Tadej Pogačar hat die sechste Etappe der Vuelta a España 2026 von Alcossebre nach Castelló gewonnen. Der slowenische Weltmeister setzte sich nach 177,5 Kilometern im Sprint gegen Enric Mas durch, feierte seinen dritten Tagessieg bei dieser Rundfahrt und baute seine Gesamtführung aus.
Tadej Pogačar triumphiert im Sprint gegen Enric Mas
Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) hat auf der sechsten Etappe der Vuelta a España seine Ausnahmestellung einmal mehr unter Beweis gestellt. Nach 177,5 Kilometern von Alcossebre nach Castelló setzte sich der Weltmeister im Sprint gegen den Spanier Enric Mas (Movistar) durch. Pogačar hatte am letzten anspruchsvollen Anstieg des Tages, dem Puerto El Bartolo, die entscheidende Attacke initiiert. Mas gelang es zwar unter großer Kraftanstrengung, kurz vor der Bergwertung zum Spitzenreiter aufzuschließen, im finalen Spurt musste sich der Movistar-Profi jedoch geschlagen geben. Das Führungsduo kam mit einem Vorsprung von 46 Sekunden auf die ersten Verfolger ins Ziel.
Für Pogačar ist es bereits der dritte Tagessieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. In der Gesamtwertung baute der Slowene seinen Vorsprung weiter aus und liegt nun 3:34 Minuten vor Mas, der im Klassement auf den zweiten Platz vorrückte. Primož Roglič (Red Bull–Bora–hansgrohe) fiel nach Angaben des Sportportals Radsport-News.com auf den dritten Rang zurück und weist bereits einen Rückstand von 4:21 Minuten auf.
Schrecksekunde im Schottersektor und ein starker Enric Mas
Der Weg zum Etappensieg war jedoch von einer Schrecksekunde begleitet. Der Spitzenreiter hatte großes Glück, schnell wieder auf die Strecke zurückzufinden und den Anschluss an die Spitze herzustellen.
„Es hat Spaß gemacht, sich mit Enric zu duellieren, toll, dass er sich zwischenzeitlch wieder rangekämpft hat. Es war auch gut für mich, ihn auf den letzten Kilometern an meiner Seite zu haben.“
Tadej Pogačar, Etappensieger
Auch Enric Mas zeigte sich trotz der Niederlage im Sprint zufrieden mit seinem Abschneiden und blickte optimistisch auf die kommenden Etappen. Ein großer Tag für mich, hier auf das Podium zu fahren. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser, immerhin konnte ich Tadej zwischendurch am Berg mal kurz überraschen
, sagte der Spanier gegenüber Eurosport, wie Radsport-News.com dokumentierte.
Ramses Debruyne glänzt aus Ausreißergruppe heraus
Hinter den beiden Führenden entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Plätze. Eine zuvor 16-köpfige Ausreißergruppe, die sich rund 100 Kilometer vor dem Ziel gebildet hatte und namhafte Fahrer wie Wout van Aert und Pello Bilbao umfasste, wurde am letzten Anstieg gestellt. Der belgische Profi Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech) hielt sich aus dieser Fluchtgruppe heraus stark und gewann den Sprint der ersten Verfolgergruppe mit einem Rückstand von 46 Sekunden auf das Spitzenduo. Damit sicherte sich Debruyne den dritten Rang auf der Etappe und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den achten Platz, wie unter anderem Alpecincycling berichtete.

- 3. Platz: Ramses Debruyne (+0:46)
- 4. Platz: Richard Carapaz (zeitgleich)
- 5. Platz: Harold Tejada (zeitgleich)
- 6. Platz: Felix Gall (zeitgleich)
- 7. Platz: Primož Roglič (zeitgleich)
Ausblick auf die bevorstehende Bergetappe
Die Rundfahrt setzt ihren Weg am Freitag mit der siebten Etappe fort, die das Feld tief ins Hochgebirge führt.

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