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Sport

FC Luzern erkämpft sich trotz Unterzahl Unentschieden gegen Servette FC

Der FC Luzern hat am fünften Spieltag der Super League im Stade de Genève trotz einer mehr als 70-minütigen Unterzahl ein 1:1-Unentschieden gegen den Servette FC erkämpft. Nach einem frühen Rückstand und einer Roten Karte für Oscar Kabwit glich Andrejs Ciganiks die Partie aus.

FC Luzern punktet in Genf gegen Servette FC

Ein früher Fehlstart und ein Platzverweis brachten die Innerschweizer in Genf massiv unter Druck. Die Partie im Stade de Genève fand im Rahmen der 5. Runde der Super League statt, wobei Servette zuvor seit zwei Wochen kein Spiel mehr bestritten hatte, da das Wochenende zuvor ausgefallen war.

Frühe Gegentore und Rote Karte für Oscar Kabwit

Miroslav Stevanović und Oscar Kabwit prägen die Anfangsphase im Stade de Genève

Die Partie im Stade de Genève begann für die Gäste alles andere als optimal. Nach einer ansehnlichen Startphase von 10 Minuten mit ersten Annäherungen durch Matteo Di Giusto ging das Heimteam nach 14 Minuten in Führung, nachdem Luzern-Keeper Karlo Letica einen zentralen Schuss von Miroslav Stevanović nicht entscheidend abwehren konnte und passieren liess. Nur wenige Augenblicke später verschärfte sich die Situation drastisch, als Oscar Kabwit David Douline in der Genfer Hälfte unter Druck setzte.

Nach einem Foul an David Douline sah Oscar Kabwit zunächst die Gelbe Karte. Nach Intervention des VAR überprüfte Schiedsrichter Johannes von Mandach die Szene nochmals und zeigte dem Luzerner Angreifer, der seinen Gegenspieler über dem Knöchel getroffen hatte, die Rote Karte. Ab der 20. Minute agierten die Gäste folglich mit einem Mann weniger auf dem Platz.

Andrejs Ciganiks erzielt den Ausgleich in Unterzahl

Daniel Mikołajewski und Andrejs Ciganiks gelingt der Kontertreffer

Trotz der numerischen Unterlegenheit steckte die Mannschaft keineswegs auf, sondern spielte weiter mit. Ein schneller Konter über das halbe Spielfeld brachte den Ausgleichstreffer. Daniel Mikołajewski leitete den Konter in der 31. Minute ein, trieb den Ball nach vorn und bediente seinen Mitspieler mit einem präzisen Aussenristpass über das halbe Feld. Andrejs Ciganiks blieb vor dem Tor ruhig und vollendete aus vollem Lauf mit einem Lupfer zum 1:1.

FC Luzern
Photo: nau.ch

In der Folge verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die Luzerner Hälfte. Servette erhöhte den Druck kontinuierlich und drängte auf die erneute Führung. Samuel Mráz sowie Stevanović fanden jedoch entweder im stark parierenden Torhüter ihren Meister oder verfehlten das Gehäuse knapp. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Luzerner trotz Unterzahl gut mit und verzeichneten durch Bung Hua Freimann, Ciganiks und Owusu weitere Aktionen.

Abwehrschlacht in der Schlussphase

Bradley Mazikou und Samuel Mráz vergeben die Chance in der Nachspielzeit

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine intensive Abwehrschlacht. Die Genfer Schlinge zog sich in der Schlussphase immer weiter zu, während das dezimierte und zunehmend erschöpft wirkende Luzern unter Dauerdruck geriet. Die Luzerner Defensive und Torhüter Karlo Letica hielten jedoch stand und parierten zahlreiche Genfer Vorstösse.

FC Luzern erkämpft sich trotz Unterzahl Unentschieden gegen Servette FC
Photo: latele.ch

Tief in der Nachspielzeit ergab sich für die Gastgeber nach einem letzten Eckball die goldene Gelegenheit zum Siegtreffer. Nach einigen Pässen spielte Bradley Mazikou von der linken Strafraumseite in den Rücken der Luzerner Abwehrkette. Der Ball landete bei Samuel Mráz auf Höhe des Elfmeterpunkts, der die Entscheidung auf dem linken Fuss hatte. Der Stürmer brachte mit seinem schwächeren Fuss jedoch keinerlei Power in den Abschluss, sodass Luzern mühelos klären konnte und das 1:1-Unentschieden feststand.

Highlights: Servette FC 1-1 FC Luzern | Super League 26-27
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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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