Google schickt mit dem Google Pixel 11 Pro und dem Pixel 11 Pro XL zwei neue Smartphones ins Rennen, die vor allem mit ihrer Software-Intelligenz, den extrem hellen OLED-Displays und einer verbesserten Triple-Kamera überzeugen. Die neue Pixel 11 Serie ging Mitte August an den Start, wobei die Pro-Modelle zu einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 1.199 Euro für das Pro und ab 1.399 Euro für das Pro XL angeboten werden. Während das größere Modell um 100 Euro teurer wurde, strich Google beim kleineren Pro die 128-GB-Basisvariante. Erhältlich sind die Smartphones unter anderem bei Amazon und Media Markt.
Google Pixel 11 Pro und Pro XL gestartet: Starke Software und Displays
Auch in Sachen Software setzt Google auf bewährte Stärken und liefert die Geräte mit einem cleanen Android aus. Die Update-Politik bleibt ein großer Pluspunkt der Reihe: Nutzer erhalten laut Allround Pc neue Features und Sicherheitspatches als Erste auf dem Markt, und das über einen Zeitraum von sieben Jahren. Damit bildet Google gemeinsam mit Samsung und Honor die absolute Marktspitze. Das haptische Feedback ist zudem in Kombination mit dem präzisen Vibrationsmotor fein in das System integriert.
Technische Daten, Display und der Tensor G6 Chip
Bei der technischen Ausstattung setzt Google bei allen Modellen der neuen Generation auf denselben Prozessor, den selbstentwickelten Tensor G6. Das Pixel 11 Pro XL bietet Käufern die Wahl zwischen Bildschirmen von 6,3 und 6,8 Zoll. Die Spitzenhelligkeit der Displays erreicht beeindruckende Werte von bis zu 3.600 nits, wodurch sie selbst bei starkem Umgebungslicht gut erkennbar bleiben. Das Pixel 11 Pro XL misst 163 x 78 Millimeter bei einer Dicke von 8,5 Millimetern und bringt laut Netzwelt 225 Gramm auf die Waage. Das Kameramodul ragt ein Stück aus dem Gehäuse heraus und misst an dieser Stelle 13 Millimeter.

Je nach gewählter Speichervariante unterscheidet sich die Ausstattung beim Arbeitsspeicher: Beim kleineren Modell mit 256 Gigabyte Speicher stehen 12 Gigabyte RAM zur Verfügung, während in den Varianten mit 512 Gigabyte und einem Terabyte jeweils 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut sind. Kabelloses Laden wird mit bis zu 25 Watt unterstützt, und die Geräte sind dank IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt.
Leistungsschwächen und Kritik am Prozessor
Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es auch Kritikpunkte, insbesondere im Hinblick auf die Rechenleistung. Tests zeigen, dass der Tensor G6 Chip nicht auf dem Topniveau der Konkurrenz liegt. Während die TPU-Rechenleistung für lokale KI verbessert wurde und die CPU beim Surfen sowie Laden von Apps zulegt, liefert der Prozessor bei der Grafikleistung laut Computerwoche nur schwache beziehungsweise kaum veränderte Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Bei anspruchsvollen Spielen mussten Tester grafische Einstellungen reduzieren, um Verzögerungen zu vermeiden.

Zudem wurden bei den Pro-Modellen einige Einschränkungen und Veränderungen festgestellt. So fielen die Akkus minimal kleiner aus, und bestimmte Software-Features wie Gemini Intelligence oder Proactive Assistance fehlen vorerst, da sich Google laut Allround Pc dem EU-Recht voraussichtlich nicht beugen möchte. Dennoch bleiben die Pixel 11 Pro Modelle dank ihrer Display-Qualität, der Kameraausstattung und der langen Update-Garantie interessante, wenn auch an anderer Stelle limitierte Premium-Smartphones.
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