Unbekannte Drohnen haben am Freitagabend den Flugverkehr am Flughafen Luxemburg lahmgelegt und zur sofortigen Schließung des Luftraums geführt. Insgesamt 19 Flüge wurden umgeleitet. Nach Sicherheitsinspektionen lief der Betrieb in der Nacht wieder an, während Krisengremien unter Premierminister Luc Frieden Ermittlungen aufgenommen haben.
Vorsorgliche Sperrung des Luftraums und umgeleitete Flüge
Der internationale Flugverkehr am Flughafen Luxemburg wurde in den Abendstunden des Freitags abrupt unterbrochen, nachdem ungenehmigte Fluggeräte im Bereich des Areal über dem Findel gesichtet worden waren. Die luxemburgische Regierung veranlasste daraufhin die sofortige Schließung des Luftraums über dem Flughafen.
Gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen wurde der Luftraum unverzüglich geschlossen, um jegliche Gefährdung von Passagieren, Besatzungen, Bodenpersonal und Luftfahrzeugen auszuschließen. Die Maßnahmen betrafen den gesamten ankommenden Flugverkehr des Abends. Von den Sperrungen waren insgesamt 19 ankommende Flüge betroffen, die auf andere Flughäfen umgeleitet wurden. Wegen der Sichtung nicht genehmigter Drohnen war der Flugbetrieb in der Nacht vorübergehend eingestellt worden, und laut Luxemburgs Regierung wurde der Luftraum am Freitagabend vorsorglich geschlossen.
Drohnen über dem Luxemburger Flughafen hatten am Freitagabend den Flugverkehr zeitweise lahmgelegt. Aus einer Mitteilung der interministeriellen Bewertungszelle „Drohnen“ geht hervor, dass der Luftraum unverzüglich geschlossen wurde – als „Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit der Passagiere, der Besatzungen, des Flughafenpersonals sowie der Luftfahrzeuge zu gewährleisten“.””
Sicherheitskontrollen und Wiederaufnahme des Betriebs
Nach Angaben der Behörden folgten auf die Sichtungen umgehend intensive Überprüfungen des Areals. Zwei Inspektionsläufe ergaben schließlich, dass kein akutes Risiko für die Flugsicherheit vorlag.
„Nach zwei Inspektionen, die ein unmittelbares Risiko für die Flugsicherheit ausschließen konnten, wurde der Flughafenbetrieb gegen 1.20 Uhr wieder aufgenommen“
Luxemburgische Regierung, via dpa
Mit diesem Befund konnte der reguläre Betrieb nach einer Unterbrechung im Laufe der Nacht wieder aufgenommen werden.
Krisengremium tagt unter Leitung von Premierminister Luc Frieden
Den Angaben zufolge trat anschließend die sogenannte interministerielle Bewertungszelle „Drohnen“ zusammen, um die Situation zu bewerten und geeignete Folgemaßnahmen zu prüfen. Dabei handelt es sich um ein Koordinationsgremium der Regierung, das bei Krisen aktiv wird. Premierminister Luc Frieden berief demnach mehrere zuständige Minister sowie betroffene Behörden und Dienste ein. Premierminister Luc Frieden berief dazu mehrere zuständige Minister sowie die verantwortlichen Sicherheitsdienste ein, um die Lage auf ministerialer Ebene zu bewerten.”

Zum jetzigen Zeitpunkt ließen die vorliegenden Erkenntnisse keine abschließenden Schlussfolgerungen zu, hieß es von der Regierung. „Die zuständigen Behörden setzen die Analyse sämtlicher gesammelter Informationen sowie die erforderlichen Überprüfungen in enger Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Partnern fort.“ Die Regierung verfolge die Entwicklung der Situation aufmerksam und bleibe „uneingeschränkt mobilisiert, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“. Die luxemburgische Regierung schreibt weiter: „Die Regierung verfolgt die Entwicklung der Situation aufmerksam und bleibt uneingeschränkt mobilisiert, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“.”””
Zu der Herkunft der Fluggeräte wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Aus Gründen der Sicherheit sowie der laufenden Ermittlungen könnten derzeit keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt werden, hieß es. Die Herkunft der Fluggeräte bleibt offen, Behörden setzen ihre Ermittlungen fort.
Verwandte Artikel