Eine 54-jährige Frau aus dem Bezirk Deutschlandsberg ist am Mittwoch, dem 16. September 2026, von ihrem eigenen, rund 50 Kilogramm schweren Rottweiler-Rüden im Ortsteil Gaißeregg in Wies schwer attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Notversorgung durch eine Anrainerin und die Besatzung des Rettungshubschraubers C12 wurde sie ins LKH Graz geflogen.
Die 54-jährige Hundehalterin war mit ihrem Rottweiler-Rüden unterwegs, der laut den amtlichen Angaben ein Gewicht von rund 50 Kilogramm auf die Waage bringt. Kurz vor der Mittagszeit suchte die Frau im Schatten eines Baumes Schutz für eine kurze Rast. Was die plötzliche Eskalation des Tieres auslöste, ist bislang völlig unklar.
Plötzlicher Angriff im Schatten eines Baumes in Wies
Während der kurzen Pause im Ortsteil Gaißeregg schlug das Verhalten des Tieres ohne Vorwarnung um. Der Rottweiler ging zum Angriff über und biss mehrfach zu. Die Bisswunden trafen die Besitzerin schwer am rechten Ober- und Unterarm. Die genauen Hintergründe für das aggressive Ausrasten des Rüden liegen noch im Dunkeln, da die vorliegenden Berichte keine Auslöser nennen. Die Landespolizeidirektion Steiermark betonte, dass in dieser Hinsicht noch weitere Ermittlungen notwendig sind.
Es gelang ihr, das Tier nach der Attacke zu kontrollieren, ihm einen Maulkorb anzulegen und den Hund anschließend an einem Baum festzubinden.
Erste Hilfe durch Anrainerin und Rettungseinsatz im LKH Graz
Auf die Notlage aufmerksam wurde kurz nach dem Vorfall eine Anrainerin, die sofort zur Stelle war. Sie leistete erste Hilfe und alarmierte unverzüglich die Rettungskette. Für die schwer verletzte Frau zählte jede Minute. Die Besatzung des alarmierten Rettungshubschraubers C12 übernahm die medizinische Erstversorgung an Ort und Stelle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen transportierte der Hubschrauber die 54-Jährige umgehend ins LKH Graz, wo die stationäre und intensive Weiterbehandlung stattfand.
Verbleib des Hundes und offene Fragen
Das Tier wurde von der Arche Noah abgeholt. Die Ermittlungen der Landespolizeidirektion Steiermark zum Hergang und den genauen Umständen der Attacke dauern an.
