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Republikanischer Parteitag: Ted Cruz ignoriert Gewaltrufe gegen Demokraten

Während einer Rede von US-Senator Ted Cruz auf dem republikanischen Midterm-Parteitag in Dallas am Donnerstagabend forderte ein Zuschauer laut dazu auf, demokratische Senatskandidaten zu erschießen.

Zwischenrufe und Schweigen beim Parteitag in Dallas

Auf dem unregelmäßigen Midterm-Parteitag der Republikanischen Partei im American Airlines Center in Dallas kam es am Donnerstagabend zu wiederholten Rufen nach Gewalt. Als Senator Ted Cruz während seiner Ansprache den Namen des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani nannte, war auf Videoaufnahmen zu hören, wie mindestens eine Person aus dem Publikum rief: He should be shot! Dies berichtete eine Quelle in den Quellenartikeln über die Veranstaltung.

Die gleichen Rufe wiederholten sich, als Cruz den demokratischen Senatskandidaten für Michigan, Abdul El-Sayed, sowie den texanischen Senatskandidaten James Talarico erwähnte. Die Geschehnisse wurden zudem von einer Quelle in den Quellenartikeln dokumentiert, die bestätigte, dass ein Teilnehmer deutlich hörbar zu Schüssen auf demokratische Senatskandidaten aufrief. Senator Ted Cruz setzte seine Rede fort, ohne auf die Ausrufe zu reagieren. Eine Sprecherin des Senators lehnte es ab, sich dazu zu äußern, ob Cruz die Rufe von der Bühne aus wahrgenommen hatte, wie eine Quelle in den Quellenartikeln anmerkt.

Reaktionen der Betroffenen und politische Einordnung

Die Vorfälle lösten heftige Reaktionen aus. Abdul El-Sayed, der in Michigan in einem der im Wahlzyklus am intensivsten beobachteten Rennen um einen Senatssitz steht, äußerte sich am selben Abend in der Sendung The Source With Kaitlan Collins auf CNN.

Abdul El-Sayed sagte, er sei ein Vater mit zwei Töchtern und hoffe, dass diese Töchter aufwachsen und mit ihrem Vater leben könnten, fügte hinzu, dass dies inzwischen die Norm in der Politik sei, nämlich buchstäblich Aufrufe zu Gewalt und die Unfähigkeit irgendjemandem, dies tatsächlich anzusprechen.

El-Sayed, der in einer aktuellen CNN-Umfrage vom Mittwoch vor seinem republikanischen Gegenkandidaten Mike Rogers mit 47 Prozent zu 44 Prozent führt, rief die Republikanischen Partei dazu auf, solche Aufrufe unmissverständlich als Aufstachelung zur Gewalt zu benennen und abzulehnen.

Parteigenerale und der Kontrast zu Gedenkfeiern

Der Parteitag fiel zeitlich mit dem ersten Jahrestag der Ermordung des konservativen Kommentators Charlie Kirk zusammen. Mehrere Redner, darunter Vizepräsident JD Vance, erinnerten in ihren Hauptansprachen an Kirk. Vance nutzte die Gelegenheit, um eine intellektuellere Ausrichtung der MAGA-Bewegung zu betonen.

Republikanischer Parteitag: Ted Cruz ignoriert Gewaltrufe gegen Demokraten
Photo: talkingpointsmemo.com

Zu den Zwischenrufen äußerte sich von Seiten des republikanischen Gegenkandidaten von El-Sayed, dem ehemaligen Kongressabgeordneten Mike Rogers, ein Sprecher. Dieser erklärte, Rogers verurteile die entsprechenden Äußerungen und lehne jegliche politische Gewalt ab. Dennoch verdeutlicht der Vorfall die stark aufgeladene Atmosphäre im Vorfeld der anstehenden Midterm-Wahlen, in denen beide Parteien mit harten Bandagen um die Kontrolle des Senats kämpfen.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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