US-Präsident Donald Trump hat CNN, MS NOW und Politico am 18. September 2026 den Zugang zum Weißen Haus verboten. Am darauffolgenden Samstag wurden Akkreditierungen deaktiviert und Reporter vor den Toren abgewiesen. Die betroffenen Medienhäuser kündigten umgehend rechtliche Schritte wegen Verletzung des ersten Verfassungszusatzes an.
Sperrung am Weißen Haus: Akkreditierungen deaktiviert und Pässe eingezogen
Was US-Präsident Donald Trump am Freitag via Truth Social angekündigt hatte, wurde am Samstag, dem 19. September 2026, vor Ort Realität: Die CNN-Reporterin Betsy Klein, die MS NOW-Korrespondentin Akayla Gardner und die Politico-Journalistin Cheyenne Haslett wurden von Beamten des Secret Service am Betreten des Geländes des Weißen Hauses gehindert. Die Ausweise der Reporterinnen waren deaktiviert worden; bei den Kontrollen an den Sicherheitsperhängen wurden die Pässe eingezogen. Das berichteten verschiedene Medien übereinstimmend am Samstagmorgen.

CNN, MS NOW and Politico said their journalists were denied access to the White House grounds early Saturday and that their press passes were confiscated, a day after President Donald Trump said he would ban them — and that other media organizations would follow. President Donald Trump announced Friday that he was banning CNN, MS NOW and Politico from the White House, calling it a response to what he described as their relentless publication of false stories about his administration. President Donald Trump said Friday that he is banning MS NOW, CNN and Politico from the White House over their coverage of him. US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Beitrag auf Truth Social, diese Medien seien nicht in der Lage, fortlaufend Fiktionen und Lügen zu schreiben oder darüber zu berichten, wenn sie über den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Trump-Regierung oder die Vereinigten Staaten von Amerika berichten.
Während MS NOW-Korrespondentin Gardner schilderte, wie ihr mitgeteilt wurde, die Entscheidung liege nicht in seiner Macht, bestätigte globaler Chefredakteur von Politico Jonathan Greenberger in einer Mitteilung an die Redaktion den Vorfall um seine Kollegin.
Rechtliche Schritte und der Schutz der Meinungsfreiheit
Die betroffenen Sender und Nachrichtenportale reagierten scharf auf die Einlassverbote. CNN nannte das Vorgehen ein rechtswidriges Attentat auf grundlegende und verfassungsmäßig geschützte Rechte. Der Sender bekräftigte, er werde sich von seiner Arbeit nicht abbringen lassen. MS NOW kündigte an, alle notwendigen Schritten einzuleiten, um die Grundrechte zu verteidigen. Politico erklärte ebenfalls, man werde die Rechte aus dem Ersten Verfassungszusatz energisch verteidigen und weiterhin fair über das Weiße Haus berichten. A CNN statement on Saturday called the ban an illegal assault
on its constitutional right to do journalism without interference from the government. MS NOW teilte mit, das Unternehmen beabsichtige, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um die Rechte aus dem ersten Verfassungszusatz und die essenzielle Rolle des unabhängigen Journalismus in unserer Demokratie zu verteidigen. Der Chefredakteur von Politico, Jonathan Greenberger, erklärte in einer Mitteilung an die Politico-Redaktion, man stehe hinter ihr und allen hier berichtenden Reportern im Weißen Haus und werde die Rechte aus dem ersten Verfassungszusatz entschlossen verteidigen.

Auch Organisationen wie die American Civil Liberties Union (ACLU) bewerteten den Schritt als verfassungswidrig. Arthur Spitzer, Anwalt der ACLU, erklärte, dass die Regierung den Nachrichtenzugang nicht aufgrund unliebsamer Berichterstattung kontrollieren dürfe.
Vergangene Konflikte und Parallelen zum Fall der Nachrichtenagentur AP
Der Konflikt reiht sich in eine Serie von Maßnahmen der Trump-Regierung gegen unliebsame Medien ein. Trump selbst hatte in seiner Erklärung am Vortag betont, die Medien sollten nicht die Möglichkeit haben, ständig Fiktion und Lügen zu verbreiten, und angedeutet, dass weitere Medienhäuser folgen könnten.
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