CD Projekt Red plant für den 29. September 2026 eine umfassende Neuauflage von The Witcher 3: Wild Hunt. Das kostenlose Update für bestehende Besitzer bringt Next-Gen-Technologien wie Path Tracing, verbesserte Animationen und PS5 Pro-Unterstützung mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde, während im kommenden Jahr die neue Erweiterung Songs of the Past folgt.
Elf Jahre nach der Erstveröffentlichung des Rollenspiels holt der polnische Entwickler zu einem tiefgreifenden Umbau aus. CD Projekt Red kündigte an, dass die Neuauflage weit über eine reine Grafikpolitur hinausgeht und dank neu gelernter Designprinzipien der REDengine wie eine Generalüberholung wirkt.
Technische Meilensteine und Plattform-Optimierungen
Besonders PC-Spieler und Besitzer aktueller Konsolen dürfen sich auf spürbare Leistungssprünge freuen. Auf dem PC integriert das Update vollständiges Path Tracing, das über die Grafikkarte berechnete globale Beleuchtung, Schatten und Reflexionen ermöglicht. Um diese rechenintensive Technologie flüssig darzustellen, unterstützt die Neuauflage moderne KI-Upscaling-Verfahren wie NVIDIA DLSS 4.5 samt Ray Reconstruction, AMD FSR 4 sowie Intel XeSS 2.0.
Auch Konsolenspieler profitieren von der neuen Engine. Auf der PlayStation 5 Pro läuft das Spiel im Ray-Tracing-Modus nun mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde, während der Performance-Modus laut Sony-Plattformdetails eine freigegebene Bildrate von bis zu 90 Bildern pro Sekunde erreicht, sofern ein kompatibler Bildschirm mit variabler Bildwiederholrate (VRR) angeschlossen ist. Für die Bildskalierung kommt dabei Sonys PSSR-Technologie zum Einsatz.
Entwarnung gibt es zudem für Handheld-Spieler: Dank verbesserter Effizienz des neuen Renderings läuft der Titel auch auf dem Steam Deck reibungslos, ohne den Arbeitsspeicher zu überlasten. Jakub Kutrzuba, Executive Producer für externe Projekte bei CD Projekt Red, erklärte im Gespräch mit PC Gamer vor der Gamescom 2026:
Jakub Kutrzuba, Executive Producer bei CD Projekt Red, erklärte via PC Gamer, dass das Spiel auf dem Steam Deck basierend auf den vorliegenden Beobachtungen genauso funktioniere, dabei jedoch deutlich besser aussehe, da einerseits all diese Verbesserungen sowie neue Inhalte integriert, die Assets modernisiert und andererseits auch die neuen Rendering-Funktionen genutzt würden.
Überarbeitetes Kampfsystem und mitgenommene Spielstände
Im Zentrum der Überarbeitung stehen vor allem die in der Vergangenheit kritisierten Gameplay-Mechaniken. Laut Paweł Sasko orientierte sich das Team an den Erfahrungen aus dem Cyberpunk-Update und optimierte Erkundung, Bewegungsabläufe und Finisher. Passive Fertigkeiten wichen zahlreichen aktiven Fähigkeiten, die mehr taktische Tiefe im Kampf versprechen. Als neue Waffe kommt zudem eine aus den Romanen bekannte eiserne Kette hinzu.

Für langjährige Spieler stellt sich die Frage nach dem Fortschritt. CD Projekt Red bestätigte, dass bestehende Spielstände sowie bereits freigeschaltete Trophäen und Achievements auf das Remaster übertragen werden können. Wer das Spiel startet, kann nahtlos an seine alten Spielszenen anknüpfen, muss allerdings nach Angaben von Techkrams die vergebenen Fähigkeitspunkte im modernisierten Talentbaum neu verteilen.
Kostenloses Upgrade und Erweiterung Songs of the Past im Jahr 2027
Das am 29. September 2026 erscheinende Remaster ist für alle Besitzer des Hauptspiels auf den unterstützten Plattformen kostenlos. Neben Konsolen und PC feiert das Rollenspiel im Zuge dessen auch seinen Einstand auf der Plattform Battle.net, was eine neue Vertriebspartnerschaft mit Blizzard Entertainment markiert.

Im kommenden Jahr folgt zudem die dritte kostenpflichtige Erweiterung namens Songs of the Past. Der zusätzliche Inhalt führt Geralt in das brandneue Gebiet Letten, die Heimat von Dichter Rittersporn.