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Sport

Andrea Kimi Antonelli wird jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte

Andrea Kimi Antonelli hat am 1. November mit gerade einmal 20 Jahren die Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 gewonnen, nachdem er beim Großen Preis von Mexiko-Stadt den dritten Platz belegt hatte. Max Verstappen holte auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez den Sieg für Red Bull, während eine chaotische erste Runde bei Ferrari für heftige Diskussionen sorgte.

Titel für Mercedes und Italien

Andrea Kimi Antonelli hat sich beim Großen Preis von Mexiko vorzeitig die Formel-1-Weltmeisterschaft gesichert.

Der 20-jährige Mercedes-Pilot profitierte von einem dritten Platz und beendete damit die Saison vier Rennen vor dem Ende als unangefochtener Spitzenreiter. Gleichzeitig beendete er eine jahrzehntelange Durststrecke für den italienischen Motorsport: Er ist der erste Weltmeister aus Italien seit Alberto Ascari im Jahr 1953.

Mit diesem Erfolg löst Antonelli zudem Sebastian Vettel als jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte ab. Vettel hatte den Rekord im Jahr 2010 im Alter von 23 Jahren aufgestellt.

Formel 1: Antonelli sichert sich in Mexiko vorzeitig WM-Titel

Mercedes-Teamchef Toto Wolff gratulierte Kimi Antonelli über Funk nach dem Rennen, während der junge Italiener den Weltmeistertitel sicherte. Der Rennstall Red Bull-Ford sah seinen Fahrer Max Verstappen nach 71 Runden ganz oben auf dem Treppchen stehen, während der Sieger das Ziel 0,799 Sekunden vor dem Ferrari von Lewis Hamilton erreichte.

Antonelli folgte dem Spitzenduo mit einem Rückstand von 4,006 Sekunden auf den Sieger. Nach diesem Resultat steht der Italiener uneinholbar bei 380 Punkten, gefolgt von Max Verstappen mit 261 Zählern und Lewis Hamilton, der nun 259 Punkte auf dem Konto hat.

Andrea Kimi Antonelli sagte: „Wir haben es geschafft, wir haben es geschafft. Ich wäre nicht hier ohne Mercedes, ohne meine Familie, deshalb bin ich sehr dankbar für diesen Moment und es ist einer, der für immer weiterleben wird.

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Foto: skysports.com

Triumph und Ferrari-Chaos

Max Verstappen fuhr für Red Bull einen souveränen Sieg ein.

Trotz einer Startplatzstrafe, die ihn von Platz fünf ins Rennen geschickt hatte, setzte sich der Niederländer im Ziel durch. Es war bereits sein sechster Erfolg in Mexiko und der 74. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere.

Hinter ihm tobte ein teaminterner Ferrari-Konflikt, der das Rennen maßgeblich prägte. Lewis Hamilton war von der Pole-Position gestartet, geriet jedoch in den ersten Kurven heftig mit seinem Teamkollegen Charles Leclerc aneinander.

Bei einem Zweikampf in Kurve vier wich Leclerc über das Gras aus, um die Führung zu übernehmen, was Hamilton stark verärgerte.

Bereits in der Anfangsphase des Rennens hatte es für andere Teams herbe Rückschläge gegeben. Fernando Alonso und Lance Stroll schieden im Auto von Aston Martin innerhalb der ersten sieben Runden aus.

George Russell kassierte im Verlauf des Rennens eine Zehn-Sekunden-Strafe, weil er den Red Bull von Isack Hadjar in der ersten Runde in einen Dreher geschickt hatte.

Im weiteren Verlauf des Rennens musste Charles Leclerc nach einem Bremsplatten hart kämpfen, als Lando Norris massiven Druck auf den Monegasken ausübte.

Lewis Hamilton erklärte: „In der Fahrerbesprechung haben wir besprochen: Sobald man in Kurve 1 [und Kurve 4] abkommt, muss man die Position zurückgeben.

Mexico City Grand Prix: Max Verstappen wins, Ferrari implodes, Kimi Antonelli World Champion
Foto: grandprix247.com

Die Rennleitung belegte Leclerc wegen des Manövers mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, da er sich dadurch einen Vorteil verschafft hatte. Die mildere Strafe – üblich sind zehn Sekunden – wurde damit begründet, dass auch Hamilton die Strecke kurzzeitig verlassen hatte und kein Auto optimal durch die Kurve kam. Leclerc verteidigte den vierten Platz bis ins Ziel, während Hamilton den Grand Prix als Zweiter hinter Verstappen beendete.

Rote Flaggen im Mittelfeld

Das Rennen bot reichlich Dramatik und wurde in der 45. Runde durch eine rote Flagge unterbrochen.

Valtteri Bottas hatte im Cadillac nach einem Bremsdefekt an der Vorderradaufhängung einen schweren Unfall in Kurve eins gebaut und war heftig in die Streckenbegrenzung gekrachet. Der Finne konnte den Wagen glücklicherweise aus eigener Kraft verlassen und wurde vorsorglich ins Medical Center gebracht.

Kurz zuvor war bereits das Fahrzeug von Oliver Bearman aus den Punkterängen zurückgefallen, während Isack Hadjar während einer neutralisierten Phase den Weg an die Boxengasse angetreten hatte.

Ein weiterer Ausritt von Franco Colapinto sorgte für kurzzeitige Aufregung im Feld. Der Racing Bulls Bolide wurde nach einem Unfall ebenfalls von der Strecke befördert und löste eine weitere Safety-Car-Phase aus.

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Foto: grandepremio.com

Hinter den Spitzenfahrern reihten sich im finalen Klassement Fahrer wie Gabriel Bortoleto im Audi auf Platz elf ein.

Isack Hadjar landete als Zwölfter im zweiten Red Bull.

Ryo Hirakawa belegte Rang 14 für den Rennstall Haas.

Nach den Reparaturen an der Barriere startete das Feld zu einem 25-Runden-Sprint auf Soft-Reifen neu. George Russell und Lando Norris lieferten sich im weiteren Verlauf packende Duelle, während Oscar Piastri und Arvid Lindblad nach einer Kollision ins Visier der Rennkommissare gerieten. Verstappen hielt Hamilton in der Schlussphase auf Distanz und sicherte sich den Sieg, während Antonelli den dritten Platz sicher nach Hause fuhr.

Der Weg nach Sao Paulo

Während die Weltmeisterschaft in der Fahrerwertung nach diesem Rennwochenende vorzeitig entschieden ist, geht die Formel-1-Saison ohne Pause weiter. Die Teams reisen direkt weiter zum Großen Preis von Brasilien, der für das kommende Wochenende in Interlagos angesetzt ist und den Schlusspunkt der aktuellen Triple-Header-Serie bildet.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.