Am letzten Tag der russischen Parlamentswahlen hat die Ukraine nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin mit mehr als 1.600 Drohnen einen beispiellosen Angriff gestartet. Die russische Luftabwehr fing allein über der Hauptstadtregion hunderte Flugkörper ab.
Massive Drohnenangriffe auf Moskau am letzten Wahltag
Am letzten Tag der dreitägigen Parlamentswahlen in Russland ist die Hauptstadt Moskau am Sonntag erneut das Ziel massiver Luftangriffe geworden. Demnach handele es sich um eine Offensivaktion von nie dagewesenem Ausmaß. Die Ukraine habe in den vergangenen Stunden einen „beispiellosen“ Angriff mit mehr als 1.600 Drohnen gestartet, erklärte Sobjanin im Onlinedienst Telegram. Die russische Luftabwehr habe allein 450 auf Moskau zusteuernde Drohnen abgefangen. Mehr als 350 Ukrainian drones targeted the Russian capital on Friday morning, Moscow’s mayor reported. Seit Mitternacht seien mehr als 150 Drohnen abgefangen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Sergej Sobjanin, den Bürgermeister der Millionenmetropole. On Friday, Moscow Mayor Sergei Sobyanin wrote on social media that most of the 350 drones sent towards the capital overnight had been destroyed at an outer defensive perimeter, with 64 shot down as they approached the city.
Der beispiellose Angriff wurde ganz offensichtlich mit dem Ziel geplant, die Wahl zu stören. Dem Feind ist das nicht gelungen
, erklärte Sergej Sobjanin, Moskauer Bürgermeister. Von den mehr als 1.600 Drohnen sprach der Moskauer Bürgermeister als einem Versuch der Ukraine, die Wahl zu „stören“.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass und offiziellen Stellen in der russischen Hauptstadt schlugen Trümmerteile an mehreren Orten ein. Wo Trümmer zu Boden stürzten, seien Rettungskräfte im Einsatz, betonte die Behörde. Die russischen Abwehrkräfte registrierten allein Hunderte auf das Stadtgebiet zustürmende Flugobjekte. Nach Berichten von Gouverneur Andrej Worobjow schlugen Drohnen unter anderem in zwei Wohnhäuser ein, wobei Todesopfer und Verletzte zu beklagen waren, darunter eine 44-jährige Frau und ein älterer Mann. Mindestens zwei Menschen seien getötet und mehrere verletzt worden, als Drohnen in zwei Wohnhäuser einschlugen, erklärte er bei Telegram. Bei den Todesopfern handelt es sich demnach um eine 44-jährige Frau und einen älteren Mann. Opfer habe es keine gegeben, heißt es mit Blick auf die Moskauer Ölraffinerie im Südosten Moskaus, die zu Gazprom Neft gehört und eine der größten Anlagen in Russland ist, wo Rettungskräfte vor Ort im Einsatz seien.
Kriegsschauplatz Energieinfrastruktur und das Kalkül der Parlamentswahlen
Die Abstimmung, die sich über elf Zeitzonen erstreckte und bis zum Sonntag um 18:00 GMT bzw. nach Schließung der letzten Wahllokale in Kaliningrad um 20 Uhr deutscher Zeit abgehalten wurde, stellt den ersten Urnengang für die 450 Sitze der Staatsduma, der unteren Haus des Parlaments, seit Beginn des russischen Einmarsches in das Nachbarland im Februar 2022 dar. Polls opened on Friday in the Far East, where Kamchatka and Chukotka on the Pacific became the first of Russia’s 11 time zones to vote in the three-day ballot. Only political parties that back the war have been registered to run. Yabloko, the sole party opposing the conflict, was barred from the ballot in August. Da echte Oppositionelle im Vorfeld systematisch ausgeschlossen oder inhaftiert wurden, wird die Abstimmung international als Scheinwahl eingestuft. President Vladimir Putin’s United Russia party, which has dominated Russian politics since 2000, is certain to win the most seats. However, the margin of its victory, and seats won by other parties, is being closely watched. With protests banned and no antiwar candidates standing, the vote offers the Kremlin a measure of the depth of public support and frustration with a conflict that has killed hundreds of thousands of people since February 2022.

Um diesen politischen Moment spürbar zu machen, hat Kiew seine Strategie, den Konflikt direkt in den Alltag der russischen Bevölkerung zu tragen, massiv ausgeweitet. Ukraine has maintained its bid to use air attacks to have Russians feel the impact of the conflict politically, socially and economically. Ukraine has found significant success in bringing the impact of the conflict home to Russians, with almost nightly drone attacks hitting energy and economic infrastructure, causing billions of rubles in damage. Kyiv maintains, like Moscow, that it does not target civilians, but many civilian deaths have also been reported deep inside the country. Neben der Hauptstadt traf es vor allem wirtschaftliche und militärische Schlüsselanlagen. So meldete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass ukrainische Kräfte unter anderem die Yaroslavl-Ölraffinerie overnight getroffen sowie einen Militärflugplatz in Rostow attackiert hätten, was militärische Flugzeuge und Hubschrauber beschädigt habe. Es gab auch gute Ergebnisse im Schwarzen Meer, sagte er auf Social Media, ohne Details zu nennen. Auch in der Moskauer Ölraffinerie im Südosten der Millionenmetropole, die zu Gazprom Neft gehört, kam es zu Beschädigungen an einer Industrieanlage, wie russische Angaben und die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Moskauer Bürgermeister berichteten, während Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren.
Gegenseitige Luftschläge und humanitäre Folgen an der Front
Die militärische Auseinandersetzung spiegelte sich am selben Wochenende in Luftangriffen beider Seiten wider. Während Kiew mit Drohnenbarrieren wirtschaftliche und militärische Ziele in Russland ins Visier nahm, setzte das russische Verteidigungsministerium seine Angriffe mit Luftschlägen fort, um Ukraine’s wirtschaftliche und militärische Infrastruktur zu zerstören und die Unterstützung für Kyiv’s continued de zu stören.

Im Großraum Kiew und in weiteren Regionen wurden ukrainische Stellen und Opfer gemeldet, während die Abstimmung in elf Zeitzonen lief. Erste Ergebnisse sollten nach Schließung der letzten Wahllokale in Kaliningrad um 20 Uhr deutscher Zeit verkündet werden, während die Angaben des Gouverneurs zu den Todesopfern sich zunächst nicht unabhängig überprüfen ließen.
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