August 2026, iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus angegriffen. Der von den USA als präzise Maßnahme eingestufte Militärschlag löste umgehend iranische Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten aus.
Militärschlag auf der Insel Larak
Das US-Militär hat nach übereinstimmenden Medienberichten erstmals seit Ende Juli wieder Ziele direkt im Iran angegriffen. Im Fokus der Operation standen zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak, die nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) für den Abschuss minenbestückter Raketen in die Straße von Hormus vorbereitet wurden.
Tim Hawkins, ein Sprecher des Centcom, begründete das Vorgehen als notwendigen Schutz für die Handelsschifffahrt. Nach Angaben von Tim Hawkins, einem Sprecher des US-Zentralkommandos, wurden Einheiten der Islamischen Revolutionsgarden dabei beobachtet, wie sie Vorbereitungen trafen, um minenbestückte Raketen abzufeuern.
In essence, Iran created the threat and the U.S. military eliminated it to protect civilian mariners, commercial shipping, and the free flow of global commerce
, hieß es in einer Erklärung des US-Zentralkommandos.
Die US-Streitkräfte hatten erst in der Vorwoche nach eigenen Angaben die internationalen Schifffahrtswege in der Meerenge von Seeminen geräumt, wie Admiral Brad Cooper als Leiter des US-Zentralkommandos erklärte. US-Präsident Donald Trump betonte wiederholt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglichen Versuchen, die wichtige Handelsroute erneut zu verminen, und kündigte an, jegliche Schiffe und Boote zu zerstören.
Iranische Gegenschläge auf Stützpunkte in Jordanien und den VAE
Die Reaktion Teherans folgte unmittelbar nach den Angriffen auf Larak. Die Islamische Revolutionsgarde bestätigte in einer Erklärung, die von Irans Staatsfernsehen und der Nachrichtenagentur Fars verbreitet wurde, den Tod und die Verletzung mehrerer Kämpfer sowie Zivilisten und Landsleute (die Martyrung und Verletzung mehrerer unserer Kämpfer und Landsleute, wie der staatliche Sender IRIB berichtete). Die Revolutionsgarden kündigten umgehend Reaktion und Bestrafung
an.


Daraufhin schossen iranische Verbände ballistische Raketen auf Stützpunkte in Jordanien ab, darunter die Luftwaffenstützpunkte al-Asrak und King Hussein, wo nach Angaben des US-Militärkommandos Centcom technische Infrastruktur, Wartungseinrichtungen sowie feindliche Kampfjet-Stellungen bombardiert wurden. Staatliches iranisches Fernsehen zeigte Aufnahmen, wie ballistische Raketen abgefeuert wurden.
Zusätzlich attackierte die iranische Armee nach eigenen Angaben den Luftwaffenstützpunkt Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Drohnen, wobei US-Truppen und Hubschrauberbereiche im Visier gestanden hätten. Die jordanischen Streitkräfte fingen nach eigenen Angaben acht Raketen ab, die in den jordanischen Luftraum eingedrungen waren.
Aus US-Kreisen verlautete, dass die Angriffe auf die jordanischen Stützpunkte keine größeren Auswirkungen hatten und fast alle anfliegenden Flugkörper abgefangen wurden.
Wirtschaftlicher Druck und Folgen für die Ölpreise
Der erneute militärische Schlagwechsel beendet eine wochenlange Phase relativer Ruhe in dem mehr als sechs Monate andauernden Iran-Krieg, in der die US-Regierung vor allem auf wirtschaftliche Druckmittel gesetzt hatte, um Teheran unter Druck zu setzen. US-Präsident Donald Trump hatte verkündet, Teheran mit wirtschaftlichen Mitteln unter Druck setzen zu wollen. Nachdem diplomatische Fortschritte ausgeblieben waren, hatte das US-Finanzministerium wöchentliche Sekundärsanktionen gegen iranische Banken und Unterstützer angekündigt.
Die internationalen Energiemärkte reagierten unmittelbar auf die Eskalation, und die Ölpreise schnellten in die Höhe. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist weiterhin stark eingeschränkt, und etwa 400 Schiffe stecken noch im Persischen Golf fest, während sowohl die Islamische Revolutionsgarde als auch die US-Regierung darauf beharrten, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben.