Larry Ellison hat am 12. September 2026 einen zuvor angekündigten Plan zum Verkauf von bis zu 50 Millionen Oracle-Aktien im Wert von rund 7,5 Milliarden US-Dollar überraschend gestoppt. Das Unternehmen bestätigte, dass keine Papiere veräußert wurden und keine weiteren Verkaufsabsichten des Gründers bestehen.
Larry Ellison stoppt überraschenden Aktienverkaufsplan
Erst wenige Tage zuvor war durch eine regulatorische Pflichtmitteilung bekanntgeworden, dass der Technologie-Milliardär und Chef-Technologe einen automatisierten Handelsplan nach Rule 10b5-1 eingerichtet hatte. Das am 22. Oktober 2026 und hätte ihm den Verkauf von bis zu 50 Millionen Oracle-Aktien ermöglichen sollen. Am Tag der Bekanntgabe dieses Plans entsprach dies einem Marktwert von etwa 7,5 Milliarden US-Dollar. Juni rund 8,75 Mrd. Dollar wert, doch der Oracle-Aktienkurs ist seither um 16% gefallen. Oracle-Gründer Larry Ellison hat den geplanten Verkauf von bis zu 50 Millionen Oracle-Aktien gestoppt. Ellison adopted the plan on June 22, and it’s set to end on Oct. 24, according to a regulatory filing published Friday. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt für Ellison, der einen substanziellen Teil des von ihm 1977 ins Leben gerufenen Unternehmens gehalten hat. Er kontrolliert etwa 40% des Unternehmens, und würde auch nach einem vollständigen Verkauf aller Aktien aus dem Plan immer noch 1,1 Milliarden Aktien besitzen. Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat Ellison laut FactSet zu keinem Zeitpunkt mehr als 25.000 Oracle-Aktien auf einmal verkauft. Ein Sprecher reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

In einer offiziellen Erklärung teilte Oracle am Samstag mit, dass die Transaktionen komplett abgesagt wurden. Laut dem Statement des Konzerns, das von mehreren Medien zitiert wurde, erklärte das Unternehmen, dass im Rahmen dieses Plans keine Oracle-Aktien verkauft worden seien und er auch keine weiteren Absichten habe, seine Oracle-Aktien zu verkaufen. Oracle nannte keine offiziellen Gründe für die Entschlussfassung des Mitgründers. Oracle disclosed in a regulatory filing Friday that Ellison had adopted the trading plan on June 22, and that it was scheduled to expire on Oct. 24. Oracle did not say why Chair Larry Ellison canceled a plan to sell up to $7.5 billion of the company’s shares.
Hintergrund des geplanten Milliardengeschäfts und Kursreaktionen
Sorgen von Anlegern über stark steigende Investitionsausgaben im Zuge des KI-Infrastrukturausbaus und der Druck auf den freien Cashflow hatten das Papier belastet. Die Oracle-Aktie notierte zuletzt bei 129,22 Euro und liegt seit Jahresbeginn 22,21 Prozent im Minus. Oracle shares declined Monday following a disclosure that co-founder and Chief Technology Officer Larry Ellison had canceled a pre-arranged plan to sell company shares.

Dennoch wies das Unternehmen in seinen am Donnerstag vor dem Stopp veröffentlichten Quartalszahlen ein kräftiges operatives Wachstum aus. Oracle hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Gewinn je Aktie von 1,92 US-Dollar bereinigt ausgewiesen, deutlich über den erwarteten 1,74 US-Dollar. Der Umsatz kletterte um 30 Prozent auf 19,35 Milliarden US-Dollar, während das Cloud-Infrastrukturgeschäft regelrecht explodierte: plus 121 Prozent. Der Cloud-Technologiekonzern steht zunehmend unter dem Druck von Investoren, da massive KI-bezogene Ausgaben die Bilanz belasten. Das Unternehmen hat begonnen, Tausende Stellen zu streichen, um Barmittel zu sparen.
Das Unternehmen teilte mit, dass unter diesem Plan keine Oracle-Aktien verkauft worden seien und er keine weiteren Absichten habe, seine Oracle-Aktien zu verkaufen.
Oracle, Unternehmensmitteilung
Bedeutung für Großaktionäre und Marktstimmung
Ellison, 82, hat Oracle von einem klassischen Softwarehersteller zu einem bedeutenden Akteur in der künstlichen Intelligenz gemacht. Er kontrolliert über 40 Prozent des Unternehmens, laut FactSet. Da er seit Jahrzehnten den weitaus größten Teil seiner Beteiligung unangetastet gehalten hat, wurde der angekündigte Verkaufsplan von Marktbeobachtern als ungewöhnlicher Schritt wahrgenommen. Larry Ellison hat seinen 10b5-1-Verkaufsplan für Oracle-Aktien storniert, wobei keine einzige Aktie im Rahmen dieses Plans veräußert wurde.
Marktanalysten werten das Ende des Vorhabens vor allem als Entlastung für den Aktienkurs, da ein potenzieller Angebotsüberhang am Markt nun ausbleibt. Man kann diese Volte natürlich als reine Symbolik abtun, doch unterm Strich sendet ein Gründer und Executive Chair, der kein Geld auf dem Tisch liegen lässt, ein starkes Signal.
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