Eine von der UN eingesetzte Untersuchungskommission wirft den USA am 17. September 2026 mögliche Kriegsverbrechen bei zwei Luftangriffen in Iran vor, darunter eine Attacke auf eine Grundschule in Minab. Gleichzeitig gerät die iranische Führung wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen bei der Niederschlagung von Protesten in die Kritik.
Am 17. September 2026 veröffentlichte eine unabhängige Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen einen scharf formulierten Bericht zu den Kriegshandlungen in Iran. Die Experten sehen hinreichende Gründe für die Annahme, dass die Vereinigten Staaten bei zwei militärischen Operationen Ende Februar Kriegsverbrechen begangen haben. Die Vorwürfe richten sich gegen Angriffe in den Städten Minab und Lamerd, bei denen zahlreiche Zivilisten getötet wurden. Die Kommission wurde 2022 von dem in Genf basierten Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird von der aus Bangladesch stammenden Juristin Sara Hossain geleitet. Die Experten sollen ihre Ergebnisse dem aus 47 UN-Mitgliedstaaten bestehenden Rat präsentieren.
Der Luftangriff auf die Schajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab
Im Zentrum der UN-Vorwürfe steht ein Angriff auf eine Mädchenschule am 28. Februar 2026, dem Tag, an dem die USA und Israel ihren Krieg gegen Iran begannen. Nach Angaben der unabhängigen UN-Mission für Iran forderte die Attacke auf die Schajareh-Tayyebeh-Grundschule in der Stadt Minab mehr als 150 Menschenleben, darunter etwa 120 Schulkinder beziehungsweise insgesamt über 150 Menschen, darunter ungefähr 120 Kinder. Die UN-Mission stellte fest, dass die US-Streitkräfte ihre Pflicht verletzten, vor dem Angriff auf eine zivile Einrichtung alles Feindliche oder Mögliche zu tun, um zu verifizieren, dass es sich um ein militärisches Ziel handelt; der Bericht besagt, dass es die USA versäumt hätten, ihrer Verpflichtung nachzukommen, alles Leistbare zu tun, um zu verifizieren, dass es sich um ein militärisches Ziel handelte.


Dem Bericht zufolge wies das Gebäude des Bildungseinrichtung deutliche Erkennungsmerkmale auf. So zeigten Außenwände kindgerechte Wandmalereien, Schulschilder und Spielbereiche. Die US-Angriffe gegen die Schule in Minab wurden mit dem Einsatz von Tomahawk-Raketen durchgeführt. Das Vorgehen der USA ging dem Bericht zufolge über bloße Fahrlässigkeit hinaus, da die USA die Angriffe gegen das Schulgebäude richteten, obwohl sie sich des erheblichen Risikos bewusst waren, ein ziviles Objekt zu treffen, und dabei rücksichtslos in Kauf nahmen, dass dies geschehen könnte.
US-Präsident Donald Trump erklärte im Juni unter Berufung auf eine Untersuchung des US-Militärs, dass niemand im Februar jemanden angegriffen habe.
Einsatz in Lamerd und Reaktionen aus Washington
Ein weiterer Vorfall betrifft einen Luftangriff in Lamerd ebenfalls vom 28. Februar 2026. Die Mission bezog sich auf den US-Luftschlag auf einen clearly identifiable
Sportkomplex und Wohnbereich in Lamerd am selben Tag, bei dem Präzisionsstreik-Raketen (precision strike missiles) Wolken aus Wolfram-Pellets (tungsten pellets) versprühten und 22 zivile Männer und Frauen töteten. Insgesamt führten die beiden US-Luftschläge nach den Feststellungen der Mission zum Tod von mindestens 178 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder.

Die US-Regierung reagierte äußerst scharf auf den UN-Bericht. Das Weiße Haus gab eine scharfe Erklärung heraus, in der die Sprecherin Anna Kelly erklärte:
Anna Kelly, Sprecherin des Weißen Hauses, erklärte, die einzige Partei in diesem Konflikt, die Kriegsverbrechen begangen habe, sei das iranische Regime, das Tausende seiner eigenen Leute ermordet, Amerikaner im Ausland getötet, Akte des Terrorismus in der Straße von Hormus verübt und wahllose Angriffe gegen seine Nachbarn in der Region gestartet habe.
Zudem fügte Anna Kelly hinzu, dass das Menschenrechtsgremium der Vereinten Nationen seit Jahrzehnten nichts für die Menschenrechte erreicht habe, während es unseriösen Unsinn von sich gebe, und dass es jahrzehntelang nichts für die Menschenrechte erreicht habe, während es unseriösen Unsinn von sich gegeben habe.
Vorwürfe gegen die iranische Regierung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Neben den Vorwürfen gegen die USA warfen die Experten der theokratischen Regierung Irans in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht vor, Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der eigenen Bevölkerung begangen zu haben. Die Mission stellte fest, dass iranische Behörden während ihres Vorgehens gegen Proteste im späten Dezember 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.
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