Eine am 28. Damit liegt die Partei deutlich vor der CDU, die auf 23 Prozent kommt, bleibt jedoch weit von einer absoluten Mehrheit entfernt.
Die erste Erhebung des Instituts Forschungsgruppe Wahlen in Sachsen-Anhalt während dieser Wahlperiode zeichnet ein bemerkenswertes Bild der politischen Kräfteverhältnisse vor der Landtagswahl. Demnach würde sich die AfD im Vergleich zur Landtagswahl 2021 fast verdoppeln und erreicht in der aktuellen Umfrage 40 Prozent, wie Apollo News berichtet.
CDU verliert deutlich an Zustimmung
Weit abgeschlagen hinter dem Spitzenreiter rangiert die CDU. Laut der ZDF-Umfrage kommt die Union auf lediglich 23 Prozent und verliert damit im Vergleich zur Landtagswahl 2021 starke 14 Prozentpunkte. Drittstärkste Kraft wird demnach die Linke mit 13 Prozent, womit sie knapp zwei Prozentpunkte über ihrem Resultat von vor fünf Jahren liegt.
Die SPD zeigt sich unterdessen stabil und verharrt laut den Daten bei neun Prozent. Die Grünen stehen ebenfalls unverändert bei sechs Prozent. Ganz anders stellt sich die Situation für den dritten Partner der aktuellen Deutschland-Koalition dar: Die FDP halbiert ihr Ergebnis und stürzt auf nur noch drei Prozent ab, womit die Freien Demokraten den Einzug in den Landtag deutlich verfehlen würden.
Hürden und neue Parteien im Landtagswahlkampf
Neben der FDP muss auch das BSW um den Einzug in den Landtag bangen. Die Partei steht ebenfalls bei lediglich drei Prozent. Die sonstigen Parteien erleben laut der Erhebung einen massiven Einbruch und kommen gemeinsam nur noch auf drei Prozent, was einem Minus von sieben Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Wahl entspricht.
Im Gegensatz zu anderen Umfrageinstituten, die die AfD mancherorts kurz vor der absoluten Mehrheit sehen, zeigt die Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen einen deutlichen Abstand zu dieser Marke. Dennoch steht das Bundesland vor extrem schwierigen Regierungsverhandlungen.
Komplizierte Mehrheitsverhältnisse für eine Kenia-Koalition
Eine rechnerische Fortführung der bisherigen Regierungsbündnisse gestaltet sich schwierig. Eine mögliche Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen verfügt in dieser Umfrage über keine eigene Mehrheit.

Zudem hält die CDU offiziell an ihrer strengen Abgrenzung fest. Wegen dieses auf einem Parteitagsbeschluss basierenden Ausschlusses einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei wäre eine Koalition, die auf eine Tolerierung durch die SED-Rechtsnachfolgerin angewiesen ist, für die Union intern hochgradig kontrovers, obwohl die Regierungsbildung dadurch vor massive Hürden gestellt wird.
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