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Unterhaltung

Other Mommy steuert auf Kino-Startplatz eins mit 27,5 Millionen USD zu

Der übernatürliche Horrorfilm Other Mommy steuert am Eröffnungswochenende auf ein Einspielergebnis von 27,5 Millionen US-Dollar in den Kinos zu. Das Regieprojekt von Rob Savage mit Jessica Chastain in einer Doppelrolle führt trotz starker Konkurrenz und gemischter Kritiken die US-Kinocharts an.

Der von Universal Pictures und Blumhouse beziehungsweise Atomic Monster produzierte Film lief am 9. Oktober 2026 in den nordamerikanischen Kinos an. Zuvor hatte der Titel bereits im Sommer für Aufsehen gesorgt, als ein viraler Trailer im Vorprogramm von The Odyssey gezeigt wurde. Laut Box-Office-Prognosen von Deadline belegt der Film mit erwarteten Einnahmen von 27,5 Millionen US-Dollar auf 3.365 Leinwänden den ersten Platz der Kino-Wochenendcharts.

Jessica Chastains Doppelrolle und die literarische Vorlage

Im Mittelpunkt der Handlung steht die achtjährige Bela, die von der jungen Darstellerin Arabella Olivia Clark verkörpert wird. Das Mädchen bemerkt eine unheimliche Gestalt in ihrem Zuhause, die exakt so aussieht wie ihre Mutter Ursula. Die Figur wird von Bela als Other Mommy bezeichnet. Die Geschichte basiert auf dem im Jahr 2024 erschienenen Roman Incidents Around the House von Josh Malerman. Jessica Chastain schlüpft dabei in die Doppelrolle der distanzierten Mutter Ursula und der bedrohlichen Doppelgängerin, die das Kind in ihren Bann ziehen möchte.

Das Drehbuch verfasste Nathan Elston unter der Regie von Rob Savage. Zu den Executive Producers des 93-minütigen Films zählen Rob Savage, Michael Clear, Judson Scott, Josh Malerman, Ryan Lewis und Macdara Kelleher, während James Wan als Produzent fungiert.

Other Mommy steuert auf Kino-Startplatz eins mit 27,5 Millionen USD zu
Foto: The Guardian

Kritiken, Jump Scares und gemischte Reaktionen im Kino

Trotz des starken kommerziellen Starts an den Kinokassen fielen die Kritiken für die Produktion zum Start sehr unterschiedlich aus. Universal Pictures hatte sich dazu entschieden, den Film vor dem Kinostart nicht für Kritiker zu zeigen. Das Werk folgt der jungen Bela, die in einem Haus mit familiären Problemen lebt und dort auf eine bedrohliche Präsenz aus dem Kleiderschrank trifft.

Während einige Kritiker die physische Darbietung der Oscar-Gewinnerin und das Engagement der jungen Hauptdarstellerin lobten, bemängelten andere Rezensenten die handwerkliche Umsetzung der visuellen Effekte und eine zunehmend unzusammenhängende Erzählweise. Regisseur Rob Savage ist in der Branche auch für frühere Horrorarbeiten wie The Boogeyman bekannt.

Rob Savage sagte laut Entertainment Weekly: „Einen wirklich großartigen Jump Scare zu kreieren, funktioniert manchmal auch ohne diese Art von leise… leise… laute Schockeffekte, die jeder mit Jump Scares verbindet.

Other Mommy steuert auf Kino-Startplatz eins mit 27,5 Millionen USD zu
Foto: Yahoo

In den Kinos liefen die Vorführungen international an; in Australien startete der Film bereits am 8. Oktober 2026. Zum weiteren Kino-Umfeld zählten am selben Wochenende unter anderem Amazon MGM’s Verity, Sonys Resident Evil sowie der von Sony vertriebene Film The Social Reckoning, der mit niedrigeren Einspielergebnissen startete.

Wissenschaftliche Einordnung der Schreckreaktionen

Das Phänomen der körperlichen Reaktion auf Schockmomente im Kino wurde im Vorfeld des Kinostarts von Fachleuten näher beleuchtet. Psychologe Coltan Scrivner erklärte gegenüber Medien, dass plötzliche optische oder akustische Reize angeborene Schutzreflexe auslösen, die sich der bewussten kognitiven Kontrolle weitgehend entziehen.

Coltan Scrivner sagte: „Selbst wenn wir wissen, dass ein Jump Scare kommt, können wir nicht anders, als zu reagieren.

Nach solchen Momenten folgt laut Experten häufig eine körperliche Reaktion wie Gänsehaut, Zittern oder Anspannung, während das Publikum versucht, die plötzliche Überraschung einzuordnen.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.