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Technik und Wissenschaft

Google Verhandelt Millionen-Deals Mit Hollywood-Studios Für KI-Training

Google führt Gespräche mit großen Hollywood-Studios, um Urheberrechte für das Training von KI-Modellen zu lizenzieren. Während der Technologiekonzern Hunderte Millionen US-Dollar für Inhalte wie Disney-Figuren anbietet, birgt die Partnerschaft für die Unterhaltungsindustrie erhebliche Risiken bezüglich der öffentlichen Wahrnehmung und der Arbeitsplätze.

Millioneninvestitionen für Hollywood-Lizenzen durch Google

Berichten der Los Angeles Times zufolge hat Google Gespräche mit mehreren großen Hollywood-Studios aufgenommen, um Vereinbarungen über die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material für das Training von Künstlicher Intelligenz zu treffen. Das Unternehmen ist demnach bereit, hunderte Millionen US-Dollar in diese Partnerschaften zu investieren, wie ungenannte Quellen gegenüber der Zeitung erklärten.

Die potenziellen finanziellen Dimensionen dieser Vereinbarungen sind beträchtlich. Laut den Recherchen der Los Angeles Times könnte Google beispielsweise an ein Studio wie Disney / Pixar rund 40 Millionen US-Dollar allein für die Rechte entrichten, Ausgaben zu generieren, die eine einzige urheberrechtlich geschützte Figur zeigen. Diese Summen könnten im Falle umfassenderer Lizenzen auf Milliarden anwachsen. Zudem könnten Studios möglicherweise am Werbeumsatz beteiligt werden, den Google mit KI-generierten Inhalten auf Plattformen wie YouTube erzielt.

Kontroversen um Gemini und das Image der KI-Branche

Für Google stellen solche Partnerschaften ein wertvolles Instrument dar, um seine Position im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu festigen. Die Fähigkeit der Gemini-KI, offiziell lizenzierte Bilder von Figuren wie Darth Vader oder Snow White zu erzeugen, könnte nach Angaben aus den Berichten dazu beitragen, die generative KI in der breiten Öffentlichkeit in einem positiven Licht erscheinen zu lassen.

Google Verhandelt Millionen-Deals Mit Hollywood-Studios Für KI-Training

Die Notwendigkeit für diesen Imagewandel ist groß. Nach jahrelangen Ankündigungen von KI-Unternehmen, Arbeitsplätze zu eliminieren und gesellschaftliche Strukturen umzuwälzen, hat sich die öffentliche Stimmung – insbesondere bei jüngeren Menschen – ins Negative gedreht. Obwohl Tools wie ChatGPT populär sind, sieht sich die Branche anhaltender Kritik und Bedenken hinsichtlich realer Schäden ausgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Film- und Fernsehstudios bietet Google die Möglichkeit, diese Wahrnehmung zu beeinflussen und die Technologie zu legitimieren.

Risiken für Studios, Arbeiter und das Publikum

Trotz der finanziellen Anreize zögern große Studios wie Disney, Warner Bros. Discovery oder Universal bislang, offizielle Vereinbarungen zu unterzeichnen. Das liegt unter anderem an den Reaktionen des Publikums auf den Einsatz von KI bei Filmproduktionen wie Spider-Man: Brand New Day, wie die Berichterstattung zeigt.

Google Verhandelt Millionen-Deals Mit Hollywood-Studios Für KI-Training

Ein Einstieg in das KI-Geschäft birgt die Gefahr, das Publikum und die eigene Belegschaft zu entfremden. Während Aktionäre die durch KI beschleunigten Produktionszeitpläne und gesenkten Kosten begrüßen würden, droht ein signifikanter Verlust von Arbeitsplätzen in der Unterhaltungsbranche. Bisherige Schritte in dieser Richtung umfassen beispielsweise eine im Sommer getätigte Investition von A24 in Höhe von 75 Millionen US-Dollar durch den Google-Arm DeepMind sowie eine Partnerschaft von Lionsgate mit dem Unternehmen Runway im Jahr 2024 zur Entwicklung von KI-gestützten Kurzfilmen.

Google Prepares to TAKE OVER Hollywood! Secret Meetings, Studios SHOCKED, Veo 3 Just the AI Start!
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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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