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Nachrichten

USA: Mindestens 24 Tote bei Schießereien am Halloween-Wochenende

Eine landesweite Welle von Gewalttaten hat das Halloween-Wochenende des Jahres 2026 überschattet. In Dallas, Birmingham, Newark, Bloomington und weiteren US-Städten kam es zu Schießereien, bei denen nach ersten Berichten von Polizei und Medien mindestens 24 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden;

Vier Tote und 15 Verletzte nach Schießereien im Deep-Ellum-Viertel von Dallas

Die folgenschwersten Vorfälle ereigneten sich in einem Dallaser Unterhaltungsviertel. Innerhalb von nur einer Stunde und 15 Minuten kam es im Bereich Deep Ellum zu drei separaten Schießereien, wie der Polizeichef von Dallas, Daniel Comeaux, mitteilte. Vier Menschen verloren dabei ihr Leben, 15 weitere erlitten Verletzungen.

Die Hintergründe der Taten sind bislang völlig unklar. Die Polizei hatte die Präsenz in dem von Restaurants und Geschäften geprägten Stadtteil vor dem Wochenende bereits verstärkt. Comeaux erklärte, dass es sich um einen großen Tatort handle, der weit verstreut sei. Die Einsatzkräfte nahmen am Tatort mehrere Verdächtige fest, um deren Verwicklung in die Anschlagsserie zu prüfen.

USA: Mindestens 24 Tote bei Schießereien am Halloween-Wochenende
Foto: nypost.com

Tödliche Schüsse nach dem Magic City Classic in Birmingham

In Alabama wurde das traditionelle Football-Wochenende von Gewalt überschattet. Nach dem historischen Magic City Classic zwischen den Universitäten Alabama State und Alabama A&M kam es nahe dem Legion Field zu Schießereien. Der Polizeichef von Birmingham, Michael Pickett, berichtete von zwei getrennten Vorfällen im Bereich der Graymont Avenue.

Etwa das traditionsreiche Duell der beiden historischen Universitäten wurde laut derselben Quelle von Alabama A&M gespielt. Der Cheftrainer von Alabama State, Eddie Robinson Jr., hatte zuvor vorgeschlagen, eine Ruhmeshalle für das Spiel zu gründen. Die Polizei konnte einen Verdächtigen festsetzen. Bei ihm sei eine Waffe mit einer Glock-Umbauvorrichtung sichergestellt worden, die vollautomatisches Feuern ermöglicht, so Woodfin.

Spirit Halloween store shooting leaves one dead

Mayor Randall Woodfin äußerte sich zur Lage und sprach davon, dass er dankbar sei, dass nicht noch mehr Menschen verletzt wurden.

Gewaltwellen an Universitätsstandorten von Delaware bis Illinois

In Bloomington, Illinois, forderte eine Schießerei in der Nähe der Illinois Wesleyan University das Leben einer 19-jährigen Frau. Eine weitere Person schwebt in Lebensgefahr. Auch in Bloomington, Indiana, sowie in Boulder, Colorado, wurden bei Partys in Campusnähe junge Menschen durch Schüsse schwer verletzt oder getötet. In Bloomington, Illinois, registrierte die Polizei nach Berichten von Fox News und der New York Post sieben Verletzte, nachdem Beamte Schüsse gehört hatten.

USA: Mindestens 24 Tote bei Schießereien am Halloween-Wochenende
Foto: globealert.ai

Ermittler suchen nach Zusammenhängen und Tatverdächtigen

Die lokalen Polizeibehörden stehen vor der Aufgabe, das Ausmaß der landesweiten Eskalation aufzuarbeiten. Neben den Universitätsfeiern kam es am Freitag auch zu tödlichen Angriffen in Spirit-Halloween-Filialen in Kalifornien und Michigan, bei denen insgesamt zwei Menschen starben. Während in einigen Städten wie Bloomington, Indiana, Verdächtige festgenommen wurden, dauern die Fahndungen andernorts an.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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