Roger Federer und seine Familie haben ihr rund 17.000 Quadratmeter großes Anwesen in Rapperswil-Jona SG nach jahrelanger Bauphase bezogen. Das bestätigen Anzeichen vor Ort, nachdem der ehemalige Tennisstar die Arbeiten mit einer großen Grillparty für alle Mitarbeitenden feierte.
Nach über sechs Jahren intensiver Bauzeit am Zürichsee gibt es ein Happy End für das prominente Projekt. Während die Stadt Rapperswil-Jona und die Familie den Einzug aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes offiziell nicht bestätigen, sprechen die Indizien vor Ort eine deutliche Sprache. Auch Postzusteller bestätigen den Empfang von Paketen für den ehemaligen Profisportler.
Das 65-Millionen-Anwesen an der Kempratner Bucht
Das Grundstück kaufte die Tennis-Legende bereits im Sommer 2019. Auf dem Areal mit direktem Seeanstoss entstand in den vergangenen Jahren ein 65-Millionen-Anwesen, das aus insgesamt sechs Gebäuden, einer Tiefgarage und einem eigenen Tennisplatz besteht.
Die Realisierung des Projekts gestaltete sich jedoch schwierig. Verschiedene Hürden und Einsprachen verzögerten den Bauplan massiv. So forderten Seeufer-Schützer zu Beginn der Arbeiten einen öffentlich zugänglichen Uferweg am Grundstück entlang, den es bis heute nicht gibt. Anfang 2020 kam es zudem zu einem Fund von kontaminiertem Bauschrott, woraufhin rund 90 Zentimeter Boden abgetragen werden mussten. Ein Jahr später folgte ein vorübergehender Baustopp wegen Unklarheiten bezüglich einer Ufer-Mauer. Auch im Herbst 2024 standen die Maschinen nochmals still, da der Bund das geplante Bootshaus-Projekt stoppte, woraufhin das Vorhaben schliesslich ganz gestrichen wurde.
Grillparty und Security für die Handwerker
Zum Abschluss der langwierigen Bauarbeiten zeigte sich der 20-fache Grand-Slam-Sieger von seiner großzügigen Seite. Federer veranstaltete eine grosse Grillparty für alle Mitarbeitenden und war selbst vor Ort dabei. Ehemalige Bauarbeiter berichten übereinstimmend, dass die vertraglichen Diskretionspflichten nun aufgehoben sind und der prominente Bauherr den Einzug besiegelt hat.
Das Anwesen selbst bleibt stark abgeschirmt. Auf dem Gelände ist eine eigene Security stationiert, die die Pforte kontrolliert. Für die Angestellten der Familie steht ein kleineres Haus direkt auf dem Grundstück zur Verfügung. In der zweitgrössten Stadt des Kantons St. Gallen mit knapp 30.000 Einwohnern ist der prominente Zuzug allgegenwärtiges Gesprächsthema, auch wenn viele Anwohner aus Respekt vor der Privatsphäre der Familie zurückhalten.
Reaktionen in Rapperswil und das Leben am See
Abseits des umzäunten Areals zeigt sich Federer gelegentlich im öffentlichen Raum. So berichten Insider, dass er bereits auf dem lokalen Tennisplatz vorbeigeschaut hat. Auch in der lokalen Gastronomie sorgt der prominente Nachbar für stetiges Interesse. Betreiber von Lokalen an der Seepromenade merken an, dass sich Gäste immer wieder nach dem Schweizer Sportidol erkundigen.
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