Powerful explosions shook a Syrian army site in Al-Eis south of Aleppo early Monday, injuring at least four people. State media and local officials reported ongoing blasts, road closures, and emergency alerts as rescue operations faced access hurdles on September 21, 2026.
Eskalation in Al-Eis: Explosionen an Armeestandort bei Aleppo
Eine Serie heftiger Explosionen an einem Armeestandort hat am frühen Montagmorgen im nordsyrischen Al-Eis südlich von Aleppo mindestens vier Menschen verletzt. Das meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA, während Rettungskräfte und Sicherheitsbehörden das betroffene Gebiet abriegelten. Die genaue Ursache der Detonationen blieb zunächst unklar, wie syrische Staatsmedien und Beamte mitteilten.
Anwohner im gesamten Stadtgebiet von Aleppo vernahmen die Detonationen deutlich. Ein Augenzeuge aus dem Stadtteil Hamdaniyeh berichtete der Nachrichtenagentur AFP von einer gewaltigen Explosion und großen Flammen, die in der Ferne am Nachthimmel zu sehen waren. Auch der arabische Nachrichtendienst und internationale Beobachter bestätigten, dass die Detonationen noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu hören waren und zu anhaltenden Folgeschäden führten.
Rettungseinsätze durch anhaltende Detonationen erschwert
Die Lage vor Ort gestaltete sich unmittelbar nach den ersten Detonationen chaotisch. Nach Angaben von Einsatzkräften folgten auf den ersten Knall weitere Explosionen, die Rettungs- und Feuerwehrmannschaften daran hinderten, sich dem Kern des Depots gefahrlos zu nähern. Faisal Mohammad Ali, der Leiter des Zivilschutzes in Aleppo, warnte in Berichten des staatlichen Senders Al-Ikhbariya vor den anhaltenden Detonationen und rief die Zivilbevölkerung eindringlich dazu auf, sich dem Bereich nicht zu nähern, während Latestly noted that civil defence authorities urged residents to stay away from the site.

Obaida Hitto, Reporter vor Ort in Aleppo, berichtete, dass die Explosionen noch aus einigen Kilometern Entfernung von der Anlage zu hören seien und man nun mehrere Rettungs- und Löschfahrzeuge in Richtung der Position habe fahren sehen.
Trotz der anhaltenden Gefahren gelang es den Einsatzkräften des Zivilschutzes unter der Leitung von Faisal Mohammad Ali, vier verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren. Die behördlichen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Behörden rufen Alarmbereitschaft aus und sperren Verkehrswege
Die Regionalregierung reagierte sofort auf die Krise. Der Gouverneur von Aleppo, Azzam al-Gharib, forderte die Bewohner der betroffenen Region auf, vorerst in ihren Häusern zu bleiben. Gleichzeitig gab er bekannt, dass Krankenhäuser, Rettungsdienste und Notfallteams in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden seien, um auf weitere Verletzte reagieren zu können.

Um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, sperrte das Interne Sicherheitskommando in Aleppo sämtliche Straßen in die unmittelbare Umgebung des Explosionsortes. Lokale Berichte bestätigten zudem, dass auch Abschnitte der wichtigen Verkehrsader zwischen Damaskus und Aleppo von den temporären Sicherheitsmaßnahmen betroffen waren.
Eine Serie verheerender Munitionsexplosionen in ganz Syrien
Der Vorfall in Al-Eis reiht sich in eine besorgniserregende Serie ähnlicher Explosionen ein, die das Land seit Wochen erschüttern. Syrien befindet sich in einer schwierigen Phase des Wiederaufbaus und der Bewältigung von Konfliktfolgen, nachdem das langjährige Regimes von Bashar al-Assad im späten Verlauf des Jahres 2024 gestürzt worden war. Altlasten aus über einem Jahrzehnt Bürgerkrieg, darunter ungesicherte Waffen- und Munitionsdepots, fordern immer wieder Menschenleben. Asharq Al-Awsat reported that a separate explosion at a weapons warehouse near the town of Sarmada in Idlib province killed at least 14 people and injured 11 others, citing the Health Ministry, while the state-run SANA news agency stated citing the Defense Ministry that the warehouse was used to store weapons and munitions left over from the country’s uprising and civil war from 2011 until 2024.
Erst am Freitag zuvor hatte eine ungeklärte Explosion an einer Militäranlage in der östlichen Provinz Deir Ezzor elf Menschen das Leben gekostet. Nur wenige Tage zuvor waren bei der Detonation in einem Waffenlager des Verteidigungsministeriums in der nordwestlichen Provinz Idlib 14 Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. In derselben Region kam es zudem zu einem Unfall, bei dem ein mit Munition beladenes Fahrzeug explodierte und fünf Menschen tötete.
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