TV-Moderator Stefan Raab sorgte nach dem Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen für Aufregung, als er live im Interview einen Smartphone-Screenshot in die Kamera hielt. Kurz vor dem späten Ausgleichstreffer hatte der prominente Köln-Fan die vermeintliche Tabellenführung vor dem FC Bayern dokumentiert.
Ein einziges Tor in der Schlussphase hat gereicht, um aus einer kurzen Momentaufnahme der Tabellenspitze eine amüsante Anekdote zu machen. Der 1. FC Köln traf am Samstag in einer umkämpften Bundesliga-Partie auf Werder Bremen, wobei das Spiel am Ende mit einem 1:1-Unentschieden endete. Während die Mannschaft damit den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel verpasste, sorgte ein prominenter Zuschauer auf der Tribüne für die eigentliche Schlagzeile abseits des Rasens.
Stefan Raab und der verfrühte Screenshot auf dem Smartphone
Bereits nach elf Spielminuten schien für die Kölner Fans alles nach Plan zu laufen. Linton Maina brachte den Effzeh durch einen frühen Treffer in Führung. Zu diesem Zeitpunkt rechnete die Tabelle mit sechs Punkten für die Rheinländer, womit sie sich vorerst und vorübergehend an Rekordmeister Bayern München vorbeigeschoben hätten.
Diesen flüchtigen Anblick wollte TV-Star Stefan Raab unbedingt festhalten. Als treuer Anhänger der Kölner Mannschaft zückte er sein Mobiltelefon und verschickte einen Screenshot der Live-Tabelle an seine Freunde. Doch die Freude währte nicht dauerhaft. In der 69. Minute schlug Werder Bremen durch Niclas Füllkrug zurück, der den Ausgleich zum 1:1 erzielte und damit die frisch gedruckte sportliche Hierarchie sofort wieder korrigierte.
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Der Auftritt im TV-Interview und die Live-Präsentation
Nach dem Abpfiff stellte sich Raab den Fragen des Senders Sky. Im Gespräch gab der Moderator unumwunden zu, wie sehr ihn der späte Treffer der Bremer in Bedrängnis gebracht hatte.

„Das ärgert mich total, weil ich gerade eine Minute vorher an alle meine Kumpels einen Screenshot geschickt habe, wo in der Tabelle der 1. FC Köln vor dem FC Bayern steht. Wie stehe ich denn jetzt da?“
Stefan Raab, TV-Moderator und Fan
Der 59-Jährige beließ es nicht bei den Worten. Um die Begebenheit zu untermauern, zog er sein Smartphone hervor und hielt das Gerät live in die Kameras.
„Das ist ein bisschen ärgerlich.“
Stefan Raab, TV-Moderator und Fan
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Tabellenstand und Ausblick nach dem Unentschieden
Durch den späten Punktverlust verbleiben die Kölner mit nunmehr vier Zählern im Tabellenmittelfeld, während die Bayern ihre Partie erst am Folgetag in Elversberg bestreiten mussten. Für Raab blieb neben verpassten sechs Punkten eine kuriose Szene im Fernsehen.
Zudem sprach der Moderator im Anschluss an das Spiel über einen neuen Köln-Song, den er verfasst hat. Auf dem Platz durften derweil auch österreichische Legionäre jubeln: Marco Friedl und Marco Grüll standen bei Werder Bremen über die volle Distanz auf dem Feld.
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