Der HC Fribourg-Gottéron hat am 11. September 2026 sein drittes Spiel in der Champions Hockey League gegen den HC Pilsen mit 2:4 verloren. Vor 8003 Zuschauern holten die Freiburger im Schlussdrittel einen 0:2-Rückstand auf, mussten nach einem späten Gegentreffer von Matyas Filip jedoch die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison hinnehmen.
Roger Rönnberg im 100. Champions-League-Spiel gegen den HC Pilsen
Vor heimischem Publikum in der mit 8003 Zuschauern besuchten Arena unterlag das Team von Trainer Roger Rönnberg dem tschechischen Vertreter HC Pilsen mit 2:4. 8003 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel nach dem letztjährigen Meistertitel und zu Coach Roger Rönnbergs 100. Spiel in der Champions League.
Nach den zwei Siegen letzte Woche in Österreich kassierte Fribourg in der dritten Runde die erste Niederlage – gegen einen Gegner, der zuvor ebenfalls zweimal gewonnen hatte. Für Freiburg ist es nach zwei Siegen in Österreich vergangene Woche die erste Niederlage in der laufenden Champions-League-Kampagne.
Coach’s Challenges von Fribourg-Gottéron und dem HC Pilsen
Das Spiel begann mit vermeintlichem Glück für die Hausherren, das jedoch schnell verflog. Nach einer Startphase, die der Gast dominiert, trifft Yannick Rathgeb überraschend zur Führung – vermeintlich. Fribourg schoss das erste Tor im Spiel, welches aber nach einer erfolgreichen Challenge (wegen Offside) zurückgenommen wurde. Nach einer Coach’s Challenge wird das Tor wegen Offside zurückgenommen.
Und so kommen die Tschechen zu Beginn des Mitteldrittels zur verdienten 2:0-Führung – Lukas Strnad und Dominik Simon treffen. Der Quali-Zweite der vergangenen tschechischen Meisterschaft hatte sich im Mittelabschnitt eine 2:0-Führung erspielt. Dies, nachdem Gottéron im ersten Drittel das vermeintliche 1:0 durch Rathgeb nach einer Coach’s Challenge von Pilsen annulliert worden war.
Wegweisend waren auch zwei Coach’s Challenges. In der 24. Minute, nachdem Pilsen erstmals getroffen hatte, war Coach Rönnberg mit einer Challenge (wegen Goalie-Behinderung) nicht erfolgreich.
Ausgleich durch Yannick Rathgeb und Sandro Schmid
Gottéron hatte seine beste Phase im Schlussabschnitt, als Verteidiger Yannick Rathgeb und Stürmer Sandro Schmid innerhalb von zweieinhalb Minuten vom 0:2 zum 2:2 ausglichen. Gottéron wacht erst im Schlussabschnitt auf. In der 47. und 49. Minute gleichen Rathgeb und Sandro Schmid die Partie aus. Dank eines Doppelschlags innert zwei Minuten durch Yannick Rathgeb und Sandro Schmid (47./49.) machte Freiburg aus einem 0:2 ein 2:2. Drei Minuten nach Gottérons Ausgleich schoss Filip Matyas die Tschechen wieder in Führung. Zu Punkten reicht es am Ende trotzdem nicht, weil Matyas Filip mit dem 3:2 in der 52.


Im Powerplay und ohne Goalie versuchte Freiburg gegen den HC Pilsen in den Schlussminuten nochmals alles, um die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison zu verhindern. Doch der 3:3-Ausgleich wollte dem Schweizer Meister auch mit 6-gegen-4 Feldspielern auf dem Eis nicht gelingen. In den letzten knapp zwei Minuten versuchen die Fribourger, den Ausgleich im Powerplay und ohne Goalie zu erzwingen, kassieren aber noch das 4:2 ins leere Tor. Im Gegenteil: Mit einem Befreiungsschlag gelang den tschechischen Gästen 18 Sekunden vor dem Ende noch der Empty-Netter zum 4:2-Endstand.
Am Sonntag treffen die Freiburger in der Champions Hockey League noch auf Adler Mannheim, ehe am Dienstag in Biel der Saisonstart auch in der Schweiz erfolgt. Bereits am Sonntag steht für Gottéron zuhause gegen Adler Mannheim die nächste CHL-Partie an. In der National League startet das Rönnberg-Team am Dienstag in Biel.
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