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Iran-U.S. Updates: Oil prices return to near pre-war levels as Oman says no Strait of Hormuz „transit fees

US-Außenminister Marco Rubio traf am Donnerstag, den 25. Juni 2026, den Golfkooperationsrat (GCC), um die US-Ziele gegenüber dem Iran zu koordinieren. In einer gemeinsamen Erklärung lehnten beide Seiten Transitgebühren in der Straße von Hormus ab und bekräftigten ihr gemeinsames Ziel, eine iranische Entwicklung von Kernwaffen dauerhaft zu verhindern.

Militärische Eskorten beenden den iranischen Hebel

Die Fähigkeit des Iran, die Straße von Hormus strategisch zu sperren, sei durch den Einsatz von US-Militäreskorten für Handelsschiffe effektiv beendet worden. Dies erklärte Energieminister Chris Wright am Mittwoch auf einer Konferenz in New York City. Wright betonte, dass Washington dem Iran damit sein wichtigstes Druckmittel entziehe. Laut CNBC basieren diese Behauptungen auf der Sicherung der Fahrrinnen durch omanische Hoheitsgewässer im südlichen Teil der Meerenge.

Militärische Eskorten beenden den iranischen Hebel
Photo: Al Jazeera

Die Auswirkungen dieser Strategie zeigen sich in den aktuellen Handelsdaten. Während der Iran im vergangenen Wochenende erneut versuchte, die Straße zu schließen, passierten 17 Millionen Barrel Öl die Route. In den darauffolgenden 24 Stunden durchquerten 72 Schiffe mit insgesamt 19 Millionen Barrel Öl die Meerenge. Das Handelsanalyseunternehmen Kpler bestätigte, dass seit der Vereinbarung zur Öffnung der Seewege in der vergangenen Woche rund 4,8 Millionen Barrel pro Tag die Straße verlassen.

„Der Iran wird in Zukunft nicht mehr in der Lage sein, die Straße von Hormus zu schließen. Das ist ihr wichtigster Hebel, und wir nehmen ihnen diesen Hebel weg.“ Chris Wright, Energieminister der USA, via CNBC

Trotz der aktuellen Stabilisierung bleibt die Lage fragil. Wright warnte, dass die USA die Marineblockade gegen den Iran sofort wieder einführen könnten, sollten Teheran die Forderungen Washingtons nicht erfüllen. Die US-Regierung wolle sicherstellen, dass die weltweite Energieversorgung stabil bleibt, während die iranische Führung bei einem Scheitern der Verhandlungen in eine prekäre Lage gerate.

Der Streit um Transitgebühren in der Straße von Hormus

Ein zentraler Konfliktpunkt bleibt die Frage, ob der Iran künftig Gebühren für die Passage der Straße von Hormus erheben will. Präsident Donald Trump wies Berichte über solche Pläne am Mittwoch als „Unruhestifter-Fake-News“ zurück. Er behauptete, der Iran habe die USA darüber informiert, dass keinerlei Mautsätze, Versicherungskosten oder andere Gebühren für die Schifffahrt erhoben würden. Trump koppelte die Fortführung der Verhandlungen direkt an diese Zusage.

Der Streit um Transitgebühren in der Straße von Hormus
Photo: Forbes
Oil and gas prices expected to surge after U.S. attack on Iran

Diese Darstellung steht im Kontrast zu Aussagen aus Teheran. Wie Forbes berichtet, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghei, noch Anfang des Monats, dass der Iran Gebühren im Austausch für erbrachte Dienstleistungen verlangen könnte. Das aktuelle Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den USA und dem Iran sieht lediglich vor, dass der Iran für einen Zeitraum von 60 Tagen „seine besten Bemühungen“ unternimmt, um die sichere Passage ohne Gebühren zu gewährleisten.

Nach Ablauf dieser 60 Tage bleibt die rechtliche und finanzielle Verwaltung der Straße ungeklärt. Der Iran soll laut Vereinbarung die Verwaltung der Meerenge mit dem Oman und anderen Golfnachbarn besprechen. Die USA betrachten jede Form von Maut jedoch als inakzeptabel.

For more on this story, see Iran-Deal und US-Inflation belasten Märkte: Futures fallen vor Fed-Entscheidung.

GCC-Einigkeit und das Memorandum vom 17. Juni

Die strategische Ausrichtung der Golfstaaten deckt sich derzeit eng mit den amerikanischen Zielen. In einer gemeinsamen Erklärung mit den USA begrüßten die Minister des Golfkooperationsrates (GCC) – bestehend aus Katar, Bahrain, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – die Unterzeichnung des MOU vom 17. Juni. Laut einem Bericht von CBS News betonten die Staaten die Notwendigkeit, die Dynamik der Verhandlungen beizubehalten, um eine dauerhafte Beendigung der Feindseligkeiten zu erreichen.

Besonders der Oman, der eine Schlüsselrolle bei der Navigation in der Region spielt, lehnt die Einführung von Transitgebühren ab. Außenminister Marco Rubio unterstrich diese Haltung während seiner Tour durch die Region. Er stellte klar, dass kein Land weltweit es befürworte, für die Durchfahrt durch internationale Meerengen bezahlen zu müssen.

„Es gibt kein Land auf der Erde, das es befürwortet, Geld bezahlen zu müssen, um die Meerengen zu passieren.“ Marco Rubio, US-Außenminister, via Al Jazeera

Neben der Schifffahrtsfreiheit forderte der GCC eine umfassende Lösung, die das gesamte Spektrum der iranischen Bedrohungen adressiert. Dazu zählen insbesondere ballistische Raketen, Drohnen und die Unterstützung regionaler Stellvertreter. Das übergeordnete Ziel bleibt die dauerhafte Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms.

Finanzielle Bedingungen und das 60-Tage-Fenster

Die aktuelle Entspannung ist an strikte Bedingungen geknüpft. Zwar haben die USA die Sanktionen für iranische Ölverkäufe für 60 Tage ausgesetzt, doch dies wird von der Trump-Administration nicht als großer Gewinn für Teheran gewertet. Laut CNBC wurden bisher keine eingefrorenen Gelder an den Iran freigegeben.

Finanzielle Bedingungen und das 60-Tage-Fenster
Photo: CNBC

Die finanzielle Entlastung des Iran, einschließlich des Zugangs zu privaten Mitteln für den Wiederaufbau der Infrastruktur, bleibt contingent an die Erfüllung der vertraglichen Bedingungen durch Teheran. Die USA fordern im Gegenzug „bedeutende Siege“ in Bezug auf die regionale Sicherheit.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Straße von Hormus kann kaum überschätzt werden: Vor Beginn des Konflikts flossen etwa 20 % der weltweiten Ölversorgung durch diese Passage. Die massiven Störungen, die nach den US- und israelischen Luftangriffen vom 28. Februar einsetzten, führten zur größten Ölversorgungskrise der Geschichte. Dass die Ölpreise nun wieder auf ein Niveau nahe dem Vorkriegszustand sinken, ist direkt auf die Wiederaufnahme des freien Verkehrs und die militärische Absicherung durch die USA zurückzuführen.

Das Zeitfenster bis zum Ende der 60-tägigen Frist wird nun darüber entscheiden, ob die aktuelle Ruhe in eine permanente diplomatische Lösung mündet oder ob die USA ihre Blockademaßnahmen wieder verschärfen.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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