Der Pentagon hat in einem Bericht bestätigt, dass US-Militäraktionen im vergangenen Jahr in Jemen 153 Zivilisten töteten und 243 weitere verletzten. Die Daten stammen aus einer internen Bewertung, die am Dienstag an den Kongress gesendet wurde. Der Bericht markiert die erste offizielle Anerkennung durch die Regierung von Donald Trump des Ausmaßes der zivilen Verluste während der Bombenangriffe auf Houthi-Rebellen im Jahr 2025.
Die US-Militäraktionen, bekannt als „Operation Rough Rider“, führten zu drei Angriffen, bei denen Zivilisten getötet oder verletzt wurden. Laut dem Pentagon „mehr als wahrscheinlich“ traten diese Verluste in den folgenden Angriffen auf: am 6. April 2025 in Sanaa, bei dem fünf Zivilisten getötet und 25 verletzt wurden; am 17. April 2025 in Ras Isa, bei dem 80 Zivilisten getötet und 171 verletzt wurden; und am 28. April 2025 in Saada, bei dem 47 Zivilisten getötet und 68 verletzt wurden. Die Pentagon-Reportage, die am Montag an das Senate Armed Services Committee (SASC) gesendet wurde, erwähnte, dass „mehr als wahrscheinlichdie drei Angriffe zivile Schäden verursacht haben. Die Berichte wurden durch US-Intelligenz, Bildmaterial und öffentliche Berichterstattung unterstützt, ohne dass die Militärbehörde vor Ort Besuche oder Interviews durchführte.
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Nearly 400 civilians killed, wounded in U.S. strikes on
Reaktionen und Kritik

Amnesty International berichtete, dass der Angriff auf ein Migrantenlager mehrere Dutzend Menschen tötete, wobei viele aus politischen Gründen festgehalten wurden. „Dies war ein tödlicher Verstoß gegen eine der Kernverpflichtungen der USA im internationalen Humanrechtsgesetz“, sagte Kristine Beckerle, stellvertretende Regionaldirektorin von Amnesty International. Der Bericht des Pentagon erwähnte, dass es 15 Vorfälle in Jemen gibt, die derzeit untersucht werden, darunter auch den Angriff auf das Migrantenlager, das nach Angaben der Organisation „mehrere DutzendTote und Verletzte verursachte.
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Die Yemen Data Project, eine gemeinnützige Organisation, gab an, dass die US-Militäraktionen während Operation Rough Rider 339 Angriffe durchführten, wobei „mindestens“ 238 Zivilisten getötet und 467 verletzt wurden. Der Pentagon-Bericht selbst bestätigte 153 Tote und 243 Verletzte, wobei die Zahlen nicht alle Vorfälle umfassten. Der Bericht betonte, dass die US-Truppen „fest entschlossen sind, Schäden an Zivilisten zu begrenzen“ und einen „starken Erfolg bei der Einhaltung des Kriegsrechtsaufweisen. Colby Jenkins, der stellvertretende Assistant Secretary of Defense für Irregular Warfare und Counterterrorism, unterzeichnete den Bericht.
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Pentagon tells Congress US military airstrikes in Yemen resulted
Der Bericht wurde im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Berichte über Zivilistenverluste erstellt, die im 2018er Verteidigungsgesetz vorgeschrieben sind. Die Pentagon-Mitarbeiter erklärten, dass sie im nächsten Jahr einen Bericht über die Zivilistenverluste im Jahr 2025 vorlegen würden.
Die US-Militäraktionen gegen Iran-verbündete Houthi-Rebellen im Jahr 2025 wurden im Kontext der Verteidigungsstrategie des Trump-Teams im Hinblick auf die „Lethalität“ statt „politischer Korrektheit“ durchgeführt.””
U.S. Strikes on Yemen Last Year Killed and Wounded
Der Bericht enthält auch eine Liste von 15 Vorfällen, die derzeit untersucht werden.
Der Pentagon-Bericht bestätigt die hohen Zivilistenverluste durch US-Flugzeuge in Jemen während der Operation Rough Rider. Die Daten stammen aus einem internen Bericht, der an den Kongress gesendet wurde.
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