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Volkswagen Benennt Sportlichen ID.3 GTX In ID.3 GTI Um

Volkswagen ersetzt beim sportlichen ID.3 das bisherige GTX-Modell durch den ID.3 GTI. Die neue Topvariante leistet 326 PS, bietet ein Drehmoment von 545 Newtonmetern und beschleunigt in 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Das Fahrzeug verfügt über eine 79-kWh-Batterie für eine WLTP-Reichweite von bis zu 601 Kilometern.

Das traditionsreiche Sportkürzel GTI hält Einzug in das Zeitalter der Elektromobilität bei Volkswagen. Obwohl das GTX-Label im Unternehmensarchiv verankert ist, besitzt GTI nach Einschätzung des Konzerns deutlich mehr Strahlkraft, wie aus Berichten vom 16. September 2026 hervorgeht. Pünktlich zum jüngsten Facelift des ID.3 benennt der Hersteller die sportliche Speerspitze um. Dabei entfällt die bisherige Basisstufe des Modells. Auch das Leistungslabel fällt weg.

Eigentlich sind die ganzen markanten Technik-Bezeichnungen aus der Verbrennerwelt ja Unsinn für ein batterieelektrisches Auto – denn es gibt die Komponenten ja gar nicht.

„Injektionfür Benzineinspritzung oderTurbo“ sind jedoch derart aufgeladene Begriffe, dass sie durchgetragen werden in die neue Welt. Zumindest malen sich das die Marketing-Menschen aus.

Kompakt-Athlet mit Tradition

Leistungsdaten und Fahrdynamik des neuen ID.3 GTI

Technisch steigt der elektrische Kompaktsportler direkt auf hohem Niveau ein. Mit einer Leistung von 326 PS und einem Drehmoment von 545 Newtonmetern bringt das Fahrzeug seine Kraft über die Hinterachse auf die Straße, um anderen Verkehrsteilnehmern die LED-Rückleuchten zu zeigen. Der Spurt von null auf 100 km/h gelingt in 5,6 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit bei 200 km/h bleibt.

Für die Energieversorgung sorgt eine 79-kWh-Batterie. Vor der endgültigen Homologation beziffert Volkswagen die Reichweite nach WLTP-Norm auf 601 Kilometer.

Designelemente als Verweis auf den Ur-Golf GTI

Optisch greift der ID.3 GTI zahlreiche historische Details auf. An der Front prägt eine rote Leiste das Erscheinungsbild, die als Neuinterpretation der roten Kühlergrillumrandung beim ersten Golf GTI dient. Oberhalb der neuerdings installierten Lichtleiste findet sich ein GTI-Emblem – eingearbeitet in die historische rote Leiste angelehnt an die rote Kühlergrill-Umrandung des Golf I GTI. Auch die Flanken des ID.3 GTI tragen eine entsprechende Plakette. Inkognito ist man mit dem Kompaktsportler also eher nicht unterwegs. Im Innenraum fallen die Sitzpolsterflächen mit mehrfarbigen Zierstreifen auf, die als Anspielung auf das 1976 mit dem Golf I GTI eingeführten Schottenkaro gelten. Ausgeprägte Sportsessel halten die Passagiere auch bei forcierter Gangart in der Sitzmittelbahn, und das Stoffmuster erinnert an den Ur-GTI.

Der schnellste Volkswagen ID.3 heißt jetzt GTI statt GTX

Zu den weiteren äußeren Kennzeichen gehören stylishe Achtloch-Aluräder mit dem Namen „Wörthersee“ als kleiner Querverweis zum traditionellen GTI-Treffen in Kärnten. Bei der Farbgestaltung gibt es einen Kurswechsel bei den Farbkontrasten: So lackieren die Kreativen Dach und Spoiler künftig in Wagenfarbe statt im früher üblichen Schwarzton. Ob das schöner aussieht, muss der Kunde entscheiden. Das Heck mit dem großen GTI-Badge unter dem VW-Logo wirkt jetzt jedenfalls weniger zerklüftet und stattdessen wie aus einem Guss.

Konsens dürfte darüber herrschen, dass ein GTI viel Wabengitter aufweisen muss. Das gilt natürlich auch für den elektrischen GTI, und die Gestalter haben dem Rechnung getragen sowohl vorn wie auch hinten.

Überarbeiteter Innenraum mit physischen Bedienelementen

Neben den sportlichen Attributen profitiert der überarbeitete ID.3 namens Neo von den generellen Annehmlichkeiten. Im Cockpit fallen insbesondere das neue Lenkrad mit den physischen Drucktasten nebst Kombiinstrument in größerer Ausführung samt neuer grafischer Oberfläche auf. So ersetzt ein mechanischer Drehregler den früheren umständlichen berührungsempfindlichen Slider zur Lautstärkeregulierung – endlich! Ebenfalls mechanisch ausgeführt präsentiert sich gleich eine ganze Knöpfchenreihe für die Klimaautomatik. Außerdem klicken die Taster mit einer metallenen, wertigen Schwere. Bessere Bedienbarkeit dank physischer Tasten sowie höherwertige Materialien sollen den ID.3-Innenraum attraktiver machen.

Mit dieser Kombination aus traditionellen Designzitaten, physischen Bedienelementen und gestiegenen Leistungsdaten positioniert Volkswagen das Elektro-Topmodell im Kompaktsegment neu.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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