Iowa State-Kicker Caden Buhr hat am 12. September im Kinnick Stadium mit einem Field Goal aus 42 Yards Sekunden vor Schluss den 16:13-Sieg für die Iowa Hawkeyes im traditionsreichen Cy-Hawk-Duell gesichert. Vor 69.250 Fans drehte die Defensive von Phil Parker das Spiel nach einem Rückstand und stoppte den Rivalen.
Das Cy-Hawk-Duell zwischen den Iowa Hawkeyes und Iowa State liefert verlässlich jene Dramatik, die College-Football-Fans im Mittleren Westen den Atem stocken lässt. In den Jahren 2024 und 2025 waren es noch die Gäste, die dank spätem Kicker-Glück jubilierten. Am 12. September wendete sich das Blatt im Kinnick Stadium vor 69.250 Zuschauern fundamental, als die Hawkeyes einen 16:13-Erfolg feierten.
Caden Buhr und die späte Erlösung im Kinnick Stadium
Der Held des Abends kam direkt aus der Region. Caden Buhr, ein Walk-on aus Bettendorf, verwandelte alle drei Field-Goal-Versuche des Abends. Nach einem Treffer aus 45 Yards in der ersten Halbzeit folgten zwei entscheidende Kicks aus 32 und 42 Yards im Schlussviertel. Sein letzter Versuch mit nur noch 15 Sekunden auf der Spieluhr besiegelte den mühsamen Erfolg der Hawkeyes (2-0), während die Cyclones auf 1-1 fielen.
Hank Brown und die Offense im harten Test gegen die Cyclones
Spielmacher Hank Brown stand über die volle Distanz auf dem Platz. Die Statistiken des Quarterbacks lesen sich mit 21 angebrachten Pässen bei 30 Versuchen für 191 Yards sowie einem eigenen Touchdown und 22 erlaufenen Yards solide, spiegeln jedoch nicht den holprigen Start der gesamten Angriffsreihe wider. Iowa blieb im ersten Durchgang zunächst wirkungslos, während Iowa State bis zur Mitte des zweiten Viertels eine 10-0-Führung herausspielte. Iowa head coach Kirk Ferentz sagte nach der Partie: All in all, a tough, hard-fought game. We have more of those coming. So, happy to get the win first and foremost, and then it provides a real growing and learning experience for our guys.
Wie Analysen aufzeigen, lief vor allem das eigene Laufspiel lange Zeit im Leerlauf. Lediglich 93 Yards Raumgewinn per Rush und ein Schnitt von 3.2 Yards pro Versuch standen zu Buche. Runningback Kamari Moulton wurde von der disziplinierten Defensive der Gäste bei 57 Yards auf 15 Carries gedeckelt, während die Cyclones die Hawkeyes mit 138 zu 93 Rushing Yards übertrafen.
Phil Parkers Defensive und Tony Diaz als Lichtblick im Passspiel
Dass die Hawkeyes trotz offensiver Mängel im Spiel blieben, lag einmal mehr an der traditionell starken Abwehrarbeit unter der Regie von Phil Parkers Unit. Die Defensive hielt Iowa State nach der Halbzeit bei nur noch drei Punkten und ließ insgesamt lediglich 13 Zähler zu. Im Abwehrverbund ragte besonders Linebacker Cam Buffington heraus, der in seinem zweiten collegiate start das Team mit 15 Tackles anführte.

Einen echten Glücksgriff stellt derweil der UTRGV-Transfer Tony Diaz dar. Nach sieben Catcher und 84 Yards in seinem Debüt folgte eine Leistung mit acht gefangenen Bällen für 95 Yards gegen Iowa State. Seine Präsenz im Angriffsdrittel gab der ansonsten oft geforderten Offense wichtige Impulse. Die Hawkeyes treffen in der kommenden Woche auf Northern Iowa, womit sich die Gelegenheit bietet, auch andere Quarterbacks wie Jeremy Hecklinski wieder in Aktion zu sehen.
Auch interessant