Prinz Harry und Meghan Markle planen im September 2026 die Rückkehr ihrer Kinder nach Großbritannien. Laut Medienberichten und Verlautbarungen ziehen die Sussexes für einen längeren Zeitraum in eine private Immobilie außerhalb Londons, während königliche Beobachter schwere Herausforderungen für Prinz William und die britische Monarchie voraussagen.
Rückkehr nach Großbritannien und das Schweigen des Königshauses
Prinz Harry und seine Frau Meghan kehren nach sechs Jahren im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien für einen längeren Aufenthalt nach Großbritannien zurück. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden die Kinder Prince Archie und Princess Lilibet im September 2026 eine britische Schule besuchen. Die Familie plant demnach den Umzug in eine private, nicht-royale Immobilie außerhalb Londons, behält jedoch ihren Wohnsitz in Montecito sowie ein Ferienhaus in Portugal.
Laut Medienberichten wurde König Charles III. am Sonntag vor der Bekanntgabe lediglich informiert, anstatt in ein echtes Einvernehmen eingebunden zu sein. Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield erklärte dazu gegenüber dem Online-Portal Yahoo, dass es sich dabei kaum um das Produkt einer großen royalen Versöhnung handele.
Die Belastungsprobe für Prinz William
Für den Prince of Wales bringt die Rückkehr seines Bruders erhebliche Spannungen mit sich. Der britische Reporter Tom Sykes bezeichnete den Schritt im Gespräch mit Yahoo Entertainment als harten Schlag für William und warnte vor ernsthaften Risiken für die Stabilität der Monarchie. Die tief sitzenden Vertrauensprobleme zwischen den Brüdern seien ungelöst, nachdem William nach dem Rückzug der Sussexes die Verantwortung für das Königshaus allein getragen habe.
Auch Autor Christopher Andersen äußerte sich gegenüber dem US-Magazin US Weekly besorgt über die Lage. Er erklärte, dass Prinz William und Kate Middleton angesichts ihrer vielfältigen Aufgaben zur Stabilisierung der Institution derzeit kaum das Bedürfnis hätten, Harry und Meghan auf ihrer sprichwörtlichen Fußmatte zu haben. Grant Harrold, ein früherer Mitarbeiter von König Charles III. und britischer Etikette-Experte, betonte zudem, dass Taten in diesem Fall schwerer als Worte wiegen werden.
Rechtliche Konflikte und die Vorgeschichte seit 2020
Der Beziehungsbruch zwischen den Mitgliedern des Königshauses ist das Resultat einer jahrelangen Entfremdung. Nach der Oprah-Winfrey-Interview im März 2021, in dem Vorwürfe über rassistische Bemerkungen innerhalb der Familie erhoben wurden, folgte im Januar 2023 die Veröffentlichung von Harrys Memoiren Spare
. Darin beschrieb der Herzog von Sussex unter anderem eine körperliche Auseinandersetzung mit seinem Bruder William im Jahr 2019.

Zusätzliche Belastungen brachten die juristischen Auseinandersetzungen des Paares mit sich. Im Mai 2025 verlor Prinz Harry seine letzte Berufung gegen die Änderung seines Polizeischutzes in Großbritannien, nachdem seine Anwälte zuvor gewarnt hatten, dass sein Leben auf dem Spiel stehe. Unmittelbar nach der Niederlage äußerte Harry seinen Wunsch nach einer Versöhnung und erklärte, König Charles spreche wegen des Sicherheitsstreits nicht mehr mit ihm.
Ausblick auf das veränderte familiäre Gefüge
Während Prinz William und Prinz Harry vor einer komplizierten Annäherung stehen, sehen Beobachter bei anderen Verwandten Potenzial für Entspannung. So könnten laut Einschätzungen von Experten alte Verbindungen zu den Cousinen Princess Beatrice und Princess Eugenie wiederaufleben, die sowohl zu Harry als auch zu William enge Kontakte pflegen.

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