreiche weitere Gäste aus Kultur und Politik, darunter Howard Stern, Bruce Springsteen, Senator Bernie Sanders, John Oliver sowie die Band TV On The Radio, die live auftrat.
Erst wenige Tage zuvor war der Politiker selbst Gegenstand einer Satiresendung gewesen, als er im Eröffnungssketch von Saturday Night Live
von Schauspieler Ramy Youssef parodiert wurde. Vor Reportern in Lower Manhattan räumte er ein, diese Darstellung live im Fernsehen verfolgt zu haben, und nannte die Erfahrung quite an absurd experience
.
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