Zum Inhalt springen
Nachrichten

Google erweitert „Mein Gerät finden“ für analoge Gegenstände

Google hat eine neue Funktion für die Anwendung Mein Gerät finden auf den Weg gebracht, mit der Nutzer erstmals auch Gegenstände ohne elektronische Tracker verwalten können. Das Update (Version 3.1.732-02) richtet sich an Android-16-Geräte und integriert den KI-Assistenten Gemini sowie manuelle Eingabeoptionen.

Das digitale Suchen von Alltagsgegenständen erhält eine grundlegende Erweiterung.

Android Drop September 2026

Mit dem vor knapp 2 Wochen veröffentlichten Android Drop September 2026 hat Google fünf neue Funktionen (je nach Android Version) für alle Android Smartphones angekündigt. Nach dem Feature „Motion Assist“ gegen Reiseübelkeit für Geräte mit Android 17 verteilt das Unternehmen nun das Feature, mit dem Nutzerinnen und Nutzer nicht vernetzte Dinge in „Mein Gerät finden“ (Find Hub) ablegen können. Bislang lassen sich mit Googles „Mein Gerät finden“ etwa Android-Smartphones, -Tablets, zahlreiche Kopfhörer mit entsprechendem Support und Tracking-Gadgets von Motorola, Chipolo oder Pebblebee finden. Diese Gadgets haben allersamt bestimmte technische Voraussetzungen dafür integriert, manche Smartphones lassen sich sogar finden, wenn sie ausgeschaltet sind.”””

Der neue Tab „Gespeichertund die Funktionsweise

Tab „Gespeichert“ für Gegenstände ohne Sender

Dieser neue Tab mit der Bezeichnung „Gespeichertdient als eine Art digitales Gedächtnis für Gegenstände, die keinen eingebauten Sender besitzen.

Für die Dateneingabe stehen den Nutzern zwei unterschiedliche Wege zur Verfügung. Wer es bequem mag, nutzt eine Verknüpfung im Aktionsmenü und spricht Gemini einfach an, etwa mit einem Satz wie „Merke dir, dass mein Reisepass in der obersten Schublade im Flur liegt“. Da Gemini direkten Zugriff auf diese Datenbasis hat, lässt sich der hinterlegte Standort später ebenfalls per Sprachabfrage wieder abrufen. Ein typischer Befehl lautet dabei beispielsweise: „Hey Google, merke dir im Find Hub, dass ich meinen Reisepass in meine Schlafzimmerschublade gelegt habe.aussprechen und die Gemini-KI wird dies entsprechend vermerken.

Manuelle Eingabe und Foto-Dokumentation

Find-Hub-App und manuelle Dateneingabe

Wer den Sprachassistenten nicht nutzen möchte, kann die Daten auch rein manuell pflegen. Dazu öffnet man die Find-Hub-App, tippt auf den Tab gespeichert (bei der 1. Nutzung), tippt auf den Button „Jetzt ausprobieren“ und kann Gegenstände hinterlegen, die keinen Tracker haben, die man aber unbedingt wiederfinden muss. Alternativ gibt es eine klassische Eingabemaske, in der mindestens die Bezeichnung des Gegenstands sowie der genaue Aufbewahrungsort angegeben werden müssen. Wer möchte, ergänzt zusätzlich ein Foto vom Ablageort, einen übergeordneten Standort wie das eigene Zuhause sowie eine freie Notiz.”

Google erweitert "Mein Gerät finden" für analoge Gegenstände
Photo: Heise
google find hub mein gerät finden
Photo: googlewatchblog.de

Um die Wiederauffindbarkeit in komplexen Umgebungen zu erhöhen, bietet die Anwendung zudem die Möglichkeit, bis zu zwei Fotografien pro hinterlegtem Objekt zu speichern. Der Abruf dieser Informationen ist flexibel gestaltet, sodass Nutzer die hinterlegten Daten entweder über eine integrierte Suchfunktion innerhalb der App aufrufen oder auf Sprachbefehle zurückgreifen können.

Beobachter betonen, dass es sich bei diesem Feature ausdrücklich nicht um eine Echtzeit-Ortung handelt (wie Analysen der Neuerung unterstreichen). Da analoge Gegenstände über keine eigene Energiequelle oder Funkverbindung verfügen, aktualisiert sich der Standort nicht automatisch.

Die Verteilung des Updates erfolgt laut Branchenberichten in Wellen über den Google Play Store, was einer gängigen Praxis bei der Bereitstellung systemnaher Anwendungen entspricht, weshalb der neue Reiter auf einigen Endgeräten derzeit noch nicht sofort nach dem Update auftaucht.

Android Smartphone (Samsung) & Tags orten mit Google mein Gerät finden App Bedienungsanleitung
Teilen Facebook X WhatsApp E-Mail
Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.