Mit einer Vollrunde starten alle 14 Teams am Dienstagabend in die neue National-League-Saison 2026/27. Die Partien beginnen um 19:45 Uhr. Der Schweizer Meister wird allerspätestens am 30.
Der erste Puckeinwurf der neuen Spielzeit erfolgt am Dienstag um 19:45 Uhr. Sämtliche 14 Mannschaften stehen zum Auftakt der Vollrunde direkt auf dem Eis. Während die Vorbereitung auf Hochtouren lief, blicken Beobachter und Clubs gespannt auf die kommenden Monate, in denen der Schweizer Meister ausgespielt wird.
Rahmentermine, Pausen und der Weg zum Meistertitel
Im Gegensatz zur Vorsaison, als der Spielbetrieb wegen der Olympischen Spiele für gut drei Wochen ruhte, fällt der internationale Kalender im Herbst und Winter kompakter aus. November, vom 7. bis 13. Februar. Die letzten Partien der Regular Season steigen im Rahmen einer Vollrunde am 1. März.
Lugano wird Meister
Ab dem 4. März kämpfen die Mannschaften auf den Quali-Rängen 7 bis 10 in den Play-Ins in Hin- und Rückspiel um die letzten zwei Playoff-Tickets. Der Modus sieht vor, dass der Quali-Siebte und -Achte eine Serie gewinnen müssen, während der Quali-Neunte und -Zehnte zwei Serien für sich entscheiden müssen. März. Allerspätestens am 30. April ist der Schweizer Meister bekannt. Eine allfällige Liga-Qualifikation würde am 11. April beginnen und spätestens am 25. April enden.
Ambitionen beim HC Lugano
Vor dem ersten Bully wagt sich das Umfeld an sieben steile Thesen zur kommenden Spielzeit. Eine davon lautet: Feiert der HC Lugano seinen ersten Meistertitel seit 2006? Vor zwei Jahren spielte Lugano noch mit einer ähnlichen Mannschaft Playouts, und letzte Saison war die Station in den Playoff-Viertelfinals gegen die ZSC Lions mit 0:4 absolut chancenlos. Nun befindet man sich im zweiten Jahr des Trios um Sportchef Janick Steinmann, Cheftrainer Tomas Mitell und Assistenzcoach Stefan Hedlund.
Der entscheidende Faktor im Sottoceneri sind in dieser Saison die ausländischen Spieler. Während letzte Saison zehn verschiedene Ausländer zum Einsatz kamen und ein Grossteil davon enttäuschte, überzeugten die meisten Schweizer Leistungsträger wie Luca Fazzini, Calvin Thürkauf, Dario Simion, Lorenzo Canonica, David Aebischer oder Mirco Müller. Zu den verbleibenden Kräften gesellen sich neue Import-Spieler: Zach Sanford hat als einziger Import schon letzte Saison überzeugt, Rasmus Kupari war lange verletzt, hat aber sein Potenzial in den Playoffs angedeutet. Mit Verteidiger Lassi Thomson sowie den Stürmern Jere Innala und Olle Lycksell sind drei zusätzliche Hochkaräter dazugekommen. Wenn zudem die Goalies Niklas Schlegel und Joren van Pottelberghe gesund bleiben, ist vieles möglich.
Startschuss am Dienstag
EHC Biel als potenzielles Überraschungsteam
Über drei Jahre ist es her, seit sich der EHC Biel für den Playoff-Final qualifizieren konnte und erst in der «Belle» an Meister Servette scheiterte. Seither konnten sich die Seeländer nur noch einmal für die Playoffs qualifizieren und blieben 2024 in der Post-Season gegen die ZSC Lions ohne Sieg, ehe sie im letzten Jahr knapp in den Play-Ins am Kantonsrivalen Bern scheiterten. In dieser Saison verfügen die Seeländer über das Potenzial, um die Playoff-Plätze zu kämpfen. Das noch immer junge Kader hat ein Jahr mehr an Erfahrung gewonnen, und von Youngster Jonah Neuenschwander kann noch mehr erwartet werden. Zusätzlich wurden mit Jeff Skinner ein erfahrener NHL-Spieler sowie mit Dominic Zwerger und Joel Vermin zwei routinierte Akteure von direkten Ligakonkurrenten verpflichtet.

Trainerwechsel und Mediale Begleitung
Auf diese Saison hin stehen bei sieben Teams neue Trainer an der Bande. Einer davon ist Sam Hallam bei Genf-Servette. Der Schwede hatte bei der Nationalmannschaft der «Tre Kronor» zuletzt allerdings wenig Erfolg und wurde im eigenen Land immer wieder kritisiert, war zuvor aber als Vereinstrainer bei den Växjö Lakers erfolgreich und konnte dreimal die Meisterschaft gewinnen.
Für die Fans bietet SRF Sport an Spieltagen unter der Woche mit mindestens 4 Partien auf srf.ch/sport und in der Sport App die Audiokonferenz an. Die erste Audiokonferenz gibt es bereits zum Saisonstart am 15. September.
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