Anleihenmärkte stehen am Montag, den 21. September 2026, unter deutlichem Druck, während Technologieaktien in Asien und Futures an der Wall Street zulegen. Die Notierungen für Rohöl gaben nach, gestützt durch Berichte über steigende Ausfuhren und mögliche Liefererholungen trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten, wie aus übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht.
Technologiewerte stützen asiatische Aktienmärkte
An den Börsen in Asien zeigten sich die Indizes am Montag von ihrer freundlichen Seite. Getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz im Chipsektor legten die Kurse zu, wie Reuters berichtete. Da in Japan feiertagsbedingt im Rahmen der Silver-Week-Periode der Handel ruhte, zeigten sich die Märkte insgesamt dünner besetzt. Laut businesstimes.com.sg stieg MSCI’s broadest index of Asia-Pacific shares outside Japan um 0,3 Prozent.
Auch an den US-Futures-Märkten spiegelte sich dieser Optimismus wider. S&P-500-Futures legten um bis zu 0,4 Prozent zu (oder 0,3 Prozent laut newsbreak.com), und Nasdaq-Futures bauten ihre Gewinne um bis zu 0,6 Prozent aus (oder 0,4 Prozent laut businesstimes.com.sg). In Europa starteten die Vorbörsen ebenfalls im Plus: Eurostoxx-50- und Dax-Futures stiegen um jeweils 0,4 Prozent (oder 0,2 Prozent laut businesstimes.com.sg), während britische FTSE-Futures ein kleineres Plus verzeichneten (oder laut newsbreak.com flatt blieben).
Anspannung am Rentenmarkt und Zinserwartungen an die Fed
Ganz andere Vorzeichen bestimmten indes den Anleihehandel. Der Ausverkauf am US-Rentenmarkt hielt an, nachdem die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen in den vorangegangenen zwei Wochen um 36 Basispunkte auf 4,7604 Prozent geklettert waren – den höchsten Stand seit Mitte 2024. Nach den hawkistischen Signalen der US-Notenbank Federal Reserve vom 16. September (wie businesstimes.000sg anmerkt) kalkulieren Händler am Terminmarkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent für eine weitere Zinserhöhung im Oktober.
Analysten von BofA erklärten in einem Marktkommentar, dass Straffungszyklen im Allgemeinen frontlastig seien und die Fed fast niemals nach nur einer Zinserhöhung aufhöre.
Die Experten verwiesen zudem auf robuste Konsumdaten als Grund für den fortgesetzten Handlungsbedarf der Notenbank. Analysten hoben hervor, dass die nominalen Konsumausgaben im Jahresvergleich um 6,3 Prozent gestiegen seien. Dies liege deutlich über der Marke von 5 Prozent, die historisch mit einer Kerninflation oberhalb des Zielwerts verbunden ist. Wie businesstimes.com.sg ergänzt, ergänzte BofA: „Thus, we are retaining our call for just two more hikes, in October and December.
Rücksetzer bei Ölpreisen trotz geopolitischer Risiken
Entgegen der Sorgen vor anhaltenden Konflikten im Nahen Osten gaben die Rohölpreise zu Wochenbeginn nach. Brent-Öl verlor 2,1 Prozent an Wert und notierte bei 103,56 US-Dollar je Barrel, während US-Crude ebenfalls um 2,1 Prozent auf 98,15 US-Dollar nachgab; andere Berichte verzeichneten minimal abweichende Marken wie Brent bei 103,68 US-Dollar (off 0,2 per cent) und US crude bei 100,02 US-Dollar (dipped 0,3 per cent) laut newsbreak.com und businesstimes.com.sg. Auslöser für den Preisrückgang waren Berichte über eine Erholung der saudi-arabischen Exporte auf über 4 Millionen Barrel pro Tag im September, nachdem diese im August auf den tiefsten Stand seit mindestens 2013 eingebrochen waren.
Admiral Brad Cooper, Leiter des US-Zentralkommandos, erklärte am Wochenende, das Volumen an transportiertem Rohöl und Flüssigerdgas liege über dem Niveau der vergangenen sechs Monate. Gleichzeitig treibt Saudi-Arabien die Reparaturarbeiten und die Wiederinbetriebnahme der beschädigten Ost-West-Pipeline voran, nachdem diese bei Attacken am 10. September beschädigt worden war. Dennoch bleiben Marktbeobachter vorsichtig.
Vivek Dhar, Leiter der Rohstoffanalyse bei der CBA, teilte mit, dass die Schließung der Ost-West-Pipeline die Lage am Ölmarkt maßgeblich verändert habe.
Dhar schätzt, dass den globalen Märkten lediglich fünf bis zehn Wochen verbleiben, ehe die Öl- und Produktreserven erschöpft sind, verglichen mit Schätzungen von 15 bis 20 Wochen noch zwei Wochen zuvor. Diese Verknappung könnte den Druck auf die US-Regierung erhöhen, diplomatische Lösungen mit Iran anzustreben, um wichtige Seewege wie den Strait of Hormuz und den Bab el-Mandeb passage abzusichern.
Politische Entwicklungen und Währungsmärkte
Auf dem politischen Parkett stehen in dieser Woche unter anderem die von US-Präsident Donald Trump besuchte UN-Vollversammlung sowie ein für Donnerstag geplanter Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im Fokus. US-Finanzminister Scott Bessent und der chinesische Vz.-Premier He Lifeng hatten zuvor in New York Gespräche geführt, bei denen ein neuer Mechanismus zur KI-Sicherheit erörtert wurde.

In Europa gerieten derweil französische und deutsche Staatspapiere in den Blickpunkt. Die Risikoprämien für französische Anleihen weiteten sich aus (laut businesstimes.com.sg am 18. September auf den weitesten Stand seit der Euro-Schuldenkrise), während in Deutschland die konservative Partei von Kanzler Friedrich Merz bei Wahlen (nach Angaben von businesstimes.com.sg am Montag) ihre schlechtesten Wahlergebnisse seit 1949 hinnehmen musste. Der Euro notierte im Zuge dieser Entwicklungen stabil bei rund 1,1480 US-Dollar (oder 1,1477 laut businesstimes.com.sg), nachdem er in der Vorwoche rund ein Prozent eingebüßt hatte.
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