US-Präsident Donald Trump hat im Januar 2025 erklärt, Washington habe mit Dänemark ein Abkommen über dauerhafte Sicherheitskontrollen in Grönland erzielt. Die Vereinbarung soll den Einfluss von China und Russland in der Arktis verhindern. Sowohl die dänische Premierministerin Mette Frederiksen als auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen begrüßten die Aussicht auf einen geordneten Vertrag.
Truth Social Ankündigung von Donald Trump
Die diplomatischen Spannungen um den Status der strategisch wichtigen Arktisinsel haben eine neue Wendung genommen. Nachdem US-Präsident Donald Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus wiederholt die Kontrolle über das autonom verwaltete Gebiet gefordert hatte, kündigte er eine Vereinbarung an, die Washington dauerhafte Mitspracherechte bei der Verteidigung sichern soll. Das Abkommen gibt den Vereinigten Staaten permanent control over security, wie Trump über das Netzwerk Truth Social mitteilte.
Der 80-jährige US-Präsident erklärte, es handele sich um eine 'Infinite Life' Agreement, there is no end!
und fügte hinzu, dass Washington sofort mit dem Aufbau einer großen Militärpräsenz in dem Territorium beginnen werde. Trump betonte zudem, dass der Pakt jede Präsenz von Rivalen in der Region unterbinden soll. From now on, no US adversary can EVER have a base in Greenland, have a military presence in Greenland, or make sensitive investments in Greenland, without our express written approval, erklärte Trump zu den Bedingungen der Absprache.
Aus Sicht des US-Außenministeriums dient dieser Schritt dem Schutz vor geopolitischen Konkurrenten in einer wärmenden Arktis. Ein Ministeriumsbeamter bestätigte, dass die vertraglichen Vorkehrungen garantieren, dass China and Russia cannot have a base in Greenland, they cannot send troops to Greenland, and the necessary mechanisms are in place to prevent investment in sensitive sectors.
Gespräche in Davos mit Mark Rutte und Stephen Miller
Die Ankündigung folgt auf monatelange Beunruhigungen innerhalb der NATO und Gespräche, die im Januar auf dem Wirtschaftsforum in Davos begonnen hatten. Damals hatte Trump einen vagen Deal mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. In einem früheren Interview mit dem dänischen TV-Sender TV2 betonte Premierministerin Mette Frederiksen die fundamentale Bedeutung des Bündnisses, wenn die USA beschließen, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen, und erklärte, die Sicherheit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei dann vorbei. Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller hatte zuvor in einem CNN-Interview argumentiert, die USA seien die wichtigste Militärmacht der NATO und bräuchten die Kontrolle über Grönland, und dabei auch gefragt, nach welchem Recht Dänemark die Kontrolle über Grönland habe.
Nach jüngsten Konsultationen klang der Ton in Kopenhagen jedoch deutlich zuversichtlicher. Mette Frederiksen erklärte am Freitag, sie sei pleased that there is a prospect of a good agreement for Greenland, the Kingdom of Denmark and the United States, was auch good for NATO and Europe
sei. Noch am Montag hatte sie geäußert, sie sei „optimistisch“, dass die Gespräche den Streit beilegen könnten.
Statement von Jens-Frederik Nielsen in Nuuk
Der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen unterstrich ebenfalls die sicherheitspolitische Dimension des Arrangements. Er erklärte, das Abkommen mit den USA „strengthens“ die Sicherheit des Territoriums. Zuvor hatte Nielsen bei einer Pressekonferenz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk betont, dass Grönland offen für einen Dialog sei, und seine Landsleute dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren.

Einzelheiten zur praktischen Umsetzung der Vereinbarung stehen noch aus, und es blieb unklar, ob das Abkommen mit dem Rutte-Deal verknüpft oder davon verschieden ist. Medienberichten zufolge wollen die Vereinigten Staaten neben der bereits im Norden betriebenen Pituffik-Basis drei neue Militärstützpunkte im Süden Grönlands eröffnen. Die rechtliche Grundlage für den Truppenausbau bildet ein Verteidigungspakt aus dem Jahr 1951, der 2004 aktualisiert wurde und Washington Truppenverlegungen und militärische Installationen auf der Insel gestattet, sofern Dänemark und das 57.000 Einwohner zählende Grönland im Voraus informiert werden.
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