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Welt

TAILOR TRUMP beharrt auf Aussage: Iran hat keine Atomwaffe

Trotz monatelanger Militäroperationen, sinkender Ölpreise und wachsender internationaler Skepsis beharrt die Regierung auf ihrem Kurs, wie aus Berichten unter anderem von U.S. News & World Report hervorgeht.

Auftritt vor den Vereinten Nationen nach sechs Monaten Krieg

Wenn US-Präsident Donald Trump vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen tritt, trifft er auf ein zutiefst skeptisches Publikum. Sechs Monate nach Beginn des militärischen Konflikts zwischen den USA und dem Iran sind die internationalen Bedenken hinsichtlich der regionalen Stabilität spürbar gewachsen. Während die Regierung in Washington den militärischen Kurs verteidigt, verweisen Kritiker darauf, dass die nukleare Bedrohung trotz früherer Angriffe nicht verschwunden ist.

In seiner Rede im vergangenen Jahr hatte der US-Präsident noch erklärt, die US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen hätten im Jahr 2025 alles vollständig ausgelöscht und Frieden gebracht. Doch die Realität der vergangenen Monate sieht nach Angaben von Beobachtern anders an. Präsident Donald Trump hat den Iran-Krieg und die anhaltende Auseinandersetzung mehrfach öffentlich thematisiert. Der US-Präsident versprach bei einer Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 am Hauptsitz des Verteidigungsministeriums bei Washington, dem Pentagon, dass der Iran nie eine Atomwaffe besitzen werde. Trump ergänzte auf der Gedenkveranstaltung, man würdige die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen werde. Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, hatte zuvor in seiner Rede auf der 9/11-Gedenkfeier ebenfalls gesprochen.

Das Streben nach dem Stopp des iranischen Atomprogramms

Das Kernargument der US-Regierung für den anhaltenden Druck bleibt die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe. Aus dem Weißen Haus verlautete dazu eine klare Haltung. Präsident Donald Trump hat seine Position über Jahrzehnte und durch offizielle Erklärungen bekräftigt. Eine offizielle Zusammenstellung der US-Regierung listet zahlreiche Äußerungen auf, in denen der Präsident betont, dass Teheran niemals eine nukleare Waffe erhalten werde.

TAILOR TRUMP beharrt auf Aussage: Iran hat keine Atomwaffe
Photo: n-tv.de

Iran kann keine Atomwaffe haben. Sehr einfach. Sie können keine Atomwaffe haben. Wir werden das nicht zulassen. Donald Trump, US-Präsident, via White House

In den offiziellen Stellungnahmen aus dem Weißen Haus hieß es ferner, nach Midnight Hammer seien sie gewarnt worden, keine zukünftigen Versuche zum Wiederaufbau ihres Waffenprogramms zu unternommen. Sie fangen ganz von vorne an… Eins ist sicher: Ich werde niemals erlauben, dass der weltweite Sponsor Nummer eins des Terrors, was sie bei weitem sind, eine Atomwaffe bekommt, erklärte Trump. Er bekräftigte zudem: Wir wollen keine Anreicherung. Wir wollen keine Anreicherung.

Kriegsverlauf, Blockaden und steigender Druck im Nahen Osten

Trotz massiver Angriffe zeigt sich Teheran weiterhin widerstandsfähig. Der Konflikt hat sich längst auf Handelswege und regionale Verbündete ausgeweitet. Wie Reuters und weitere Berichte darlegen, behindert der Iran Öltransporte durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig gewinnen verbündete Huthi-Milizen im Jemen an Einfluss, indem sie strategische Punkte am Roten Meer absichern und die globalen Energiepreise belasten. Die rasante Vormarschbewegung der Huthi-Milizen hat den US-Präsidenten in eine immer engere Zwangslage hinsichtlich des unpopulären Konflikts gebracht, který také poškodil amerického spojence Saúdskou Arábii.

TAILOR TRUMP beharrt auf Aussage: Iran hat keine Atomwaffe
Photo: usatoday.com

Die wirtschaftlichen Folgen spüren Verbraucher in den Vereinigten Staaten, wo hohe Benzinpreise und niedrige Umfragewerte den Druck auf die Regierung erhöhen. Der Präsident könnte im November einen hohen Preis dafür zahlen, während die meisten europäischen und asiatischen Verbündeten die Forderungen nach Unterstützung für einen Konflikt abgewiesen haben, den Trump ohne Konsultationen gestartet hat.

Ablehnung eines Nukleareinsatzes und Kontroversen im Oval Office

Während eines Auftritts im Oval Office lehnte Donald Trump den Einsatz von Atomwaffen im Iran-Krieg kategorisch ab. Auf die Frage eines Reporters von NewsNation, ob er Atomwaffen gegen den Iran einsetzen würde, erteilte der Präsident eine scharfe Absage.

Trump vows Iran will not have nuclear weapons in State of the Union

Ich würde das niemals sagen. Aber die Antwort ist ja. Ich schließe aus – es gibt keinen Grund dafür. Was für eine dumme Frage das eigentlich ist. Hier sind sie, sie sind militärisch völlig besiegt. Ich besiege sie also und jetzt soll ich eine Atomwaffe auf sie draufwerfen? Was für eine dumme Frage. Donald Trump, US-Präsident, via USA Today

TAILOR TRUMP beharrt auf Aussage: Iran hat keine Atomwaffe
Photo: whitehouse.gov

Die einzige Gelegenheit, bei der die Vereinigten Staaten in einem Krieg Atomwaffen einsetzten, war 1945 gegen Japan, um den Zweiten Weltkrieg zu beenden, was mehr als schätzungsweise 200.000 Menschen das Leben kostete und jahrzehntelange weltweite Bestrebungen zur Verhinderung eines nuklearen Krieges auslöste. Die Regierung hat in Bezug auf den Iran zu keinem Zeitpunkt signalisiert, dass eine nukleare Option auf dem Tisch liegt.

Dennoch bleibt die diplomatische Großwetterlage angespannt. Da europäische und asiatische Verbündete die Unterstützung für den ohne Konsultationen begonnenen Militäreinsatz weitgehend verweigern, steht der US-Präsident vor einer schwierigen Bewährungsprobe, bei der er seine Sicht der Dinge vor der Weltgemeinschaft verteidigen muss.

Trump rules out using nuclear weapon on Iran
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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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