Kimi Antonelli gewann am 13. September 2026 den Großen Preis von Spanien auf dem neuen Madring in Madrid. Der Mercedes-Pilot profitierte von einer entscheidenden Phase unter dem Virtual Safety Car und baute seine Führung in der Formel-1-Weltmeisterschaft vor Max Verstappen und Lando Norris aus.
Die Formel 1 kehrte am Wochenende vom 11. bis 13. September 2026 auf den neu erbauten Circuito de Madring zurück, der in diesem Jahr sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse feierte (sport.de berichtete über den Zeitplan). Nach dem vorangegangenen Grand Prix in Monza brachte das Rennwochenende in der spanischen Hauptstadt direkt neue sportliche Dramen und taktische Weichenstellungen.
Das Rennen auf dem neuen Madring und die WM-Führung
Im Zentrum des Geschehens stand erneut Kimi Antonelli. Der zwanzigjährige Italiener sicherte sich auf dem anspruchsvollen Stadt- und Permanentkurs seinen achten Saisonsieg. Das Rennen war von engen Duellen und strategischen Momenten geprägt, darunter eine entscheidende Phase mit einem Virtual Safety Car, in der er stoppen konnte, während Pole-Setter Norris Zeit verliert.
Während Antonelli das Renngeschehen an der Spitze kontrollierte, lief das Rennen für andere Top-Fahrer weniger glücklich. Max Verstappen fuhr im Red Bull auf den zweiten Platz, gefolgt von Lando Norris im McLaren, der seine Pole-Position durch den ungünstigen Zeitpunkt des Virtual Safety Cars nicht in einen Sieg ummünzen konnte. Lewis Hamilton schied bei Ferrari bereits früh im Rennen wegen eines Bremsproblems aus, während Teamkollege George Russell das Ziel auf dem fünften Rang erreichte.
Aktueller Stand in der Fahrerwertung nach Madrid
Mit dem Sieg in Madrid festigte Antonelli seine Spitzenposition in der Weltmeisterschaft deutlich. Die Verfolgergruppe rückt nach dem Spanien-GP neu zusammen, wie der Blick auf die verzeichneten Plätze zeigt.

PlatzFahrerTeamPunkte1Kimi AntonelliMercedes AMG F1 Team2672George RussellMercedes AMG F1 Team2013Lewis HamiltonFerrari1914Lando NorrisMcLaren F1 Team1715Charles LeclercFerrari1556Max VerstappenRed Bull Racing127
Übertragungsrechte: Wo Fans die Formel 1 verfolgen
Die Rückkehr der Rennserie nach Madrid war für deutsche Zuschauer auf verschiedenen Kanälen zu verfolgen. Sky Deutschland sendet das gesamte GP-Wochenende kostenpflichtig auf Sky Sport im Fernsehen und bei WOW im HD-Stream. RTL zeigt das Rennen im Free-TV, wobei andere GP-Sessions allerdings nicht dazugehören und RTL im Free-TV nur in niedriger Bildqualität sendet.
Für RTL ist in Madrid wieder das bewährte TV-Personal um Moderator Florian König, Kommentator Heiko Wasser, den Experten Günther Steiner und Christian Danner sowie den Streckenreportern Kai Ebel und Alessa-Luisa Naujoks am Start. Für Sky ist das Stammpersonal um Moderator Peter Hardenacke, Kommentator Sascha Roos, die Experten Ralf Schumacher und Timo Glock sowie Streckenreporterin Sandra Baumgartner im Einsatz.
Abseits der deutschen Sender boten der ORF in Österreich alle Sessions des Spanien-GP live im Free-TV und als Stream auf ORF On an. In der Schweiz überträgt das SRF alle GP-Sessions – mit Ausnahme des Trainings – gratis im Fernsehen und im Livestream auf Play SRF.
Die anspruchsvolle Charakteristik des Madrings
Die anspruchsvolle Charakteristik des Madrings hatte bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff gesorgt. Enge Passagen und hohes Tempo verlangten den Fahrern maximale Konzentration ab, und bereits am Freitag sorgten mehrere Situationen mit langsam fahrenden Autos für Ärger unter den Piloten. Nach dem erfolgreichen Debütwochenende in Spanien reist der Formel-1-Tross nun in zwei Wochen weiter nach Aserbaidschan, wo die Saison fortgesetzt wird.

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