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Unterhaltung

Nika Röffen spricht offen über schwere Zwangsstörung und Klinikaufenthalt

Nika Röffen, Tochter von RTL-Moderatorin Frauke Ludowig, hat in einem TikTok-Video offen über ihre schwere Zwangsstörung und ihren einjährigen Klinikaufenthalt gesprochen. Die 21-Jährige litt jahrelang unter extremem magischem Denken, das ihren Alltag massiv einschränkte, bevor professionelle Hilfe ihr Leben rettete.

Die Diagnose begleitete Nika Röffen seit ihrem 14. Während ihre ältere Schwester Nele bereits im Rampenlicht steht, hielt sich die jüngere Tochter von Frauke Ludowig lange Zeit aus der Öffentlichkeit heraus. Nun nutzte die 21-Jährige die Plattform TikTok, um ihre Geschichte zu teilen und auf das Thema Zwangsstörungen aufmerksam zu machen.

Zwangsstörung: Schwere Beichte von Ludowig-Tochter

Magisches Denken und stundenlange Alltagsrituale

In ihren Beiträgen schildert Röffen, wie stark die psychische Erkrankung ihren Alltag zeitweise dominierte. Besonders quälend sei für sie das sogenannte magische Denken gewesen, bei dem Betroffene fälschlicherweise glauben, durch bestimmte Handlungen Unglücke verhindern zu können. Wie Nika Röffen auf TikTok schildert, musste sie bestimmte Handlungen manchmal bis zu 200 Mal wiederholen, aus Angst, dass anderen Menschen andernfalls etwas Schlimmes passieren könnte.

Frauke Ludowig steht seit 25 Jahren vor der Kamera. Während sich ihre ältere Schwester Nele (23) längst in der Showbranche etabliert hat und immer wieder an der Seite ihrer Mutter Veranstaltungen besucht und für Fotografen posiert, hielt sich Nika Röffen bislang weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Nun teilte sie eine zutiefst persönliche und bewegende Beichte mit ihren knapp 45.000 beziehungsweise rund 45’000 Followern auf TikTok. Es ist das Schlimmste, was mir jemals passiert ist, gesteht die junge Frau sichtlich bewegt vor der Kamera.

Ihre Tochter spricht offen über ihre Zwangsstörung

Auslöser durch das Studium an der Akademie für Mode und Design

Nika Röffen spricht offen über schwere Zwangsstörung und Klinikaufenthalt
Photo: 20min.ch

Lange Zeit konnte die Tochter von Frauke Ludowig (62) mit der Erkrankung umgehen. Mit dem Beginn ihres Studiums an der Akademie für Mode und Design verschärfte und verschlimmerte sich die Situation jedoch offenbar deutlich. Die Zwänge nahmen zeitweise ein solches Ausmaß an, dass selbst einfachste Abläufe und alltägliche Dinge zur extremen Herausforderung wurden. Zeitweise konnte Nika Röffen über Stunden nichts essen. Manchmal war sie so erschöpfend und stark eingeschränkt, dass sie es nicht einmal mehr bis ins Bett schaffte und stattdessen auf der Treppe einschlief.

Nika Röffen: Frauke Ludowigs Tochter spricht offen über ihre

Im Juli ging es schließlich so weit, dass sie nach eigenen Angaben nicht mehr alleine leben oder alleine das Haus verlassen konnte. Mutter Frauke begleitete sie in dieser schwierigen Phase täglich zum Arzt und half ihr dabei, professionelle Unterstützung zu finden. Nika Röffen zog die Notbremse, legte eine Pause von einem Semester ein und begab sich in klinische Behandlung.

Nika Röffen spricht offen über schwere Zwangsstörung und Klinikaufenthalt
Photo: oe24

Einjähriger Klinikaufenthalt als Rettung

Schließlich führte diese prägende Zeit zu einem einjährigen Klinikaufenthalt in einer Einrichtung für mentale Gesundheit, der ihr Leben von Grund auf veränderte. Rückblickend beschreibt Nika Röffen diesen entscheidenden Schritt als Rettung. Es sei eine sehr prägende Zeit, die wirklich mein Leben gerettet hat, so die Tochter der Moderatorin über ihren Aufenthalt, der ihr die Rückkehr ins Leben ermöglichte.

Frauke Ludowigs Tochter über Zwänge und Klinikaufenthalt
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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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