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Unterhaltung

D4vd und Umfeld werden von Familie von Celeste Rivas Hernandez verklagt

Die Eltern der getöteten Celeste Rivas Hernandez haben vor dem Obersten Gerichtshof von Los Angeles eine umfassende Zivilklage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den Musiker D4vd, dessen Mutter, Managementkreise und einen Sicherheitsmann. Dies geschieht genau ein Jahr nach dem Fund der zerstückelten Überreste der 14-Jährigen im September 2025.

Zivilklage erweitert den Kreis der Beschuldigten

Die Familie der getöteten Celeste Rivas Hernandez hat juristische Schritte eingeleitet, die weit über das laufende Strafverfahren hinausgehen. Wie die Zivilklage vor dem Los Angeles County Superior Court zeigt, werfen die Eltern Mercedes Martinez und Jesus Rivas dem 21-jährigen Musiker, der mit bürgerlichem Namen David Anthony Burke heißt, sowie mehreren Personen und Firmen aus seinem direkten Umfeld schwere Verfehlungen vor.

Neben dem Künstler selbst benennt das Dokument die Managementfirma Mogul Vision, Burkes Mutter Colleen Burke, den Live-In-Sicherheitsmann Sheldon Jacques sowie weitere Beteiligte. In der Klageschrift wird dem Umfeld des Sängers vorgeworfen, die Beziehung zu der minderjährigen Jugendlichen aktiv ermöglicht, sie isoliert und nach der Tötung bei der Beweisvernichtung geholfen zu haben.

Im Zentrum der strafrechtlichen Ermittlungen steht der Vorwurf, dass Burke das Mädchen im April 2025 in sein Haus im Hollywood Hills lockte, mit mehreren Messerstichen tötete und die sterblichen Überreste in der Garage zerstückelte. Die Polizei fand die sterblichen Überreste am 8. September 2025 in einem Tesla-Fahrzeug auf einem Abschleppplatz in Hollywood. Burke ist wegen Mordes ersten Grades, fortgesetzten sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen und unzulässiger Verstümmelung menschlicher Überreste angeklagt, hat jedoch auf nicht schuldig plädiert.

Forderung nach der Todesstrafe am Geburtstag des Opfers

Um den Jahrestag und den Tag, an dem Celeste ihren 16. Geburtstag gefeiert hätte, äußerte sich die Familie öffentlich zu einer möglichen Höchststrafe. In einer von ihren Anwälten verbreiteten Erklärung sprachen die Angehörigen den Wunsch aus, dass der Angeklagte im Falle einer Verurteilung mit der Todesstrafe belegt wird, wie KABC Television berichtete.

D4vd und Umfeld werden von Familie von Celeste Rivas Hernandez verklagt
Photo: cbsnews.com

Die Familie fügte hinzu, dass die letztendliche Entscheidung jedoch nicht in ihren Händen liege, sondern bei Gott und dem kalifornischen Justizsystem. Bezirksstaatsanwalt Nathan Hochman prüft derzeit, ob sein Büro die Todesstrafe fordern oder auf lebenslange Haft ohne Bewährung plädieren wird.

Wechsel im Verteidigungsteam und finanzielle Vorwürfe

Während das Zivilverfahren seinen Lauf nimmt, gab es erhebliche Veränderungen auf der Seite der Verteidigung. Burke ersetzte seine bisherigen Staranwälte durch Pflichtverteidiger aus dem Büro des öffentlichen Verteidigers von Los Angeles County. Dies führte zu scharfer Kritik vonseiten der Nebenklage.

D4vd
Photo: ibtimes.co.uk

Die Familie von Celeste Rivas Hernandez argumentierte in ihrer Stellungnahme, dass der Musiker aufgrund seiner Millionen Streams und monatlichen Hörer auf Musikplattformen keineswegs armutsgefährdet sei. Die Angehörigen warfen ihm vor, Vermögenswerte absichtlich in Firmengeflechte verschoben oder an seine Mutter und Managerin Colleen Burke übertragen zu haben, um die Kosten für die private Verteidigung auf die Steuerzahler abzuwälzen.

Details aus den Ermittlungsakten und dem Zivilverfahren

Die Vorwürfe in der Klageschrift stützen sich teilweise auf Erkenntnisse, die auch von der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Vorverhandlung vorgetragene wurden. Laut den Gerichtsakten begannen Burke und Rivas Hernandez Ende 2023 eine Beziehung, als das Mädchen 13 Jahre alt war. Über die Jahre hinweg sollen Tausende Textnachrichten ausgetauscht worden sein.

Family of Celeste Rivas Hernandez calls for singer D4vd to face death penalty

Ermittler trugen während der Anhörungen vor, dass die Jugendliche kurz vor ihrer Tötung drohte, mit Enthüllungen die Karriere des Musikers zu gefährden, nachdem es zu Spannungen wegen einer anderen Frau gekommen war. Daraufhin soll die Bluttat erfolgt sein. Die Kläger fordern nun Schadensersatz für Beerdigungskosten sowie für den Verlust von Zuneigung, Fürsorge und moralischer Unterstützung.

Der Fall wird voraussichtlich mit einer anstehenden Anhörung fortgesetzt, während das Gericht prüft, in welchem zeitlichen Rahmen der Strafprozess gegen den Musiker eröffnet wird.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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