Der von Rob Savage inszenierte Horrorfilm „Other Mommy startete am 29. Oktober 2026 in den Kinos und bringt Oscarpreisträgerin Jessica Chastain in einer Doppelrolle als besorgte Mutter und unheimliches Ebenbild auf die Leinwand. Während der virale Trailer vorab Millionen anlockte, sorgt der Film bei Kritikern und Zuschauern für gemischte Reaktionen.
Nudeln kocht man in Wasser. Wenn die Filmfigur in der Eröffnungsszene jedoch ganz ohne Flüssigkeit Teigwaren für ihre Tochter zubereitet, ist dem Publikum sofort klar, dass hier nicht die echte Mutter am Werk ist. Das Wesen sieht exakt so aus wie sie und tut, was Mütter tun, aber eben auf verstörende Weise falsch. Bela, im Film gespielt von Arabella Olivia Clark, nennt dieses unheimliche, im Schrank lauernde Wesen Other Mommy.
Die literarische Vorlage entstand, als Josh Malermans Bruder von einer Beobachtung seiner kleinen Tochter Elliott berichtete, die nach dem Zu-Bett-Gehen eine gute Nacht für eine angebliche „Other Mommy“ wünschte. Die Idee wurde blitzschnell optioniert von James Wan sowie Blumhouse und Atomic Monster, und die Dreharbeiten in Irland begannen noch vor der Taschenbuchveröffentlichung. Hinter dem Projekt stehen neben den Produktionsfirmen Blumhouse Productions und Atomic Monster auch Produzent James Wan. Regie führt der 34-jährige Brite Rob Savage, der im Jahr 2020 durch seinen im Lockdown per Zoom gedrehten Horrorfilm „Host“ bekannt wurde, welcher in einer Studie per Pulsmessung zum gruseligsten Film gekürt wurde. Es folgte im Jahr 2023 die Stephen-King-Verfilmung „The Boogeyman“.”””
Jessica Chastains Doppelrolle als Ursula und Dämon
Im Zentrum der familiären Krise stehen Ursula und ihr Ehemann Russell, gespielt von Jay Duplass, deren angespannte Beziehung vor der Tochter verborgen bleiben soll. Doch aus den Untiefen des Kleiderschranks bricht eine übernatürliche Bedrohung hervor. Vor allem die Oscarpreisträgerin Jessica Chastain, die im Jahr 2022 für „The Eyes of Tammy Faye“ als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde, prägt den Film mit ihrer eisigen Performance in der Doppelrolle der Ursula und des parasitären Wesens. Zum weiteren Cast gehören neben Arabella Olivia Clark und Jay Duplass auch Dichen Lachman, Arian Moayed sowie in einer finalen Rolle die „Raiders of the Lost Ark-Ikone Karen Allen als Grossmutter Ruth.
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Ich habe überlegt, wo bei dieser anderen Mutter die Anspannung liegt. Was, wenn es ihr Schmerzen bereitet, ihre Gestalt zu halten?
Dieser minimalistische Ansatz zeigte Wirkung. Am Set in der Maske saß ein fünfjähriger Junge, den die Schauspielerin nach seiner Meinung fragte; als sie ihren Gesichtsausdruck aufsetzte, schrie das Kind, wodurch sie wusste, dass der Effekt saß. Auch im privaten Umfeld der Schauspielerin rief die Rolle heftige Reaktionen hervor, als Bekannte ihr sagten: Ich werde dich nie wieder mit denselben Augen sehen
. Ursula und Russell versuchen das Auftauchen des Wesens zunächst als Fantasie abzutun, in der sich die Ängste des Kindes ausdrücken, während der Dämon Bela einredet, ihre Eltern würden sie belügen.
Kinoerfolg an den Kassen und gemischte Kritiken
Bei einem überschaubaren Budget von 18 Millionen US-Dollar spielte der Horror-Thriller dort bereits knapp 100 Millionen US-Dollar ein. Dennoch fiel der Film bei der Kritik weitgehend durch und erhielt auch von den Kinobesucherinnen und Kinobesuchern überwiegend enttäuschende Bewertungen, was beim Cinemascore der Schulnote 4+ entspricht. Kritisiert werden unter anderem eine wilde und stellenweise unlogische Handlung sowie die kurze Laufzeit von rund 90 bis 94 Minuten, während die Inszenierung der Schocksequenzen und die darstellerische Leistung von Jessica Chastain gelobt werden.

Heimkino-Veröffentlichung im Januar 2027
Wer den Horror-Schocker lieber zu Hause erleben möchte, bekommt dafür bald Gelegenheit. Universal Pictures Home Entertainment bringt den Film am 28. Januar 2027 physisch in den Handel. Geplant sind Veröffentlichungen auf DVD, Blu-ray sowie als Ultra HD Blu-ray in High Definition und 4K-Auflösung, wahlweise als Standardedition oder als limitiertes 4K-Steelbook. Laut Händlerangaben dürfen sich Heimkinofans bei der deutschen und englischen Tonspur auf eine hochwertige Abmischung in Dolby Atmos einstellen, während das Bild im ungewöhnlichen Format von 2.20:1 und mit einem 4K-Master inklusive HDR10 umgesetzt wird.
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