Ein US-Bundesberufungsgericht hat entschieden, dass Prognosemärkte wie Kalshi nicht von staatlichen Glücksspielgesetzen ausgenommen sind. August 2026, dass Sportwetten auf der Plattform keine Finanzderivate oder Swaps im Sinne des Bundesrechts darstellen, womit Nevada die Plattform regulieren darf.
Das Urteil des Berufungsgerichts in San Francisco
August 2026 entschieden, dass Kalshi die Glücksspielaufsicht des US-Bundesstaates Nevada nicht blockieren kann. Circuit Court of Appeals in San Francisco) erklärten die Richter, dass die Plattform kaum nachweisen könne, dass das Bundesgesetz über den Rohstoffhandel (Commodity Exchange Act) staatliche Auflagen für Sportwetten-Verträge aushebelt.
Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Wendepunkt im landesweiten Streit um die Frage, ob Plattformen für Prognosemärkte illegales Glücksspiel betreiben und wer die Aufsicht darüber führt. Das Reuters Daily Briefing newsletter provides all the news you need to start your day. Sign up here. Das Gericht hob damit ein Vorgehen hervor, bei dem Bundesgesetze nicht automatisch den traditionellen Polizeidienst der US-Bundesstaaten im Bereich des Glücksspiels einschränken.
Rechtlicher Streit um Swaps und Sportwetten
Das Unternehmen Kalshi und die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für den Terminwarenhandel CFTC hatten argumentiert, dass Verträge auf Sportereignisse sogenannte Swaps im Rahmen der Dodd-Frank-Finanzreformen von 2010 seien. Diese Einstufung hätte der Bundesbehörde die exklusive Zuständigkeit gesichert. Der zuständige Richter Nelson wies diese Auslegung jedoch zurück und betonte, dass solche Verträge die klassischen Merkmale von Sportwetten tragen. Richter Nelson erklärte, dass die auf Kalshi angebotenen Sportwettverträge Sportwetten seien, unabhängig davon, ob Kalshi sie als Swaps bezeichnet. Unter Bezugnahme auf Shakespeares Romeo und Julia, wonach eine Rose auch unter anderem Namen genauso süß duften würde, schrieb Nelson, dass das Platzieren von Sportwetten auch dann Glücksspiel bleibe, wenn es einen anderen Namen trage.

Nelson’s ruling was joined by Judge Bridget Bade, while Judge Kenneth Lee wrote a concurring opinion. Richter Lee erklärte, er stimme der Mehrheitsmeinung zu, dass die natürlichere Auslegung des Begriffs „Ereignis“ in der gesetzlichen Definition eines „Swaps“ das Ergebnis eines sportlichen Ereignisses nicht umfassen würde. Nicole Saharsky, eine Anwältin bei Mayer Brown, die den Fall für das Nevada Gaming Control Board vorgetragen hat, erklärte, das Gericht habe bestätigt, was von Anfang an klar gewesen sei – nämlich, dass die Bundesstaaten Sportwetten regulieren und die CFTC damit nichts zu tun habe. District Judge Sarah Morrison ebenfalls die Auffassung vertrat, dass es sich um Glücksspiel handele.””
Wachsende Konflikte zwischen Bundesstaaten und Plattformen
Der Streit hat zu einem tiefen Graben zwischen verschiedenen US-Bundesgerichten geführt. Circuit Court of Appeals in Philadelphia) in einem in einer geteilten Entscheidung (divided April 6 ruling) geäußerten Urteil gesagt, dass New Jersey die Plattform nicht in gleicher Weise regulieren dürfe. Diese widersprüchlichen Urteile erhöhen die Wahrscheinlichkeit (increasing chance of Supreme Court review), dass der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Grundsatzfrage klären muss.

Prognosemärkte offered by Kalshi, Polymarket, Coinbase (COIN.O), Gemini Titan (GEMI.O) and others erfreuen sich seit der US-Präsidentschaftswahl 2024 stark wachsender Beliebtheit, when they fared better than pollsters in predicting Trump’s victory over Democrat Kamala Harris. Neben dem Schwerpunkt auf Sportwagers bietet die Plattform also lets people wager on elections, economics, the weather and cultural events such as who will win the Oscars. Dennoch gehen mehrere US-Bundesstaaten hart gegen das Angebot vor. At least four states — Nevada, Massachusetts, Michigan and Washington — have won court orders restricting Kalshi’s activities.
Ein Kalshi-Sprecher erklärte, man sei mit der Entscheidung des Gerichts, die von einem Beschluss eines Bundesgerichts in Tennessee von vor wenigen Wochen abweiche, respektvoll nicht einverstanden und werde umgehend Berufung einlegen. Ohio Attorney General Dave Yost celebrated the ruling Tuesday, stating on X: Ohio-Generalstaatsanwalt Dave Yost feierte das Urteil am Dienstag und erklärte auf X, dass diese Prognosemärkte explodiert seien und verdammt stark nach Glücksspiel aussähen, was ein großer Sieg für Ohio sei. Die Auseinandersetzung dürfte die Branche in den kommenden Jahren beschäftigen und zeigt, wie schwer sich die traditionelle Gesetzgebung mit den neuen digitalen Prognosemärkten tut.
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