August 2026 eine Vereinbarung mit Venezuela verkündet, die der US-Wirtschaft nach Regierungsangaben die Mehrheitskontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven sichert. Das Weisse Haus erhofft sich davon sinkende Benzinpreise und eine Verdoppelung der amerikanischen Ölreserven ohne Kosten für die Steuerzahler.
Ein beispielloser Erdölpakt mit Venezuela
Die Vereinigten Staaten haben sich im Rahmen eines neuen Abkommens den Zugriff auf gigantische Ölvorkommen in Südamerika gesichert. Präsident Donald Trump sprach auf der Plattform Truth Social von THE BIGGEST OIL DEAL IN WORLD HISTORY und erklärte, dass der Staat Venezuela und die USA eine historische Einigung erzielt hätten. Nach Angaben von Präsident Donald Trump umfasst die Vereinbarung mehr als 65 Milliarden Barrel an proven Erdölreserven. Die Verhandlungen wurden nach Angaben der Regierung unter der Leitung von Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister beziehungsweise Kriegsminister Pete Hegseth geführt. Die beteiligten Seiten arbeiteten dabei eng mit der kommissarischen Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, zusammen. Details über die genaue rechtliche Struktur des Abkommens oder die beteiligten Privatunternehmen blieben zunächst offen. Trump sagte, die Vereinbarung sei at no cost to the American Taxpayer
erreicht worden, und fügte hinzu, das Abkommen sei durch eine Partnerschaft mit der Privatwirtschaft zustande gekommen. Nach Angaben von Präsident Donald Trump wird dieses Abkommen die amerikanischen Ölreserven mehr als verdoppeln, das Ölangebot stark erhöhen und die Benzinpreise für alle Amerikaner deutlich senken. Januar festgenommen. Maduro und seine Frau Cilia Flores wurden in einer von Trump autorisierten Militäroperation ergriffen. In den Stunden nach dem Raid erklärte Trump, seine Verwaltung werde Venezuela verwalten, bis ein sicherer, ordnungsgemäßer und vernünftiger Übergang stattfinden könne, und fügte hinzu, die USA würden den Verkauf des Öls des Landes auf unbestimmte Zeit kontrollieren.

Wirtschaftlicher Druck und strategische Interessen in Lateinamerika
Der Zeitpunkt der Einigung ist eng mit innenpolitischen Herausforderungen in Washington verknüpft. Die US-Regierung steht insbesondere im Vorfeld der anstehenden Zwischenwahlen (Midterms) unter erheblichem Druck, die steigenden Kraftstoffpreise zu senken. Wie in Berichten über die Ankündigung angemerkt wurde, lag der durchschnittliche Benzinpreis in den USA am Freitag bei etwa 4,09 Dollar pro Gallone, verglichen mit 3,21 Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres laut Angaben von AAA.
Hinzu kommt die angespannte Lage auf den globalen Energiemärkten infolge des seit sechs Monaten andauernden Krieges in Iran, der den globalen Ölmarkt eingeengt und zu einer dramatischen Verlangsamung des durch die Straße von Hormus fließenden Golf-Öls geführt hat. Vor dem Konflikt passierten etwa 20% des weltweiten Erdöls diese Route. Auch die strategischen Ölreserven der USA (Strategic Petroleum Reserve), die vom Energieministerium gehalten werden, waren im August auf ein Vier-Dekaden-Tief gefallen und lagen unter 300 Millionen Barrel – ein Rückgang von mehr als 100 Millionen Barrel seit Beginn des Jahres 2026.
„At my direction, Secretary of State Marco Rubio, and Secretary of War Pete Hegseth, working closely with Highly Respected Interim President of Venezuela, Delcy Rodriguez, and, through a partnership with private business, have secured majority U.S. control of more than 65 BILLION BARRELS of proven Oil Reserves in Venezuela, at no cost to the American Taxpayer“
President Donald Trump, Truth Social
Reaktionen und offene Fragen zur Umsetzung
Die US-Regierung wertet das Abkommen als einen strategischen Erfolg. Außenminister Marco Rubio bezeichnete den Schritt auf Social Media als a huge win for both the American and Venezuelan people
und betonte, dass die Vereinbarung dem venezolanischen Volk fast 100 Milliarden Dollar an privaten Investitionen bringen, Tausende gut bezahlte Arbeitsplätze unterstützen und den Wiederaufbau der venezolanischen Wirtschaft antreiben werde. Berichte hoben hervor, dass venezolanische Ölfelder unter sozialistischer Herrschaft stark vernachlässigt wurden, während US-Giganten wie ExxonMobil und ConocoPhillips den Markt verließen und die Regierung ihre Infrastruktur zur Erdölgewinnung verfallen ließ. Venezuela hält etwa 303 Milliarden Barrel an Rohöl, was ungefähr 17 Prozent der weltweiten Reserven ausmacht, produziert derzeit jedoch nur etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag.

Dennoch bleiben wesentliche Fragen zur praktischen Umsetzung ungeklärt. Quellen wiesen zuvor darauf hin, dass ein Leasing-Modell in Erwägung gezogen wurde, bei dem Ölfelder potenziell an US-Produzenten versteigert werden könnten, die Vereinbarung jedoch vor rechtlichen und verfassungsrechtlichen Herausforderungen in Venezuela stehen könnte, wo der Staat die Kontrolle über Kernaktivitäten der Ölindustrie behält. Die Pressestelle der venezolanischen Regierung reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, und auch das Weiße Haus lehnte eine sofortige Antwort auf eine Anfrage bezüglich der Partnerschaft ab.
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