Der mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnete Komiker John Mulaney steht laut aktuellen Berichten in Verhandlungen für die Hauptrolle in einer Kino-Neuauflage der klassischen Spionage-Satire Get Smart bei Warner Bros. Das Projekt befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase.
Hollywood bereitet die Rückkehr von Agent 86 vor. Deadline und Variety berichten übereinstimmend, dass John Mulaney ins Auge gefasst wurde, um die Rolle des tollpatschigen Geheimagenten Maxwell Smart zu übernehmen. Die Produktion ist bei Warner Bros. angesiedelt, wobei die kreativen Köpfe hinter früheren Erfolgen und dem Originalstoff an Bord sind.
Kreatives Team und die Hintergründe zum „Get Smart“-Projekt
Das Drehbuch für die geplante Neuverfilmung verfasst Seth Grahame-Smith, der unter anderem für Now You See Me: Now You Don’t bekannt ist. Als Produzenten fungieren Chuck Roven und Andrew Lazar, die bereits die Verfilmung aus dem Jahr 2008 verantworteten. Das Projekt befindet sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium, wie Branchenmagazine betonen.
Die Vorlage geht auf die legendäre Fernsehserie von Mel Brooks und Buck Henry zurück, die im Jahr 1965 Premiere feierte und bis 1970 insgesamt 138 Episoden lief. Die ersten vier seasons der James Bond spoof aired on NBC, while the final season was shown on CBS. In der Originalserie verkörperte Don Adams den genial-inkompetenten Geheimagenten Maxwell Smart, der an der Seite der fähigeren Agent 99 (gespielt von Barbara Feldon) und des Chefs (Edward Platt) für die Geheimorganisation Control gegen das Verbrechersyndikat Kaos kämpfte. Die Serie gewann sieben Emmys, darunter Outstanding Comedy Series. Die Eröffnungsequenz zeigte Adams als Smart, der durch eine lächerliche Anzahl verschlossener Barrikaden ging, bevor er in einer Telefonzelle eine Nummer wählte und in das Hauptquartier von Control stürzte. Die Serie wurde 1980 von dem Spielfilm The Nude Bomb sowie 1989 von dem Fernsehfilm Get Smart, Again! gefolgt.
Der Sprung vom Original zur Moderne: Ein neuer Ton für Agent 86
Analysen zufolge bringt Mulaney eine gänzlich andere Energie mit als Steve Carell, der die Figur im 2008er Kinofilm verkörperte. Während Carell stark auf physische Tollpatschigkeit und gutmütige Aufrichtigkeit setzte, arbeitet Mulaney mit scharfem verbalem Timing und einer trockeneren, selbstbewussteren Lieferung. Dies könnte dem ursprünglichen Geist der von Mel Brooks und Buck Henry erschaffenen Serie sehr nahekommen.

Die 2008er Adaption von Regisseur Peter Segal mit Steve Carell, Anne Hathaway, Dwayne Johnson, Alan Arkin und Terence Stamp erwies sich damals als moderater Erfolg. Der Film öffnete zu 38 Millionen Dollar und spielte rund 230 Millionen Dollar weltweit ein.
John Mulaneys aktuelle Projekte und der Weg zu Warner Bros.
Der 44-jährige Comic John Mulaney is in line to lead the cast of the upcoming movie reboot. Er war zuletzt als Host von Netflix’s Everybody’s Live with John Mulaney zu sehen, das 2025 einen 12-episode run hatte. Im Januar kickt er eine nine-show New York comedy tour namens Mulaney Takes Manhattan an. Auf der Kinoleinwand ist er demnächst zudem im Sport-Biopic Madden von David O. Russell als Electronic Arts-Gründer Trip Hawkins zu sehen. Der TV-Star hat mit seiner Ehefrau Olivia Munn zwei Kinder, Malcolm und Mei. Mulaney sprach in seinem Netflix-Comedy-Special John Mulaney: Baby J offen über seine Entzugstherapie nach einer Alkoholkoddel- und Kokainabhängigkeit im Jahr 2020 und scherzte über eine starbesetzte Intervention, bei der er anmerkte, dass er das jetzt einfach mal anspreche und nicht komisch sein wolle, es aber eine gute Gruppe gewesen sei.
