President Donald Trump hat angekündigt, einen Teil seiner politischen Kriegskasse für die anstehenden Zwischenwahlen einzusetzen und den Rest für das Jahr 2028 zu sparen. Das Super-PAC MAGA Inc. verfügte Ende Juli über mehr als 403 Millionen Dollar, während republikanische Kreise angesichts steigender Werbekosten auf Ausgaben drängen.
Die Frage, wann und wie die enormen finanziellen Mittel des MAGA-Netzwerks fließen, sorgt im Vorfeld der Wahlen für spürbare Nervosität innerhalb der Republikanischen Partei. Präsident Donald Trump erklärte, er plane einen Teil der Gelder für die Midterms zu nutzen, während ein anderer Teil gezielt für das Jahr 2028 zurückgelegt werden soll.
Die finanzielle Lage von MAGA Inc. und Securing American Greatness
Im Zentrum der Debatte stehen beträchtliche Summen, auf die Republikaner seit längerem ein Auge geworfen haben. Berichten zufolge hielt das Super-PAC MAGA Inc. Ende Juli ein stattliches Polster von über 403 Millionen Dollar bereit. Republikanische Verbündete hatten zunehmend besorgt darauf gewartet, dass Trump auf diese Mittel sowie auf die Summen einer verbündeten Non-Profit-Organisation namens Securing American Greatness zurückgreift.
Bislang hielten sich die Ausgaben der genannten Non-Profit-Struktur allerdings in engen Grenzen. Die Organisation verbuchte lediglich knapp unter 1 Million Dollar für landesweite Werbespots, die für Trump werben.
Wachsende Frustration über steigende Werbekosten
Unterdessen wächst bei republikanischen Strategen der Druck, da die Sendezeiten im Fernsehen knapper und deutlich teurer werden, was den Handlungsspielraum im Wahlkampf empfindlich einschränkt. Abgesehen von vereinzelten Unterstützungen bei Veranstaltungen in umkämpften Regionen – wie etwa dem Auftritt von JD Vance in Michigan, den MAGA Inc. gelegentlich finanzierte – blieben größere Ausgaben in diesem Jahr bislang Mangelware.
Spender wie Dan Eberhart äußerten die Hoffnung, dass Trump Hunderte Millionen Dollar in die entscheidenden Rennen investieren wird, auch wenn eine solche Zusage bislang noch aussteht. Die enorme Diskrepanz zwischen der massiven Fundraising-Stärke und den tatsächlichen Sofortausgaben im Wahlkampf verdeutlicht das Zögern von Präsident Donald Trump, während Verbündete auf finanzielle Entlastung warten.
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