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Unternehmen

Urteil in Paris: Calida soll 6.4 Mio Euro Schadenersatz zahlen

Die Calida Group muss im Streit um den Verkauf ihrer früheren Gartenmöbelsparte Lafuma Mobilier eine empfindliche finanzielle Niederlage hinnehmen. Ein Handelsgericht in Paris hat den Schweizer Wäschekonzern zu rund 6,4 Millionen Euro Schadenersatz an die Käuferin Peugeot Frères Industrie verurteilt.

Handelsgericht Paris verurteilt Calida nach Spartenverkauf

Der Verkauf der früheren Tochtermarke Lafuma Mobilier durch die Calida Group hat ein juristisches Nachspiel vor einem französischen Gericht gefunden. Das zuständige Handelsgericht in Paris gab einer Klage der Käuferin Peugeot Frères Industrie in erster Instanz teilweise statt und verurteilte das Schweizer Unternehmen zur Zahlung von rund 6,4 Millionen Euro Schadenersatz, wie das zuständige Handelsgericht in Paris entschied. Die Firma Calida ist von einem französischen Handelsgericht verurteilt worden. Calida muss dem französischen Unternehmen Peugeot Frères 6.4 Millionen Euro Schadenersatz bezahlen.

Juli 2024 ausgelöst. Damals hatte sich die Calida Group im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung von der Gartenmöbelsparte getrennt und die Marke an die französische Peugeot-Holding übertragen, um sich stärker auf ihr Kerngeschäft mit Unterwäsche und Lingerie zu konzentrieren. Lafuma Mobilier gehörte seit 2013 zum Portfolio des Schweizer Konzerns. Calida hatte Peugeot vor rund zwei Jahren ihre Gartenmöbelsparte verkauft. Dies, weil sich die Schweizer Firma auf ihr Kerngeschäft konzentrieren will.

Millionenklage und deutliche Differenzen bei den Forderungen

Die nun ausgesprochene Verurteilung zu einer Millionen-Zahlung liegt deutlich unter dem Betrag, den die Klägerin ursprünglich geltend gemacht hatte. Peugeot Frères hatte im Verfahren ursprünglich rund 39 Millionen Euro gefordert. Zu den konkreten rechtlichen Gründen für die nun zugesprochenen Schadenersatzansprüche wurden vom Gericht bislang keine näheren Angaben veröffentlicht. Grund für Schadenersatzklage unklar: Zu den konkreten Gründen für die Forderung wurden bislang keine Angaben gemacht.

Die Calida Group hatte die Forderungen der französischen Holding bereits nach Bekanntwerden der Klage im März 2025 vollständig zurückgewiesen. Damals bezeichnete das Unternehmen die juristischen Schritte als «schwer nachvollziehbar». Das Urteil aus Paris ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig und kann von den beteiligten Parteien angefochten werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden. Calida will den Entscheid nun prüfen und anschliessend über mögliche Rechtsmittel entscheiden.

Auswirkungen auf die Finanzprognose für das laufende Jahr

Sollte das erstinstanzliche Urteil Bestand haben, würde die Schadenersatzzahlung das Ergebnis des Wäscheherstellers in entsprechender Höhe belasten. Sollte das Urteil Bestand haben, würde die Schadenersatzzahlung das Ergebnis von Calida in entsprechender Höhe belasten. Dennoch hält der Konzern an seiner wirtschaftlichen Prognose für das laufende Jahr fest. An der Prognose für das laufende Jahr hält der Wäschehersteller dennoch fest. Für das Jahr 2026 rechnet die Unternehmensgruppe weiterhin mit einer operativen EBIT-Marge, die um die anfallende Schadenersatzzahlung bereinigt bei mehr als 6 Prozent des Umsatzes liegen soll. Für 2026 erwartet die Gruppe weiterhin eine um die Schadenersatzzahlung bereinigte operative EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent des Umsatzes.

Urteil in Paris: Calida soll 6.4 Mio Euro Schadenersatz zahlen
Photo: Bluewin
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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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