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Unterhaltung

Jennifer Lawrence schließt Rückkehr als Mystique aus

Jennifer Lawrence hat ein für alle Mal ausgeschlossen, jemals wieder als blaue Gestaltwandlerin Mystique in einem Film aufzutreten. In aktuellen Interviews begründete die Schauspielerin diesen Entschluss mit der zeitraubenden, extrem anstrengenden Maske und dem stundenlangen Auftragen von kalter Körperfarbe während der X-Men-Prequels.

Jennifer Lawrence lehnt Mystique-Rückkehr im MCU ab

Wer auf ein Comeback von Jennifer Lawrence als blaue Mutantengestalt im Zuge der neuerlichen X-Men-Integration in das Marvel Cinematic Universe gewartet hat, wird enttäuscht. Die Schauspielerin trat zwischen 2011 und 2019 in vier Filmen als Mystique auf, beginnend mit X-Men: First Class und endend mit Dark Phoenix, in dem ihre Figur den Filmtod fand. Trotz dieser vier Auftritte und der Tatsache, dass im heutigen Multiversum nahezu jeder Charakter zurückkehren kann, erteilte Lawrence dem Gedanken an eine Wiederholung eine unmissverständliche Absage.

Im Rahmen einer Videoreihe für das Magazin Allure wurde die Hauptdarstellerin gefragt, ob sie jemals wieder eine Rolle annehmen würde, die so schwere Prothesen und Make-up erfordert wie damals bei den Marvel-Dreharbeiten.

Jennifer Lawrence sagte gegenüber Allure: „Man soll niemals nie sagen, aber absolut verdammt noch mal nein.

Mystique x men jlawhed
Foto: Gizmodo

Diese deutliche Haltung bestätigt frühere Aussagen der Schauspielerin, die die Maske über die Jahre hinweg stets als den unangenehmsten Teil der Arbeit bezeichnet hatte.

Lawrence schildert körperliche und psychische Belastungen

Hinter der harten Absage stecken konkrete körperliche und mentale Belastungen. In ihren Gesprächen mit Allure und im Podcast Call Her Daddy ging Lawrence detailliert auf die Prozedur ein. Für den ersten Teil der Prequel-Reihe dauerte es demnach jedes Mal volle acht Stunden, bis sie vollständig mit Farbe und Kleber präpariert war.

Die Darstellerin beschrieb die Situation so, dass winzige, kalte Airbrush-Pistolen am ganzen Körper eingesetzt wurden. Da sie zudem stark kitzelig ist, wurde die Behandlung zu einer echten Geduldsprobe:

Call Her Daddy

Jennifer Lawrence erklärte laut Comicbook: „Wissen Sie, wie sehr Airbrush kühlt? Und ich bin kitzelig. Ich habe gelernt, mit wie wenig Schlaf ich auskomme und was im menschlichen Geist vorgehen kann, wenn man tatsächlich seinen Brechpunkt erreicht hat. Und Geduld!

Neben der Körperfarbe litt auch ihr Haar unter den extremen Anforderungen der Blockbuster. Für einen einzigen Screentest musste sie ihr Haar an einem Tag in vier verschiedene Farben färben lassen – darunter rot, braun, schwarz und blond. Solche Behandlungen, zu denen auch die jahrelangen Farbwechsel für Actionreihen wie die Hunger Games-Filme und den Film American Hustle aus dem Jahr 2013 kamen, führten zu massiven Haarschäden. Sie berichtete, dass Strähnen unter dem Glätteisen zischten und zu rauchen begannen.

Jennifer lawrence mystique
Foto: Comic Basics

Lawrence betont Stunts und Haarpflege

Während die Farbe für Lawrence den Inbegriff des Stresses darstellte, hob sie die stuntbezogene Arbeit und das Training als positive Aspekte ihrer Zeit als Mutantin hervor. Sie arbeitete eng mit ihrer Stuntfrau Renee Moneymaker zusammen, die sie bereits aus den Verfilmungen von Die Tribute von Panem kannte und mit der sie seither eine enge Freundschaft verbindet.

Rebecca Romijn kehrt als Mystique zurück

Obwohl Jennifer Lawrence für künftige Marvel-Produktionen nicht mehr in die blaue Haut schlüpfen wird, bleibt die Rolle der Mystique im Kino präsent. Rebecca Romijn, die die Figur in der ursprünglichen X-Men-Trilogie der 2000er-Jahre verkörperte und damals einen bis zu 15 Stunden langen Prozess mit 110 Prothesen über sich ergehen lassen musste, kehrt für den am 18. Dezember 2026 anlaufenden Film Avengers: Doomsday in das Franchise zurück.

Es ist noch unklar, ob Marvel Studios in kommenden Projekten gänzlich auf physisches Make-up verzichtet und stattdessen auf moderne digitale Effekte setzt. Solange keine neuen Verpflichtungen für die Figur bekanntgegeben werden, bleibt die Prequel-Ära von Lawrence ein in Farbe getauchter, wenn auch von der Hauptdarstellerin endgültig geschlossener, Teil der Kinogeschichte.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.