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Technik und Wissenschaft

Beta Pictoris b: Wissenschaftler empfangen Radiosignale von Exoplaneten

Wissenschaftler haben erstmals Radiosignale direkt von einem Exoplaneten empfangen. Das Signal stammt vom 64 Lichtjahre entfernten Gasplaneten Beta Pictoris b, dessen Magnetfeld untersucht wurde.

Ein Team um Kevin Ortiz Ceballos vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts, hat erstmals Radiosignale von Beta Pictoris b nachgewiesen. Die Signale stammen vermutlich von Polarlichtern, die durch das starke Magnetfeld des Planeten erzeugt werden.

Quasare als Referenzpunkte

Um die Quelle der Signale zu bestimmen, verglichen die Forscher Radiobilder mit der Position von Quasaren. Diese fernen, leuchtkräftigen Galaxienzentren dienten als stabile Bezugspunkte. Quasare entstehen durch supermassereiche Schwarze Löcher, die Materie aus ihrer Umgebung verschlingen und dabei enorme Strahlung aussenden.

Die Forscher entdeckten schwache, wiederkehrende Radiosignale aus dem Beta-Pictoris-System. Zunächst war unklar, ob sie vom Stern oder einem der Planeten stammten. Durch den Vergleich mit Quasaren konnten sie die Signale dem Planeten zuordnen. Die Methode ermöglichte erstmals die direkte Messung des Magnetfelds eines Exoplaneten.

Starkes Magnetfeld und neue Einblicke

Die Forscher schätzen, dass Beta Pictoris b ein deutlich stärkeres Magnetfeld besitzt als Jupiter. Dieses Ergebnis stimmt mit theoretischen Vorhersagen für junge, massereiche Gasplaneten überein. Die Beobachtung zeigt, dass sich Magnetfelder von Exoplaneten direkt untersuchen lassen, was neue Möglichkeiten für die Erforschung ferner Welten eröffnet.

Die Studie wurde am 24.09.2026 veröffentlicht, wie in der Quelle „T Online“ unter „Aktualisiert am 24.09.2026 – 07:59 Uhr“ angegeben wird. Die Ergebnisse wurden in einem Fachaufsatz auf der Wissenschaftsplattform „arXivveröffentlicht.””

Neue Einblicke in Exoplaneten

Die Beobachtung von Beta Pictoris b ermöglicht Einblicke in die physikalischen Prozesse auf Exoplaneten. Die Forscher vermuten, dass die Radiosignale durch Polarlichter entstehen, die vom Magnetfeld des Planeten erzeugt werden. Solche Signale können Astronomen Informationen über das Magnetfeld eines Planeten liefern. Mit empfindlicheren Radioteleskopen könnten künftig weitere Exoplaneten beobachtet werden.

Die Methode, Quasare als Referenzpunkte zu verwenden, könnte sich als Schlüsseltechnik erweisen, um die Eigenschaften ferner Himmelskörper genauer zu untersuchen. Die Arbeit unterstreicht die Bedeutung von Radioteleskopen bei der Untersuchung von Exoplaneten. Durch die Analyse von Radiosignalen können Wissenschaftler neue Eigenschaften von fremden Planeten erkennen und ihre Magnetfelder direkt messen.

Veröffentlichte Forschung

Die Ergebnisse des Teams um Kevin Ortiz Ceballos wurden in einem Fachaufsatz auf der Wissenschaftsplattform „arXiv“ veröffentlicht. Die Arbeit unterstreicht die Bedeutung von Radioteleskopen bei der Untersuchung von Exoplaneten. Durch die Analyse von Radiosignalen können Wissenschaftler neue Eigenschaften von fremden Planeten erkennen und ihre Magnetfelder direkt messen.”

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

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